Bayreuther Firma für renommierten Seifriz-Preis 2020 nominiert

Der Obermeister der Elektro-Innung Bayreuth, Bernd Zeilmann, wurde mit seinem Unternehmen für den renommierten Seifriz-Preis 2020 nominiert.

Buzzard: News-App gegen Verschwörungstheorien und Fake-News auch an Bayreuther Schule im Einsatz

Eine neue App soll Schülern in Zukunft helfen Medienkompetenz zu erwerben, um sich durch die Fülle an Nachrichten im Internet zu kämpfen. 

Revolutionär: Zwei Bayreuther haben die Powerbank neu erfunden – und brauchen Unterstützung

Laden in der Tasche und das auch noch ohne Kabel: Die Erfindung zweier heute 19-jähriger Bayreuther macht’s möglich. Um ihr Projekt in die Tat umzusetzen, brauchen Raphael Teufel und Milan Schuster Unterstützung.

THW sucht Bufdis – Warum sich ein Jahr freiwilliges Engagement lohnt 

In ganz Deutschland werden wieder Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis) gesucht. Auch das Technische Hilfswerk (THW) sucht Bufdis, die sich für ein Jahr freiwillig engagieren wollen. 

Ökologisch-Botanischer Garten Bayreuth: Neue Stromversorgung und trotzdem Klimaschutz

Was wäre der Ökologisch-Botanische Garten ohne Strom? Seit Jahren gibt es dort eine Notversorgung. Doch jetzt haben die Stadtwerke Bayreuth über zwei Millionen Euro investiert, um aus der Notversorgung eine dauerhafte Stromversorgung zu machen.   

Ökologisch-Botanischer Garten in Bayreuth wird zum Dauerversorger

Auf einer Fläche so groß wie 20 Fußballfelder tummeln sich Wissenschaftler, Studierende und Erholungssuchende. Über 10.000 Pflanzenarten aus aller Welt gedeihen hier. Viele von ihnen wachsen in den insgesamt 6.000 Quadratmeter großen Gewächshäusern, da für sie das oberfränkische Klima zu rau ist. Um die empfindlichen Pflanzen bestmöglich zu schützen, hat der Botanische Garten eine Notversorgung, um die sich die Stadtwerke Bayreuth kümmert: Zwei erdgasbetriebene Motoren – sogenannte Blockheizkraftwerke –, liefern im Notfall Strom und Wärme. „Gelaufen sind die bis auf regelmäßige Tests eigentlich nie“, erklärt Stefan Prziklang, Projektleiter bei den Stadtwerken Bayreuth. „Nachdem die beiden Blockheizkraftwerke in die Jahre gekommen sind, haben wir uns die Frage gestellt, wie es weitergehen soll.“

Wärme wird gespeichert und kann genutzt werden

Zwei neue Blockheizkraftwerke kaufen und am alten Konzept festzuhalten, war keine Option für die Beteiligten, heißt es von den Stadtwerken Bayreuth. „Das wäre für uns wirtschaftlich schwierig und es wäre eine Verschwendung, wenn die Blockheizkraftwerke in der kalten Jahreszeit, wenn die Heizung der Universität auf Hochtouren läuft, nicht auch Strom und Wärme im Normalbetrieb herstellen dürften“, betont Andreas Waibel, Leiter des Bereichs Contracting, Wärme und Erzeugung bei den Stadtwerken Bayreuth. Denn die Motoren arbeiten nach dem effizienten Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

„Im Prinzip ist ein Blockheizkraftwerk ein großer Automotor. Nur treibt der keine Räder an, sondern einen Stromgenerator“, erklärt Stefan Prziklang. Der große Unterschied zum Automotor: Die Abwärme wird mithilfe von Wärmetauschern aufgefangen und kann genutzt werden. Im Falle der Universität Bayreuth kann sie in deren Nahwärmenetz eingespeist werden, um das sich ebenfalls die Stadtwerke kümmern. „Genau das haben die alten Blockheizkraftwerke nicht getan.“ Prziklang spricht von einem fehlenden Puzzlestück, das aus Bankdrückern endgültig Stammspieler machen sollte.

Über 1.000 Tonnen CO2 werden gespart

„Wir waren von der Idee angetan“, sagt Reinhard Schatke, Leiter der Zentralen Technik der Universität Bayreuth. „Durch das neue Konzept wird die Heizung der Universität insgesamt effizienter, wodurch wir 1.100 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Das ist ein wichtiger Beitrag zu unserer Green-Campus-Initiative, mit der wir uns aktiv für den Schutz unseres Klimas einsetzen. Außerdem ist die Versorgungssicherheit gestiegen. Es gibt jetzt zusätzliche Rückfallebenen, wenn ein Blockheizkraftwerk ausfällt, was uns besonders wichtig ist, denn die Notversorgung des Botanischen Gartens hat bei diesem Projekt oberste Priorität.“ Das sei sichergestellt, verspricht Andreas Waibel von den Stadtwerken. „Zusätzlich zu den beiden 960 Kilowatt starken Blockheizkraftwerken haben wir einen Gasbrenner installiert, der genug Wärme für den Botanischen Garten liefert, sollte ein Blockheizkraftwerk ausfallen.“

Neue Anlage unterstützt Hauptheizung

Ende des vergangenen Jahres kamen die jeweils rund 9 Tonnen schweren Motoren auf dem Gelände der Universität an. Die eigentliche Herausforderung sei aber deren Anbindung an das Nahwärmenetz der Universität gewesen, erklärt Stefan Prziklang. „Eine Leitung lag zwar schon, aber wir mussten unsere Anlage um zusätzliche Pumpen und einen 6 Kubikmeter Wasser fassenden Pufferspeicher ergänzen. Die Regeltechnik dahinter ist relativ komplex, denn unsere neue Anlage unterstützt nun die Hauptheizung – das muss ordentlich aufeinander abgestimmt sein.“ Diese Abstimmung lief in den vergangenen Wochen – seit Kurzem befindet sich die Anlage im Regelbetrieb.

2,3 Millionen Euro für die Modernisierung

Insgesamt 2,3 Millionen Euro haben die Stadtwerke Bayreuth in die Modernisierung der Notversorgung des Botanischen Gartens gesteckt. Und schon heute steht die nächste Investition der Stadtwerke auf dem Campusgelände fest: Gut 5 Millionen Euro werden in die Modernisierung der großen Heizungs- und Kühlungsanlage der Universität fließen. Durch den Einsatz eines neues Blockheizkraftwerkes und einer Wärmepumpe werden die Stadtwerke pro Jahr weitere 5.000 Tonnen CO2 vermeiden. „Uns wird es also mit Sicherheit nicht langweilig, vor allem weil wir in das Zusammenspiel unserer Anlage neben dem Botanischen Garten und der Hauptheizung beziehungsweise Hauptkühlung noch einiges an Hirnschmalz hineinstecken werden“, sagt Andreas Waibel.

Bundesweite Störung bei verschiedenen Netzanbietern

Seit heute morgen haben Nutzer über Probleme bei Telekom, Vodafone, 1&1 und O2 geklagt. Auf dem Portal „allestoerungen.de“ sind seit heute früh bereits tausende Beschwerden eingegangen.

Telekom reagiert auf Twitter

Hauptsächlich sind Festnetz- und Internetverbindungen betroffen. Die Telekom reagierte bereits auf Twitter und schrieb: „Der Ausfall einer technischen Einrichtung kann teilweise zu Störungen der Telefonie und des Internetzugans führen. Unsere Techniker arbeiten an der Endstörung.“

Die Telekom meldete auf Twitter, dass bereits an der Störung gearbeitet wird.

Neue IT-Strukturen für 21 Bayreuther Schulen

Im Rahmen des „DigitalPakt Schule 2019-2024“ stellt der Bund dem Freistaat Bayern 778 Millionen Euro zur Verfügung um die digitale Bildungs-Infrastruktur auszubauen. Wie die Umsetzung in Bayreuth erfolgen soll, wird ab sofort geprüft.

Neues Equipment in 21 Schulen

Durch die Förderung sollen zum Beispiel das WLAN in den Schulen oder die Ausstattung der Unterrichtsräume  mit Dokumenten-Kameras, Beamern, Laptops, Meß- oder Laborgeräten verbessert werden – um nur einige Beispiele zu nennen. Vorerst muss allerdings eine Analyse des aktuellen Bestandes durch einen externen Dienstleister erfolgen. Danach kann entschieden werden, welche Investitionen in den 21 Bayreuther Schulen nötig sind.

Förderung auf fünf Jahre begrenzt

Die finanzielle Förderung für Investitionen ist allerdings auf fünf Jahre begrenzt. Alle Kosten, die danach anfallen, muss die Stadt selbst tragen, wie Michael Rubenbauer aus dem Referat Finanzen, Stiftungen und Informationstechnik betont.

Externe Medienberater werden das Konzept absegnen. Das Volumen der Anschaffungen kann die Stadt dabei nicht beeinflussen. Die Kosten für die  Systembetreuung in den 21 Schulen muss zu 100 Prozent die Stadt Bayreuth tragen.

(Michael Rubenbauer, Referent für Finanzen, Stiftungen und Informationstechnik)

Wichtig ist es im Anschluss Betrieb, Wartung und IT-Support zu gewährleisten – was allerdings durch den „DigitalPakt Schule 2019-2024“ nicht gefördert werden kann. Bisher geht die Verwaltung davon aus, dass sechs Stellen für die Systembetreuung nötig sind.

Fokus auf Professionalität

„Bisher wird die Systembetreuung von Lehrern übernommen. Das ist auf Dauer kein guter Zustand“, sagte Stadtrat Michael Hohl (CSU) im Haupt- und Finanzausschuss. Wichtig ist der Stadtverwaltung eine professionelle Systembetreuung, um die nachhaltige Funktionsfähigkeit der Ausstattung zu garantieren. Denkbare ist die Betreuung über einen externen IT-Dienstleister oder die Einstellung von IT-Fachkräften bei der Stadt Bayreuth.

3D-Druck für Jedermann: Das FabLab zeigt sein neues Zuhause

Drucken, Cutten, Fräsen – das FabLab Bayreuth ist ein Paradies für alle Hobbyhandwerker. Am Samstag wurden die neuen Räumlichkeiten offiziell vorgestellt. Yomettin Soybaba, Vorsitzender des FabLab Bayreuth e.V., erklärt im Video über dem Text, was sich verändert hat. 

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Großes Interesse am Tag der offenen Tür

Monatelang war das FabLab auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Im März kam dann die Rettung. Die Firma Schlaeger bot dem Verein, nur unweit von seinem alten Sitz, auf dem Gelände der Schlaeger-Kunststofftechnik, neue Räumlichkeiten an. Jetzt, im Oktober, präsentierte das FabLab erstmals der Öffentlichkeit die neuen Räume. Bei einem Tag der offenen Tür konnten die Besucher alles rund um die 3D-Drucker und Laser erfahren. Mitglieder des Vereins erklärten die einzelnen Maschinen und zeigten Probestücke.

Großes Interesse am Tag der offenen Tür. Foto: Susanne Jagodzik

Mehr Fläche, kleinere Räume

Zwar hat das FabLab inzwischen mehr Fläche zur Verfügung, allerdings hat sich die Aufteilung geändert. Hatte man zuvor große Räume, in denen alle Maschinen untergebracht waren und alles offen gestaltet war, gibt es jetzt viele kleine Räume. So hat jede Maschinenart ihre eigene kleine Werkstatt.

Jede Maschinenart hat nun ihren eigenen Raum. Foto: Susanne Jagodzik

Neues Highlight

Stolz zeigt Yomettin Soybaba auch die neuste Maschine im Portfolio des FabLab Bayreuth. Eine CNC-Fräse. Egal ob Holz, Kunststoff oder sogar Aluminium – diese Fräse bearbeitet fast jedes Material.

Neues Highlight in der FabLab-Werkstatt: Die CNC-Fräse. Foto: Susanne Jagodzik

Kurse für Jedermann

Nachdem der Umzug nun endgültig geschafft ist, bietet das FabLab Bayreuth auch wieder Workshops an. Hat man einen solchen Workshop absolviert, bekommt man einen „Maschinenführerschein“ und kann sich jederzeit im FabLab austoben, ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.

Testdruck auf dem 3D-Drucker. Foto: Susanne Jagodzik

Jeder, der die kreative Arbeit liebt und sich am 3D-Drucker ausprobieren möchte, ist herzlich bei uns eingeladen. Wir bieten in den nächsten Wochen jede Menge Workshops an, sodass man am Ende die Maschinen eigenständig nutzen kann.

(Yomettin Soybaba, Vorsitzender des FabLab Bayreuth e.V.)


Weitere Informationen zum Kursangebot gibt es hier.

Neue Bleibe: Das FabLab ist gerettet

Das Aus der offenen Hightech-Werkstatt FabLab ist abgewendet. Weiter geht es an einem neuen Standort, gar nicht weit vom alten entfernt.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Ritter-von-Eitzenberger Strße liegt die Firma Schlaeger. Kunststofftechniker und Mechatroniker sind da zuhause. 400 Mitarbeiter sind es insgesamt. Schläger wiederum ist an der Technischen Berufsbildung Bayreuth (TBB) beteiligt. „Auch das FabLab ist eine Technikschmiede, das passt vom Grundgedanken jedenfalls gut zusammen“, sagt Matthias Ritter, der bei TBB Geschäftsführer und bei Schlaeger Controller ist.

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Kurzerhand hat man den Machern des FabLab, dem Verein FabLab Bayreuth e.V.m Verein, eine Fläche von rund 250 Quadratmetern Größe angeboten. Das kommt in etwa der Fläche gleich, die dem Verein derzeit noch in einer der Wedlich-Hallen zur Verfügung steht. Spätestens bis Ende April ist dort aber Schluss. Denn Unternehmer Christian Wedlich muss sich im Zuge einer sogenannten Insolvenz in Eigenverwaltung, von der Halle trennen. Seit Monaten werden neue Räume gesucht – bisher ohne Erfolg.

Wie lange das FabLab auf dem Schlaeger-Grundstück bleiben kann, sei offen. Matthias Ritter sagt, die Büroräume in einer der älteren Hallen seien gerade erst frei geworden. Wann sie wieder benötigt würden, sei schwer vorherzusehen. Wichtig sei jedoch, dass dem Verein jetzt geholfen werde. Die Zusammenarbeit könne bis Jahresende laufen oder über die nächsten Jahre hinweg. Profitieren würden jedenfalls alle. Das FabLab  könnte künftig nämlich auch Kurse für Azubis organisieren, sagt Ritter. Und auch für jeden anderen sei die „Hightech Werkstadt Oberfranken“, in der zum Selbstkostenpreis mit Geräten wie 3-D-Druckern gearbeitet werden kann, weiter nutzbar.

Die Mitglieder des FabLab-Vereins jedenfalls wollen jetzt mit dem Umzug beginnen. Bis 1. Mai soll er abgeschlossen sein.