Auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron sollen Brücken instand gesetzt und die Fahrbahn erneuert werden. Die Vorbereitungen für Bauarbeiten laufen bereits seit Montag (2.3.2020).
Die Fahrbahn an der Schiefen Ebene zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron wird nach 26 Jahren erneuert. Die Fahrbahn des gut fünf Kilometer langen Streckenabschnitts ist großflächig gerissen und anderweitig beschädigt. Parallel dazu werden die Brücken in diesem Abschnitt instand gesetzt.
Außerdem sollen die Fahrzeugrückhaltesysteme dem aktuellen Stand der Technik angepasst werden. Das ganze hat die Dienststelle der Autobahndirektion Nordbayern in die Wege geleitet. Die Baumaßnahmen sollen im Oktober beendet werden und kosten etwa 18,5 Millionen Euro.
Sperrungen in der Bauzeit
Die Vorbereitungen für die Baumaßnahmen laufen bereits seit Montag (2.3.2020) an der Anschlussstelle Bad Berneck/Himmelkron. Bis Anfang April werden wegen der Tagesbaustellen verschiedene Fahrstreifen gesperrt. Diese Vormaßnahme dient dazu, längere Sperrungen während der Hauptbaumaßnahmen zu vermeiden. Im Anschluss wird die Fahrbahn in Richtung Berlin verbreitert, um für die spätere Baustellenverkehrsführung fünf Fahrspuren auf diese Richtungsfahrbahn legen zu können.
Ende Mai beginnt Hauptbaumaßnahme
Ende Mai werden dann voraussichtlich die Hauptbaumaßnahmen beginnen. In Fahrtrichtung Nürnberg werden zwei Fahrstreifen, in Fahrtrichtung Berlin drei Fahrstreifen zur Verfügung stehen. In dieser Phase wird die Fahrbahn in Richtung Nürnberg zwischen Marktschorgast und Bad Berneck/Himmelkron in Betonbauweise erneuert.
Zudem sollen die darin befindlichen Brückenbauwerke und Entwässerungsanlagen instand gesetzt werden. Außerdem werden die Fahrzeugrückhaltesysteme auf den neuesten Stand gebracht. Damit die Bauzeit so kurz wie möglich ist und der Verkehr möglichst wenig beeinträchtigt wird, sind die Baufirmen beauftragt, von Montag bis Samstag tagsüber zu arbeiten. Wenn erforderlich sind auch Arbeiten während der Nachtstunden auszuführen.
Andreas von Heßberg ist der Bayreuther Landratskandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Deshalb ist bt-Redakteur Christoph Wiedemann mit dem Landratskandidaten durch den Bayreuther Landkreis gefahren: Ziel ist sein persönlicher Lieblingsort im Kreis Bayreuth, der Craimoosweiher bei Creußen. Auf der Fahrt erzählt der Mann von den Grünen von Themen, für die er sich einsetzt und wie seine Tochter reagiert hat, als er von der Kandidatur erzählt hat.
Eines der bestimmenden Themen ist die Mobilität. So fordert auch Andreas von Heßberg neue Mobilitätskonzepte für den gesamten Landkreis: „Wir müssen dringend den ÖPNV modernisieren. Wir brauchen eine neue Fahrzeugflotte, müssen diese anders takten und brauchen attraktivere Preise.“ Er steht hinter seiner Partei und fordert ein 365-Euro Jahres Ticket.
„Erst wenn der ÖPNV attraktiv genug ist, kann der Verkehr in der Stadt gesenkt werden, mehr Räume für Fußgänger und Fahrradfahrer geschaffen, Parkplätze vermindert und Parkgebühren erhöht werden“, erzählt von Heßberg von seinem Konzept. Das müsse allerdings gemeinsam mit der Stadt Bayreuth gelöst werden.
Ein solches Konzept passiert nicht von heute auf morgen, sondern bedarf Zeit und auch Investitionen. Kann mir auch vorstellen, dass der Bauhof seine Fahrzeugflotte am Samstag für die Bevölkerung ausgibt, bevor sie da eh nur rumstehen. Aber da wird noch viel rechtliches zu klären sein.“
Fridays For Future
Fridays For Future ist „die Chance schlechthin, eine ganze Generation mitzunehmen, um die Zukunft zu gestalten. Sie sollen Ideen entwickeln und das auch in die Politik reintragen.“ Von Heßberg hat eine klare Meinung zu den Demonstrationen: Er findet sie gut, da sich die Menschen so für Politik interessieren, denn von einer Politikverdrossenheit sei aufgrund dieser Bewegung nichts mehr zu hören.
„Wir müssen das Problem jetzt angehen, sonst wird es immer schmerzhafter und immer teurer“, sagt der Landratskandidat. Mit dem Problem des Klimaschutzes geht für von Heßberg auch die Frage nach Energie einher. „Der Landkreis Bayreuth ist beim regenerativen Strom schon sehr gut aufgestellt. Aber wir brauchen massive Änderungen beim Hausbau. Der Hausbau verschwendet zu viele Ressourcen. Er emittiert zu viel C02.“ Deshalb ist seine Idee, dass der Fokus auf die Sanierung von alten Gebäuden gelegt wird.
Der Landkreis Bayreuth für junge Menschen
Von Heßberg möchte für Jugendliche Freiräume schaffen, an denen sich junge Menschen frei organisieren können: „Wie den Klimacheck im Landratsamt braucht es einen Jugendcheck. Wir müssen alle Projekte des Kreistages darauf prüfen, ob das attraktiv für die Jugend ist.“
Die Idee zeigt er am Beispiel der Mobilität: Es müsse dafür gesorgt werden, dass Jugendliche am Abend mobil sind, wenn sie mal ausgehen wollen. Dabei müsse dann aber auch die Möglichkeit bestehen, in der Nacht wieder nach Hause zu kommen.
Außerdem soll die Jugend eigene Projekte entwickeln. Ob es ein Kleinkino, Sportveranstaltungen oder Projekte für die Politik sein könnten, weiß Andreas von Heßberg nicht: „Ich bin ja aus dem Alter raus. Das können die Jugendlichen selbst. Ich würde nur unterstützend beraten.“
„Made in Bayreuth“
Die regionale Wertschöpfung liegt von Heßberg am Herzen. Er setzt sich für ein „Made in Bayreuth“ oder alternativ ein „Made in Oberfranken“ ein. Dabei solle es um sämtliche Arten von regionalen Produkten gehen: Handwerker, Imker, regionale Nahrung oder Holz aus Oberfranken, zählt von Heßberg auf.
Außerdem ist für den Kandidaten der Grünen das neue bayerische Naturschutzgesetz wichtig, das mit dem Volksbegehren des Artenschutzes „Rettet die Bienen“ zusammenhängt. Hier müssen nach seiner Meinung auch die Kommunen mitarbeiten, um die Artenvielfalt zu erhalten. „Ich habe den Eindruck, dass das die anderen Parteien gar nicht auf dem Schirm haben.“
Wie geht die Kommunalwahl 2020 in Bayreuth aus?
Auch für ihn ist der Wahlkampf sehr zeitintensiv. „Mich ärgert es ein wenig, dass ich zur Zeit so selten zuhause bin“, sagt von Heßberg. Denn seine Tochter begnüge sich nicht nur ein bis zwei Stunden mit ihrem Papa – auch wenn sie „Chefprinzessin“ werden könnte.
Am 15. März ist der Wahlkampf fürs erste vorbei. Doch auch er geht davon aus, dass es zu einer Stichwahl kommen wird. Wer in die Stichwahl kommen wird, weiß auch von Heßberg nicht. Er gibt dem Landratskandidaten der CSU gute Chancen, um in die Stichwahl zu kommen. Weitere Prognosen könne er aber nicht geben.
Die PARTEI in Bayreuth möchte die Stadt Hof abbaggern. Dieses Ziel geht aus einer Presseerklärung der Satirepartei hervor.
Die PARTEI möchte, dass die Stadt Hof abgebaggert wird
Am Dienstagabend (3.3.2020) hat die PARTEI einen offenen Informationsabend veranstaltet. Dabei erklärte sie ihr Ziel: Einfache Bürger sollen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben wie Großunternehmen.
Nachdem die Braunkohleindustrie inzwischen schon über 300 Ortschaften abbaggern ließ und so, laut PARTEI, 100.000 Menschen umsiedeln mussten, soll nun auch das einfache Wahlvolk diese Privilegien bekommen. Die PARTEI verspricht daher in einer Pressemitteilung, sich dafür einzusetzen, die Stadt Hof vollständig abzubaggern. Dann könne man das Gebiet in einen wunderschönen Ausflugsort verwandeln.
Kindererziehung soll nicht in Containern stattfinden
Ein weiteres Ziel der Satirepartei ist es, dass „containern“ weiterhin ein Begriff dafür bleiben soll, genießbare Lebensmittel aus Abfallcontainern zu retten. Dass dieser Begriff in Bayreuth dafür verwendet werde, sein Kind in die Kita oder den Kindergarten zu bringen, sei für die Partei nicht länger hinzunehmen.
Die Partei habe nach Gesprächen mit führenden Mathematikern des Landes berechnet, dass Kinder nach ein bis zwei Jahren nach ihrer Geburt einen Krippenplatz benötigen würden. Nach drei Jahren würden sie dann einen Kindergartenplatz brauchen. Mit dieser Formel sollte eine sinnvolle Planung der Infrastruktur von Betruungsangeboten möglich sein, so die PARTEI.
Die PARTEI in Bayreuth auf Liste 9 wählbar
Auch wenn die Partei keine eigene Liste aufgestellt hat, ist sie auf Liste 9 (Die Linke) wählbar. Dabei gehen Maximilian Gudat (34 Jahre, Platz 2) und Michael Beck (44 Jahre, Platz 5) für die Satiriker ins Rennen. Der Name „PARTEI“ steht in diesem Fall für Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative.
Die Wahlprogramme der PARTEI, sind auch auf Bundesebene immer humoristisch oder sarkastisch. Bei der Bundestagswahl 2017 forderte die PARTEI beispielsweise, Managergehälter an BH-Größen zu koppeln, eine Bierpreisbremse und Artenschutz für die Grünen.
In Supermärkten kommt es zu leeren Regalen, weil Menschen sich für den Notfall mit Lebensmitteln eindecken, in Apotheken sind Desinfektionsmittel und Mundschutze vergriffen. Aufgrund von Lieferengpässen ist fraglich, wann Nachschub geliefert wird. Die Bayreuther Rathaus Apotheke stellt deshalb jetzt ihr eigenes Handdesinfektionsmittel her.
Rathaus Apotheke Bayreuth stellt eigenes Desinfektionsmittel her
Wollte man sich in den letzten Tagen in Bayreuther Apotheken für den Coronavirus rüsten, bekam man oftmals die selbe Antwort. Mundschutze und Desinfektionsmittel seien vergriffen und es sei unklar, wann es wieder Nachschub gebe. Besonders die gründliche Desinfektion der Hände sei allerdings sehr wichtig, um den Coronavirus daran zu hindern, sich auszubreiten, erklärt Dr. Jens Landwehr, der Geschäftsführer der Rathaus Apotheke Bayreuth.
„Es reicht nicht, seine Hände einfach mit Wasser abzuwaschen. Deshalb haben wir gehandelt und unser eigenes Hand-Desinfektionsmittel hergestellt.“
(Dr. Jens Landwehr, Rathaus Apotheke Bayreuth)
Die Rathaus Apotheke Bayreuth. Foto: Susanne Monz.
Mitarbeiter sorgen für Nachschub
Landwehr erklärt weiter, dass die Grundsubstanzen dafür in einer Apotheke ja sowieso vorhanden seien. Nach der Vorschrift der WHO und in Absprache mit der Regierung hat das Team der Apotheke dann das Hand-Desinfektionsmittel hergestellt. Das könne und dürfe jede Apotheke tun, so Landwehr.
Die Rathaus Apotheke sei da nicht die einzige in Deutschland. Für das eigene Desinfektionsmittel hat die Bayreuther Apotheke sehr viel Lob bekommen, auch von Ärzten. Am Dienstagmorgen (3.3.2020) seien noch rund 25 Flaschen vorhanden, weitere seien allerdings in Arbeit, da die Rathaus Apotheke extra Mitarbeiter abgestellt hat, die für Nachschub sorgen.
In Bayreuth war am Wochenende der Verdacht des Corona-Virus aufgetaucht. Die Bayreuther Wirtschaft „Becher Bräu“ hatte deshalb vorsichtshalber geschlossen: Jetzt gibt es die erste Ergebnisse.
Update vom 2. März 2020 um 18:45 Uhr: Kein Coronavirus in Bayreuth
Der Inhaber von Becher Bräu in Bayreuth teilte auf Nachfrage des bt mit, dass alle Tests auf das Coronavirus negativ ausgefallen sind.
Inhaber Johnny Hacker teilte weiterhin mit, dass seine Wirtschaft deshalb am Mittwoch wieder öffnen wird.
Erstmeldung vom 29. Februar: Verdacht auf Coronavirus
Aktuell ist der Becher Bräu in Bayreuth geschlossen und steht unter Quarantäne. Wie Johnny Hacker, Besitzer des Becher Bräu, dem Bayreuther Tagblatt mitteilte, sei das eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund des Coronavirus. Die Familie habe sich in den Faschingsferien im Tropical Island aufgehalten, wo es zu einem Coronavirus-Fall kam.
Da Cortney Hacker im Anschluss erste Anzeichen eines möglichen Virus bemerkte, suchte sie sofort einen Arzt auf. Das Untersuchungsergebnis steht noch aus. „Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme!“, versichert Johnny Hacker. Am Montag wisse man mehr.
Am 15. März 2020 finden in Bayreuth Kommunalwahlen statt. Dabei werden zum ersten Mal Stadtrat und Oberbürgermeister an einem gemeinsamen Termin gewählt.
Der interaktive Probestimmzettel zeigt an, wie viele Stimmen noch vergeben werden können und ob der Stimmzettel so gültig wäre. Insgesamt stehen den Wählern bei der Stadtratswahl 44 Stimmen zur Verfügung. Bei deren Verteilung auf dem Stimmzettel besteht die Möglichkeit des Kumulierens und Panaschierens. Kumulieren bedeutet, dass auf jeden einzelnen Bewerber bis zu drei Stimmen entfallen dürfen. Durch die Möglichkeit des Panaschierens können die Kandidaten außerdem kreuz und quer von den verschiedenen Listen ausgewählt werden.
Online-Stimmzettel zeigt Gültigkeit an
Wer also kumulieren und panaschieren möchte, sollte die Gesamtzahl seiner vergebenen Stimmen im Auge behalten, denn wer mehr als 44 Stimmen verteilt, dessen Stimmzettel ist ungültig. Die Auswirkungen der einzelnen Mausklicks werden auf dem Stimmzettel zum Üben direkt sichtbar. Den virtuellen Wahlgang kann man so oft man will vornehmen.
Jan-Michael Fischer ist der Landratskandidat der SPD. Er tritt am 15. Mai zur Kommunalwahl an und will Bayreuther Landrat werden. Im Interview mit dem Bayreuther Tagblatt sind wir zu seinem persönlichen Lieblingsort gefahren. Wo der ist und welcher Themen ihm wichtig sind, sehr ihr in dem Video.
Mobilität in Bayreuth: Schwerpunkt für Landratskandidat
Jan-Michael Fischer möchte mit Mobilität punkten: „Ich bin selbst im Landkreis aufgewachsen und weiß, was es heißt, wenn man nicht mobil ist und die eigene Mutter einen fährt.“
Die Angebote müssen nach Meinung von Fischer beworben und den Leuten schmackhaft gemacht werden. „Im Moment dauert die Suche nach der Verbindung meist länger, als die Verbindung selbst dauert. Deshalb sollte es eine App geben, auf der man eingibt: Wo befinde ich mich und wo will ich hin.“ In der App werde dann alles gezeigt: Welcher Bus fährt, wo ist eine Mitfahrbank und bestenfalls könne man dort gleich ein Ticket buchen.
Außerdem solle die App einen weiteren Nutzen haben: „So können wir anonymisiert in dieser App sehen: Wie viele Menschen haben nach welcher Verbindung gesucht. Auf dieser Grundlage kann man dann gezielt die Nachfragen nach Mobilität weiter ausbauen.“
Neue App für den Landkreis?
Auf dieser Plattform sollen sich auch Menschen zu gemeinsamen Fahrten verabreden können: „Wenn man beispielsweise zur gleichen Zeit zum gleichen Ort muss. So helfen sich die Menschen gegenseitig, der Landkreis schafft ein kostengünstiges Angebot und es kann CO2 gespart werden.“
Zusätzlich plant Fischer diese App als eine Informationsplattform: „Hier können die Menschen dann beispielsweise erfahren, was der Kreistag entscheidet.“
Warum Jan-Michael Fischer in der SPD ist
„Mir war klar, dass es eine eher linke Partei bei mir wird, die eher Themen wie Umwelt und im Sozialen bedient.“ Dann hatte Fischer ein Praktikum bei Uli Grötsch (Generalsekretär der SPD in Bayern), das ihn nachhaltig beeindruckt hatte.
„Was mir sehr wichtig ist, dass es unabhängig davon sein muss in welchem Elternhaus man aufwächst, dass jeder die gleiche Chance haben muss, das Gleiche zu erreichen. Dass es egal ist, welche Religion, welche Hautfarbe man hat. Der Respekt vor dem Menschen.“ Diese Werte habe Fischer in der SPD gefunden.
Das sagt der SPD-Politiker zur AfD
Eine Alternative wäre die AfD für Fischer nicht: „In die AfD wäre ich nie gegangen. Das ist für mich eine ganz schreckliche Partei. Eine Partei, die versucht, Ängste zu schüren, aber so tut, als würde sie diese Ängste bekämpfen wollen.“
Klimawandel in Bayreuth
„Der Klimawandel macht ja nicht Halt vor den Toren des Landkreises. Wir sind ja direkt davon betroffen: Wir haben das Bienen- und Artensterben. Wir merken, wie trocken die Felder sind oder Bäche austrocknen.“ Deshalb will Fischer die bestehenden Projekte, wie den Klimacheck im Landratsamt, weiter ausbauen.
Außerdem gehört für ihn auch der Öffentliche Nahverkehr zu einem klimafreundlichen Konzept. „Leute müssen darauf oder auf Fahrgemeinschaften zurückgreifen können.“ Außerdem sieht er in Sachen Mobilität weiteren Handlungsbedarf bei Lieferwegen. „Wir müssen regionale Produkte fördern, um lange Lieferwege zu vermeiden.“
Ehrenamt in Bayreuth stärken
„Wenn es die Ehrenamtlichen nicht geben würde, hätten sie keine Fußballvereine im Ort, keine Feuerwehren, es gäbe Riesen Probleme bei der Pflege von älteren Menschen.“ Deshalb solle die Ehrenamtskarte ausgebaut werden. „In vielen Gemeinden gibt es nur ein oder zwei Anlaufstellen.“ Das Angebot stagniere nach Angaben von Jan Michael Fischer. „Das Landratsamt muss dort aktiv an Unternehmen herantreten und für die Ehrenamtskarte werben.“ Außerdem plädiert er – und die SPD des Kreistags – dafür, dass Menschen mit der Ehrenamtskarte kostenlos mit dem ÖPNV fahren dürfen.
Prognose von Landratskandidat für die Wahl
„Es wird ein knappes Rennen werden. Ich gehe auch nicht davon aus, dass jemand die Mehrheit bekommt im ersten Wahlgang.“ Damit geht Fischer von einer Stichwahl aus, die nach den Kommunalwahlen am 15. März folgen wird.
Anne Haug hat es geschafft! Mit ihrem Sieg beim Ironman-Wettbewerb auf Hawaii, hat die Bayreutherin als erste Deutsche überhaupt den prestigeträchtigen Wettbewerb im Mekka des Triathlon-Wettbewerbs gewonnen. Eine kurze Zusammenfassung im Video gibt’s über dem Text.
Nach acht Stunden, 40 Minuten und zehn Sekunden war es offiziell: Anne Haug hat den 43. Ironman Hawaii der Damen gewonnen. Die 36-Jährige ist somit Ironman-Weltmeisterin 2019. Sie setzte sich in Kailuna-Kona nach 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen vor der Britin Lucy Charles-Barclay und der Australierin Sarah Crowley durch: mit einem Vorsprung von über sechs Minuten. In der letzten Disziplin holte Haug über acht Minuten auf ihre Konkurrentin aus Großbritannien auf.
Eine überglückliche Anne Haug
Im Interview nach dem Zieleinlauf mit der Sportschau ist die Bayreutherin überglücklich. Neben dem persönlichen Erfolg freue Haug sich insbesondere auch für ihre Trainer und ihr Team.
Das ist natürlich fantastisch, ich kann es selbst noch nicht ganz glauben. Vielleicht realisiere ich das morgen dann richtig.
(Anne Haug über ihren Triumph)
Mit dem Triumph auf Hawaii hat Haug einen perfekten Tag für Deutschland abgerundet, nachdem zuvor auch Jan Frodeno bei den Männern gewonnen hat. Trotz des kräftezehrenden Wettbewerbs, war die Bayreutherin nach dem Rennen wohlauf: aufgrund des Adrenalins und der Emotionen. Die Erschöpfung werde wohl erst morgen einsetzen.
Vielleicht falle ich morgen richtig tot ins Bett, aber jetzt bin ich erstmal superglücklich!