Schneiden in der späteren Jahreszeit – Mit einem Rückschnitt Wachstum und Blütenbildung fördern

Ab ersten Oktober ist es wieder soweit – Zeit für den Rückschnitt von Hecken, Gebüschen und anderen Gehölzen. Auch im Herbst und Winter stehen im Garten wichtige Schnittarbeiten an.

Das ist bei Wespennestern zu beachten – diese Tipps gegen Wespen helfen wirklich

Das Bayreuther Umweltamt erklärt, bei welchen Wespennestern gehandelt werden darf. Wie sinnvoll sind die Wespen-Tricks aus dem Internet?

Weg von den Schotterwüsten – Lebendige Alternativen zum tristen Kiesgarten

Steine oder Pflanzen im Vorgarten oder Garten – viele Gartenbesitzer entscheiden sich heute für die vermeintlich einfache Variante: Kies. Doch darunter leidet die Artenvielfalt. 

NABU: Fünf Tipps zum Gärtnern im Klimawandel

Der Klimawandel stellt viele Gärtner vor Herausforderungen. Denn Pflanzenauswahl, Gießtechnik und die richtige Bodenbearbeitung müssen dabei beachtet werden.

Extreme Wetterlagen stressen Pflanzen – So kommen Bäume und Büsche gut durch den Sommer

Wie schon in den Vorjahren fiel das erste Halbjahr 2020 nach Meinung von Wetterexperten viel zu trocken aus. Doch nicht nur Trockenheit, auch Extremwetterlagen mit Starkregen und Wind können den Pflanzen im Garten zusetzen.

Regenwasser – das ideale Gießwasser

Wasser ist wertvoll. Und Trinkwasser aus der Leitung ist zum Gießen im Garten viel zu schade und zu teuer. Regen fällt dagegen kostenlos vom Himmel.

Mitmachaktion: Insektenzählen für den NABU

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ruft zum dritten Mal Menschen zum Insektenzählen auf. Die Mitmachaktion, bei der jeder teilnehmen kann, findet vom 29. Mai bis 7. Juni und vom 31. Juli bis 9. August statt. 

Bayreuther Verein startet Blühwiesen-Challenge

Der Verein Summer in der City ruft zur Blühwiesen-Challenge auf. Insgesamt sollen in mindestens 30 Gärten Blühwiesen angelegt werden.

Unkraut adé

Unkraut ist in jedem Garten unerwünscht. Wie man seinen Rasen ganz einfach pflegen kann, erfahren Sie hier.

Sollte man Vögel im Winter füttern oder nicht?

Die Temperaturen sind eisig. Viele Menschen greifen daher beherzt bei Sonnenblumenkernen und Meisenknödeln zu. Umsonst? Die Meinungen dazu gehen auseinander. Ob man Vögel im Winter füttern sollte oder nicht, erklären zwei Experten.

Kohlmeise an einer Wassertränke. Symbolfoto: Pixabay

Was gegen das Füttern spricht: Das sagt der Bund Naturschutz

Peter Ille, der Leiter der Geschäftsstelle Bayreuth beim Bund Naturschutz sieht es kritisch, dass Vögel im Winter gefüttert werden. Im Video schildert er seine Position. “Die Vögel gewöhnen sich so an den Menschen. Wenn man sie über einen längeren Zeitraum füttert, verlernen die Tiere schlimmstenfalls, wie sie selbst Nahrung finden können”, erklärt der 61-Jährige. Wenn überhaupt, solle man Vögel erst bei geschlossener Schneedecke füttern und nicht schon zum Beginn des Herbstes, betont Peter Ille.

Ein Irrglaube sei, dass mehr Vögel überleben, wenn man mehr Vögel füttert, sagt Peter Ille. Es sei eher ein Wechselspiel: Zum einen vermehren sich die Vogelarten intensiver, wenn man sie füttert. Zum anderen würden über Vogelhäuser jedoch auch leicht Krankheiten übertragen werden, die für die Tiere auch tödlich enden können – ebenso kann falsches Futter ihnen schaden.

Foto: Carolin Richter

Was für das Füttern spricht: Das sagt der Landesbund für Vogelschutz

Eine ganz andere Meinung vertritt Christoph Hartl vom Landesbund für Vogelschutz. Er sieht es als wichtig an, Vögel zu füttern: “Es ist nicht nur sinnvoll die Vögel im Winter zu füttern, sondern teilweise sogar ganzjährig”, sagt er. Natürlich spielen Temperatur und ähnliche Faktoren dabei eine wichtige Rolle.

Hartl rät, die Vögel mit Futter aus natürlichen Bestandteilen zu füttern, zum Beispiel mit Knödeln aus pflanzlichen Fetten und Samen. “Man sollte darauf achten, dass die Tiere das Futter nicht verunreinigen können und alles hygienisch bleibt, um Krankheiten vorzubeugen”, erklärt er. Zudem sei es wichtig, dass eine Wassertränke in der Nähe sei.

Der Lebensraum hat sich verändert: Die heutige Landschaft sei zu aufgeräumt. “Ich kann nur empfehlen, etwas Unordnung im Garten walten zu lassen oder wenigstens einige wilde Ecken zu behalten”, fügt Hartl hinzu.

Lebensräume bedroht – was hilft

In diesem Punkt stimmt auch Peter Ille vom Bund Naturschutz Bayreuth zu: “Stauden oder Hecken sollten im Winter stehen gelassen und nicht abgeschnitten werden”, sagt Ille. Denn darin könnten Insekten oder Larven überwintern – die natürliche Nahrungsgrundlage für Vögel. Auch liegen gebliebenes Obst oder ein Kompost bieten den Vögeln Nahrung während der kalten Jahreszeit.