WWG Bayreuth: Mädchenteam ist Oberfränkischer Schach-Meister

Das Mädchenteam des WWG ist Oberfränkischer Meister im Schach! Alle Informationen dazu gibt’s hier!

Pokal für das WWG

Erfolg für das Wirtschaftswissenschaftliche Gymnasium Bayreuth. Durch einen 14:0-Sieg hat sich das Mädchen-Schach-Team für die Bayerischen Schulmeisterschaften qualifiziert. Für das WWG gingen dabei Melissa Reifschneider, Anna Leykauf, Verena Walther und Milena Reifschneider ins Rennen. Das neu formierte Jungenteam des WWG landete auf dem fünften Platz.

Grund zur Freude

Die Oberfränkische Meisterschaft findet seit neun Jahren in Bindlach statt. Am Samstag, den 7. Dezember, trafen sich dabei nun 250 Schüler, um den Oberfränkischen Mannschaftsmeister auszuspielen. Am Ende hatten dabei auch die Mädchen des WWG allen Grund zur Freude.

Uni Bayreuth unter den besten jungen Universitäten weltweit

Die Universität Bayreuth liegt im „Nature Index 2019 Young Universities“ in der Spitzengruppe. Dieses nun veröffentlichte, globale Ranking bewertet Unis und Forschungseinrichtungen nach ihrem Anteil an den Publikationen in der naturwissenschaftlichen Spitzenforschung.

Betrachtet werden dabei Einrichtungen, die weniger als 50 Jahre existieren. In der Rangliste der 175 besten Universitäten der Welt kommt die Bayreuther Uni dabei auf Rang 21. Innerhalb Deutschlands liegt die Wagnerstadt somit auf Platz zwei.

Teil der Champions League

Diese Ergebnisse zeigen eindrucksvoll die herausragenden Leistungen und internationale Sichtbarkeit der Universität Bayreuth auf zentralen Feldern der naturwissenschaftlichen Forschung. Indem wir Forschungskompetenzen in interdisziplinär ausgerichteten Profilfeldern vernetzen und weltweit mit hochkarätigen Forschungspartnern zusammenarbeiten, sind wir als junge Universität in der internationalen ‚Champions League‘ präsent

(Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth)

Über 500 Einrichtungen weltweit

Der „Nature Index 2019 Young Universities“ listet weltweit 500 Einrichtungen (darunter auch Universitäten) die 2018 die größten Anteile an Veröffentlichungen in 82 führenden naturwissenschaftlichen Zeitschriften hatten. 2019 wurde erstmals ein neues Ranking-Verfahren angewendet. Dabei steht die Zahl der Spitzenpublikationen im Verhältnis zur Gesamtzahl der Veröffentlichungen, soweit diese über eine bestimmte Datenbank erfasst ist. Infolge dieser Gewichtung treten die Forschungsleistungen kleinerer Universitäten stärker hervor als in den früheren ‚absoluten‘ Rankings des „Nature Index“.

#JazumMeister: Handwerkskammer vergibt 366 Meisterbriefe

Das Handwerk in Oberfranken hat bei der Meisterfeier 2019 in der Bamberger Konzert- und Kongresshalle Meisterbriefe an insgesamt 366 junge Handwerker ausgegeben. Bei der Zeremonie vor rund 1.000 Gästen zeichnete die Handwerkskammer zudem die 19 Besten eines jeden Gewerkes aus.

Ein klares Bekenntnis

Thomas Zimmer, der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken gab in seiner Festansprache ein klares Bekenntnis zum Meisterbrief ab.

Thomas Zimmer, Präsident der HWK für Oberfranken

Wir brauchen Handwerksmeister, um die Zukunft der Branche, aber auch die Zukunft der gesamten Wirtschaft besser gestalten zu können.

(Thomas Zimmer, Präsident der HWK für Oberfranken)

Zimmer ging damit auf die politische Initiative des Handwerks ein, die Meisterpflicht für wieder mehr Berufe vorzusehen. Dieser Plan steht, laut Handwerkskammer, kurz vor einem Erfolg, schließlich sollen laut Gesetzesentwurf zwölf Gewerke ab Februar 2020 wieder unter Meistervorbehalt stehen.

Damit haben wir als Handwerk das Kunststück geschafft, dass die Politik eine einmal getroffene Entscheidung revidiert.

(Thomas Zimmer)

Das Handwerk habe dabei die Tendenz gedreht, bei der die Meisterpflicht für immer mehr Berufe weiter abgeschafft werden soll.

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366 neue Meister

Im Zentrum der Feier standen die 366 Absolventen der Meisterschulen der HWK für Oberfranken. Insgesamt ist die Zahl der Meisterschüler und Prüfungskandidaten an der HWK zuletzt leicht gestiegen. Der Anteil der bestandenen Meisterprüfungen liegt bei 90,82 Prozent. Von 403 Prüflingen waren am Ende 366 erfolgreich. Die zahlreichsten Meisterprüfungen wurden mit 88 Teilnehmern im Kfz-Handwerk abgelegt, gefolgt vom Friseurhandwerk (64) und der Elektrotechnik (38).

Der Meistertitel steht seit jeher für Qualität. Und mit dem Bestehen der Meisterprüfung versinnbildlichen wir diese und stehen ab heute mit in der Verantwortung, dass Deutschland wieder seinen Spitzenruf in der Welt zurückgewinnt.

(Alina Thiem, Raumausstattermeisterin aus Glashütten)

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Selbstheilung: Bayreuther Biochemiker forschen mit Würmern

Planarien oder sogenannte Strudelwürmer haben eine besondere Gabe: Sie können abgetrennte Teile ihres Körpers wieder herstellen. Diese Regeneration wird durch spezielle Proteine ermöglicht. Biochemiker der Universität Bayreuth haben diese Proteine deswegen genauer erforscht.

Das Bayreuther Forscherteam rund um Biochemiker Dr. Claus Kuhn verwendete Plattwürmer der Spezies „Schmidtea mediterranea“ bei den Studien. In den Stammzellen dieser Tiere befanden sich zwei unterschiedliche Proteine. Sie sorgen dafür, dass die Würmer lebensfähig sind und sich immer wieder regenerieren können.

Für stabile Erb-Informationen

Wie die Bayreuther Forscher herausgefunden haben, sorgen die Proteine durch diverse Prozesse dafür, dass die Erbinformationen in den Stammzellen der Würmer stabilisiert werden. Zwar wirken diese Proteine in wenigen Zellen des Menschen, genauer gesagt in dessen Keimzellen, ähnlich. Allerdings sind sie bei den Würmern in viel größerer Zahl vorhanden und wirken bei unterschiedlichen Typen von Zellen, statt nur bei einer bestimmten. Durch diese Vielseitigkeit seien die Würmer besonders gut zur Forschung geeignet, wie Kuhn sagt.

Außerdem fanden die Forscher eine weitere Funktion: An den Punkten, an denen die Proteine angedockt haben, wurden teilweise Moleküle gebildet, die Informationen zu einer Verknüpfung von mehreren Proteinen enthielten. Weitere Funktionen der Proteine werden noch erforscht.

Schulbänke-Klassenzimmer

Schulstart in Oberfranken: Was sich im neuen Jahr ändert

Am Dienstag beginnt in Bayern das neue Schuljahr. Welche Neuerungen, den Schülern und Lehrern dabei 2019, laut der Regierung von Oberfranken, zu Gute kommen, erfahren Sie im Folgenden.

Versetzungswünsche erfüllt

Zum aktuellen Schuljahr konnten fast doppelt so viele Lehrkräfte in Oberfranken eine Planstelle zur Einstellung im Beamtenverhältnis auf Probe erhalten wie noch vor drei Jahren. Damit haben sich auch viele Versetzungswünsche von Lehrkräften innerhalb des Regierungsbezirks erfüllt.

Drittkräfte sichern Sprachförderung

Über den Pflichtunterricht hinaus werden weiterhin Fördermaßnahmen zur Sprachförderung angeboten. Diese werden durch sogenannte Drittkräfte ermöglicht: Sie kümmern sich um den Spracherwerb und die Integration von Kindern, die neu zugewandert sind.

Inklusion: 16 Förderzentren in Oberfranken

Mehr Personal in den Förderzentren soll helfen, den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf besser gerecht zu werden.

Schulbank-Mädchen

Symbolfoto: Pixabay

16 Grund- und Mittelschulen haben sich in Oberfranken das „Profil Inklusion“ gegeben und werden von den Förderzentren in ihrer Arbeit fachlich und personell unterstützt. An der Regierung von Oberfranken ist die Stabsstelle für Inklusion an beruflichen Schulen für ganz Bayern mit einer eigenen Fachmitarbeiterstelle integriert. Ziel ist es, Menschen mit besonderen Bedürfnissen an den Arbeitsmarkt heranzuführen.

Digitale Bildung auch für Lehrkräfte

Die digitale Bildung wird weiter ausgebaut. Insgesamt 12,5 Millionen Euro aus dem bayerischen Förderprogramm und dem neuen DigitalPakt Schule stehen in Oberfranken für die weitere Verbesserung der digitalen Ausstattung der Schulen zur Verfügung. Die Fördergelder sind vollständig beantragt und bewilligt. Daneben liegt der Fokus ebenso auf der Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte in diesem Bereich.

Neben der Ausstattung steht die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte im Mittelpunkt. In Medienkonzepten dokumentieren alle Schulen die inhaltliche Umsetzung. Mit der Einführung des Pflichtfachs Informatik an Mittel- und Förderschulen wird ein neuer zusätzlicher unterrichtlicher Schwerpunkt gesetzt.


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5.000 Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen

Etwa 5.000 Lehrkräfte stehen in Grund- und Mittelschulen in Oberfranken zur Verfügung, um den Pflichtunterricht und auch wendige Förderangebote im vollen Umfang zu versorgen. Alle unbefristet eingestellten Lehrkräfte verfügen – wie in ganz Bayern – über eine abgeschlossene Lehramtsqualifikation. Für die Aufstockung der Mobilen Reserve stehen noch Kapazitäten für Angestelltenverträge zur Verfügung.

400 Eltern nutzen zusätzliches Kindergartenjahr

Die Schülerzahlen an Grund- und Mittelschulen haben sich in den letzten Jahren stabilisiert. An den Grundschulen werden im kommenden Schuljahr 33.669 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, davon 8.182 Erstklässler. Die Eltern von etwa 400 Schülerinnen und Schüler haben von den neuen Möglichkeiten des sogenannten Einschulungskorridors Gebrauch gemacht, das bedeutet die Kinder, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September sechs Jahre alt geworden sind, dürfen noch ein Jahr bis zur Einschulung warten.

Von der Mittelschule zum Studium

Die Mittelschule werden 15.844 Schülerinnen und Schüler besuchen. Knapp 4.000 befinden sich in ihrem letzten Schuljahr und streben einen der drei Abschlüsse an Mittelschulen an. Damit steht den Jugendlichen der Weg in eine qualifizierte Berufsausbildung im kaufmännischen oder handwerklichen Bereich, ebenso wie der Weg in weiterführende Schulen bis hin zum Studium offen.

Fridays for Future: Wer hinter den Demos in Bayreuth steckt

Seit einigen Wochen demonstrieren Bayreuths Schüler unter dem Motto „Fridays for future“ für eine bessere Umweltpolitik. Das Bayreuther Tagblatt hat sich mit Magdalena Schlags, Jule Langmeier und Inka Baumgart –drei von fünf Organisatoren der Bayreuther Klima-Demos – getroffen. Sie sind Schülerinnen aus der Oberstufe an verschiedenen Bayreuther Gymnasien.

Magdalena Schlags ist schon früh mit Politik in Berührung gekommen. Ihre Eltern, Ulrike Gote und Stefan Schlags (Die Grünen), sind beide im Stadtrat. Sie haben ihre Tochter schon als Kind mit zu Demonstrationen genommen und die Weichen für ihr politisches Interesse gestellt. Im Video erfahren Sie, was die drei angetrieben hat, für eine bessere Umweltpolitik auf die Straße zu gehen. Das Video-Interview finden Sie über dem Text. 

Hinweis: Der Klimastreik am 12. April in Bayreuth wurde abgesagt.

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Bayreuths Beste: Spaziergang mit Nobelpreisträgern

Ein Master-Student und ein Doktorand der Uni Bayreuth dürfen sich im Juli mit der Weltelite der Forschung austauschen. Sie gehören zu den Teilnehmern der 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung, die am Bodensee stattfindet.

70 Jahre alte Idee

In diesem Jahr ist die Tagung der Physik gewidmet. Mehr als 40 Nobelpreisträger werden über Kosmologie, Laserphysik, Dunkle Materie und Gravitationswellen sprechen. Die Idee der Tagung ist seit fast 70 Jahren der Gedankenaustausch zwischen preisgekrönten und künftigen Spitzenforschern. Unter anderem gibt es sogenannte „Science Walks“. Je ein Nobelpreisträger und zehn Nachwuchswissenschaftler kommen dabei bei einem Spaziergang persönlich ins Gespräch.

Nur 37 Bayern sind dabei

In diesem Jahr konnte das Physikalische Institut der Universität Bayreuth mit Felix Sommer (22) und Winfried Schmidt (24) zwei Teilnehmer nominieren. Ins Auswahlverfahren kommen nur ausgezeichnete Studenten und Wissenschaftler unter 35 Jahren. Sie müssen ein mehrstufiges internationales Auswahlverfahren absolvieren, an dem rund 140 Wissenschaftsakademien, Universitäten, Stiftungen und forschende Unternehmen beteiligt sind. In Lindau treffen Schmidt und Sommer auf fast 600 Nachwuchswissenschaftler aus 88 Ländern, davon 162 Teilnehmer von deutschen Institutionen, darunter 37 aus Bayern.

Demonstranten am Herkulesbrunnen in der Maximilianstraße

Fridays For Future: Bayreuther Schüler streiken

Mehr als 200 Schüler haben am Freitagmittag am Bayreuther Herkulesbrunnen für den Klimaschutz gestreikt. Kurz nach 11 Uhr fand eine Kundgebung statt, die von Schülerinnen des Markgräfin Wilhelmine Gymnasiums organisiert wurde. Innerhalb von 30 Minuten kamen viele junge Menschen mit bunten Bannern und Schildern zusammen: „Wir sind jung und brauchen die Welt“ und „There is no planet b“ oder „Umweltschutz statt Kohleschmutz“ konnte man darauf in großen Lettern lesen. Ein kurzes Video finden Sie über dem Text.

Für die Kundgebung durften sich Schüler der Bayreuther Gymnasien ab der 9. Jahrgangsstufe von den Eltern schriftlich befreien lassen. Den Jüngeren blieb es verwehrt den Unterricht zu verlassen, was Organisatorin Magdalena Schlags sehr bedauert. Wir haben die Bayreuther vor Ort gefragt, warum es ihnen wichtig ist bei der Kundgebung dabei zu sein.

bt-Umfrage zum Bildungsstreik

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Impressionen vom Streik am Herkulesbrunnen