Es ist wieder so weit. Der Sommer hält Einzug, und mit ihm die alljährliche Hitzewelle, die unsere Schulen in schwitzige Brutkästen verwandelt. Während sich Wasserratten im Schwimmbad über steigende Temperaturen freuen, schmilzt nicht nur das Eis in der Hand, sondern in Klassenzimmern vor allem die Konzentration unserer Kinder. Im letzten Jahr war es an über 10 Schultagen über 25 Grad heiß – Tendenz steigend. Und wer schon einmal versucht hat, komplexe Gleichungen zu lösen oder Goethes „Faust“ zu interpretieren, während einem der Schweiß den Rücken herunterläuft und die Luft zum Schneiden dick ist, der weiß: Das ist kein Zustand, der dem Lernerfolg zuträglich ist.