Bayreuther Gymnasium bietet im neuen Schuljahr eigene Fußballklasse an

Das WWG Bayreuth bietet im kommenden Schuljahr 2021/2022 eine Fußballklasse an und intensiviert damit die Zusammenarbeit mit dem DFB.

Stadtwerke Bayreuth spenden Tablets an Bayreuther Schulen

Die Stadtwerke Bayreuth spenden Tablets an städtische Schulen in Bayreuth. Damit wollen sie den Schülern in der Corona-Pandemie helfen. 

Bayreuther Schüler gründen Start-up und bekommen besondere Ehre

Nach der Gründung ihres Start-ups sind zwei Bayreuther Schüler nun als Referenten für die virtuelle JUNIOR Auftaktveranstaltung 2021 tätig. 

Schüler weigern sich wegen Corona in die Schule zu gehen: Das sagen Bayreuther Politiker

Seit Montag (1.2.2021) findet wieder Präsenzunterricht für die Abschlussklassen in Bayern statt. In Nürnberg haben sich mehrere Abiturienten geweigert an diesem teilzunehmen.

“Das wunderbarste Geschenk”: Wie Levin-Semino in Bayreuth richtig sprechen und spielen lernte

An der Schulvorbereitenden Einrichtung des Heilpädagogischen Zentrums Bayreuth können Kinder im Kindergartenalter besonders gefördert werden. Levin-Semino blühte hier richtig auf.

Der Pausenhof der Luitpoldschule in Bayreuth ist fertig.

Luitpoldschule in Bayreuth hat einen neuen Pausenhof – was daran so besonders ist

Die Stadt Bayreuth bezeichnet es als “vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für die Luitpoldschule“:  Für 685.000 Euro hat die Stadt Bayreuth in den vergangenen Monaten die Kanalisation der Schule erneuert und den Pausenhof umgestaltet. Entstanden ist ein fröhlicher, bunter und kindgerechter Aufenthaltsraum für die Schülerinnen und Schüler, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Bayreuth. Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe (BG) hat den Pausenhof am Donnerstag (19. Dezember 2019) offiziell der Schule übergeben.

Sanierung an der Luitpoldschule in Bayreuth

Die Verantwortlichen von Schule und Stadt entschlossen sich angesichts des ohnehin gegebenen Sanierungsbedarfs an der Kanalisation dazu, auch die Umgestaltung des Pausenhofes in Angriff zu nehmen. Eine Entscheidung, bei der die Schulleitung frühzeitig zusammen mit den Kindern und dem Elternbeirat ihre Wunschvorstellungen skizzierte. Hieran orientierte sich auch die Planung des Stadtgartenamtes, die dann in mehreren Gesprächsrunden mit allen Beteiligten abgestimmt wurde und die schließlich auch die Zustimmung des Stadtrats fand.

Der neue Pausenhof der Luitpoldschule

Auf dem Pausenhof der Luitpoldschule hat sich viel getan. Freundlich, hell und farbenfroh ist er geworden und verfügt über große Flächen zum Laufen, Hüpfen und Fußball spielen, aber auch über Räume zum Ausruhen und Erholen, wie etwa einen neuen Schulgarten. Dieser ist mit einer hohen Hecke umgeben und bildet somit einen eigenen, geschützten Bereich.

Der bereits vorhandenen Seilnetzzirkus wie auch die Fallschutzbeläge wurden aus sicherheitstechnischen Gründen komplett ausgetauscht. Der Pausenhof hat zudem eine große „Lümmelbank“ bekommen, die auch als Bühne für Schulfeste genutzt werden kann. Ein neuer Sandkasten und viele bunte Sitzelemente ergänzen das Angebot.

Bauarbeiten in Bayreuth

Bei den Bauarbeiten wurde nicht nur Wert auf eine kindgerechte Gestaltung, sondern auch auf den Erhalt des alten Baumbestandes gelegt. Diesem Ziel dienen unter anderem durchlässige Pflaster- und Kunststoffbeläge, sagt ein Sprecher der Stadt. Im Untergrund wurde ein spezielles, verdichtbares Baumsubstrat eingebaut, das einerseits die Luft- und Wasserversorgung der Bäume nicht behindert, andererseits aber auch die Beläge trägt und stabilisiert.

Die Sanierung des Kanals, die komplette Erneuerung der Beläge und der Entwässerung, die verschiedenen neuen Einbauten, aber auch der Aufwand zum Schutz der Bäume haben insgesamt 685.000 Euro gekostet. Der behutsame Umgang mit dem Baumbestand war auch ein entscheidender Grund für die vergleichsweise lange Bauzeit von fast sechs Monaten, heißt es von Seiten der Stadt Bayreuth.

Streit um Graserschule: Gesundheit der Kinder, weiterer Befall und die Sanierung

Wie geht es nun mit der Sanierung der Graserschule in Bayreuth weiter? Nachdem an der Graserschule der „echte Hausschwamm“ festgestellt wurde, sollte auch das Sanierungskonzept dementsprechend angepasst werden. Nun wurde im Stadtrat mal wieder gestritten: Um den eigentlichen Beschluss ging es dabei allerdings nicht. Denn in dem Beschluss sollte es um die Erhöhung der Kosten der Sanierung gehen.

Bauausschuss Bayreuth lehnt Konzept ab

Zusätzlich zur bereits vorher geplanten Generalsanierung des historischen Schulgebäudes, müsse auch ein Großteil der Dachkonstruktion sowie das Obergeschoss fachgerecht saniert werden, erklärte Baureferentin Ute Kelm am 10. Dezember im Bauausschuss. Damit würden auch die Kosten um rund 1,7 Millionen Euro auf insgesamt 13,2 Millionen Euro steigen. Die Mitglieder des Ausschusses lehnten das vorgetragene Konzept deshalb ab. Der Stadtrat stimmte der Erhöhung heute allerdings zu.

Also ging es im Stadtrat erneut um die Sanierung der Graserschule. Ute Kelm trug die Ergebnisse des Holzgutachters vor. Dort kam heraus, dass die Deckenkonstruktion “massive Schädigungen” aufweise. Neben dem echten Hausschwamm gebe es dort auch den Hausporling, den weißen Porenschwamm und holzzerstörende Insekten. Aus der Sicht des Gutachters besteht “dringender Handlungsbedarf”.

Dach der Graserschule muss erneuert werden

Das Dach müsse deshalb komplett erneuert werden. “Teilweise ist das Holz so weit mit echtem Hausschwamm befallen, dass dies dort eine vollständige Zerstörung der Holzsubstanz zur Folge hat”, trug Ute Kelm vor. Schüler und Lehrer seien von dem Hausschwamm gesundheitlich allerdings nicht gefährdet.

Das fragte erneut Stefan Specht (CSU), indem er darauf hinwies, dass Sporen der verschiedenen Pilze gesundheitlich bedenklich sind. Ute Kelm berichtete allerdings, dass es keine Sporen gebe. Das Gesundheitsamt müsse deshalb nicht eingeschaltet werden. Die Befunde über den echten Hausschwamm seien nach Angaben von Kelm eindeutig: “Es gibt keine aktiven Fruchtkörper.” Es gebe einen Fruchtkörper, der allerdings nach Ansicht der Experten nicht aktiv sei.

Diskussion im Bayreuther Stadtrat

Im Anschluss lieferten sich die Mitglieder des Ausschusses erneut eine hitzige Debatte. Es ging um die Gesundheit der Kinder, um das Wachstum des echten Hausschwammes und wiederholt um die Vergangenheit: Wer zu welchem Zeitpunkt einen Antrag stellte, wer für oder gegen eine Sanierung war. “Wir drehen uns im Kreis”, sagte Stefan Schuh (JB).

Doch es ging weiter um mögliche Fehler, vergessene oder nicht getätigte Untersuchungen und weitere möglicherweise notwendige Untersuchungen im Keller – und wieder um die Gesundheit der Kinder. Die Sorge der Stadtratsmitglieder: Eine unnötige Sanierung des Dachstuhls, während der Keller auch betroffen ist. Deshalb regten viele Mitglieder eine Untersuchung des Kellers an.

Ute Kelm berichtete: “Der echte Hausschwamm frisst sich nicht nach unten durch.” Das habe die Holzgutachterin herausgefunden. Es sei ein Stopp im Mauerwerk erkennbar. Zwecks der Untersuchung des Kellers sagte Kelm, dass das während des laufenden Schulbetriebs schwierig sei.

Auch die Bedenken von Wolfgang Gruber (DU) über die einzusetzenden Fungizide wies sich Ute Kelm ebenfalls zurück: “Das wird natürlich entfernt von Schülern und Lehrern stattfinden.”

Zur möglichen Gesundheitsgefährdung der Schüler und Lehrer hatte Ute Kelm eine Stellungnahme des Gesundheitsamtes vorgelesen: Da keine aktiven Fruchtkörper vorhanden sind und da sich diese nicht in den Unterrichtsräumen befänden, dürfe eine Gefährdung aktuell ausgeschlossen werden.

Der Antrag wurde letztlich mit 40 zu zwei Gegenstimmen angenommen.

Was ist denn das? Erstklässler lesen “baraiderisch”

An der Grundschule Herzoghöhe gibt es seit letztem Jahr einen Leseclub. Wir waren vor Ort und haben getestet, wie gut die Erstklässler dort schon lesen können. Allerdings hatten wir Wörter im Gepäck, die so bestimmt in keinem Schulbuch stehen. Im Video über dem Text gibt’s die Versuche der Kinder “Baraiderisch” vorzulesen. 

Hintergrund:

Der neue Leseclub der Grundschule Herzoghöhe wird neben den Lehrkräften von zwei ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Gefördert wird dieses Projekt durch die Stiftung Lesen. In den Mittagspausen können die Kinder dort in gemütlicher Atmosphäre selbstständig lesen, Hörbücher genießen oder sich über einen eigenen Internetzugang Kurzfilme ansehen.

Die Grundschule Herzoghöhe verfügt daneben über eine Schulbücherei, die es auch weiterhin geben wird. Im Unterschied zu dieser, will der freundlich und gemütlich eingerichtete Leseclub den Kindern den Zugang zu Büchern spielerisch vermitteln und die Freude am Lesen erwecken.

Paukenschlag: Bauausschuss stoppt Sanierung der Graserschule

Am Dienstag hat sich der Bauausschuss mit der Sanierung der Graserschule beschäftigt. Wie die Stadt mitteilte, ist das Ausmaß der Sanierung deutlich größer als zunächst gedacht. Der Bauauschuss lehnte das geplante Sanierungskonzept allerdings ab. Wie es jetzt mit der Graserschule weitergeht ist unklar.

Das Dachgeschoss der Graserschule ist, intensiv von „echtem Hausschwamm“ geschädigt. Zusätzlich zur bereits vorher geplanten Generalsanierung des historischen Schulgebäudes, müsse deswegen auch ein Großteil der Dachkonstruktion sowie das Obergeschoss fachgerecht saniert werden.

Dringender Handlungsbedarf

Nach dem Befund eines Holzgutachters bestehe dringender Handlungsbedarf. Daher sollen alle befallenen Bauteile der tragenden Holzbalken ausgebaut und ersetzt werden. Im Zuge der Dacherneuerung solle auch das Dach gedämmt werden. Auch das Mauerwerk müsse mit einem speziellen Schwamm-Sperrmittel behandelt werden.

Laut Baureferentin Kelm solle das Bauvorhaben in drei Abschnitten erfolgen. Während der Bauarbeiten sollen die bestimmten Bauabschnitte gesperrt und für den Schulbetrieb geräumt werden, so Baureferentin Urte Kelm.

Es besteht keine Notwendigkeit das Gesundheitsamt in dieser Sache einzuschalten.

(Urte Kelm, Baureferentin Stadt Bayreuth)

Zusätzliche Kosten

Durch die ungeplanten Sanierungsarbeiten würden die Kosten um rund 1,7 Millionen Euro auf insgesamt 13,3 Millionen Euro steigen.

Wir bekommen scheibchenweise die Kostensteigerungen präsentiert. Das ist ein Fass ohne Boden.

(Helmut Parzen, CSU-Fraktion)

Ausschuss stoppt Sanierung

Stefan Schlags verteidigte jedoch die Sanierung. Die Kostensteigerung sei zwar ärgerlich, aber man könne doch bei diesem Projekt darauf hoffen, dass diese vom Schulbau gefördert werden, so der Grünen-Stadtrat. Mit 8 zu 7 Stimmen stimmte der Bauauschuss allerdings gegen das Sanierungskonzept und stoppte damit die geplante Sanierung. Wie es mit der Graserschule weitergeht, ist unklar.

Pimp your Town: Bayreuther Jugendliche als Nachwuchsjournalisten

Von Montag bis Mittwoch sind drei Klassen beim Planspiel “Pimp your Town” in Bayreuth aktiv: als Politikern und Pressevertreter. Das Bayreuther Tagblatt hat den Planspiel-Journalisten über die Schulter geschaut. Mehr dazu im Video.

Fragen, die interessieren

David Kogan ist 15 Jahre alt und führt beim Planspiel als Teil des Filmteams Interviews mit lokalen Politikern wie Thomas Bauske. “Ich habe schon ein bisschen Erfahrung darin, weil ich auch beim Jugendradio Jung FM mitmache”, sagt er. “Es macht mir Spaß den Politikern zu Themen Fragen zu stellen, die mich selbst auch interessieren”, fügt er an.

Schüler David Kogan im Interview mit Stadtrat Thomas Bauske. Foto: Carolin Richter

Ein Film aus allen Interviews

Alle Politiker bekommen die gleichen Fragen gestellt. Am Ende entsteht daraus ein Film. “Es ist wichtig, dass man immer noch einmal nachhakt”, erklärt David Kogan. Oft würden die Antworten die Antworten der Politiker eher allgemein ausfallen, bemerkt er. Aus der Ruhe bringen lässt sich der 15-Jährige nicht.

Foto: Redaktion

Das Filmteam hat außerdem einen Kameramann, einen zwei Tontechniker. Zwei Mädels kichern, bevor der nächste Interview-Gast nach draußen vor das Jugendheim in der Hindenburgstraße kommt. Der 16-jährige Teilnehmer Lars Kusch hat bereits Routine im Bereich Presse entwickelt: “Ich habe schon mit sechs Jahren Kameras in der Hand gehabt und liebe es mich mit Technik zu beschäftigen.” Der Grund: Sein Vater hat ein Geschäft für Film- und Fotoequipment.

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Foto: Carolin Richter

Hinter der Kamera

Kiara Domes ist Teil des Fototeams. Drei Tage lang hält sie die Arbeit aller Gruppen mit der Kamera für das Magazin fest. “Ich fotografiere seit etwa zwei Jahren mit Spiegelreflexkameras. Privat am liebsten in der Natur mit manuellem Fokus”, erklärt die Zehntklässlerin. Im Projekt hätten sich auch einige davor gescheut, fotografiert zu werden. Das akzeptiere sie. “Ich möchte niemanden drängen. Das ist kein gutes Gefühl”, sagt sie.

Alice Bayer strukturiert mit Carlos Lugo die Statements der Schüler. Foto: Carolin Richter

Alice Bayer aus dem Magazin-Team hat gemeinsam mit Carlos Lugo eine Umfrage erstellt. Dabei gehe es darum, was sich die Schüler vom Planspiel erhoffen. Alles wird erst einmal handschriftlich festgehalten. Danach wird es auf das Tablet übertragen.

Hilfestellung bekommen die Jugendlichen von Tilman von Werthern vom Verein Politik zum Anfassen. Er kümmert sich anschließend ums Layout des Magazines, das acht bis zwölf Seiten umfasst. “Dort findet man Interviews von Politikern, aber auch Rätsel, Comics oder politische Grafiken”, sagt er.

Foto: Redaktion

Reportage-Arbeit

Eine weitere Gruppe hält die Arbeit in den Politik-Gruppen als Reportage fest. “Wir haben beobachtet aber auch einige Teilnehmer befragt und alles in Stichpunkten festgehalten”, sagt Adrian Jacobs. Er wolle sich einfach einmal ausprobieren als Journalist. Ob er sich das auch in Zukunft feststellen kann, wisse er noch nicht.

Florian Kohl, Alexander Pflug und Adrian Jacobs übertragen ihren Text über die drei Politik-Gruppen bei Pimp your Town aufs Tablet. Foto: Carolin Richter