Rezeptidee: Winterliches Kaki-Ofengemüse

Vitamin C, Provitamin A, Eisen, Kalzium und Magnesium – das macht die Kaki zu einem gesunden Snack, der jetzt in der kalten Jahreszeit das Wohlbefinden und Immunsystem stärkt.

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Spargeldessert-Frederking

Süßer Spargel & warum er so gesund ist

Knapp 130.000 Tonnen Spargel wurden im vergangenen Jahr in Deutschland geerntet. Die Anbauflächen werden in jedem Jahr mehr. Von Mitte April bis Mitte Juni kommt der weiße oder grüne Spargel oft als Suppe, als Risotto oder mit Kartoffeln und Schnitzel auf den Tisch. Doch wussten Sie, dass er auch roh verzehrt werden kann? Dafür eignen sich vor allem dünnere Stangen, da sie weniger herb im Geschmack sind. (Quelle: de.statista.com / spargel.net)

Ernährungsexperte Reinhard Frederking aus Pegnitz erklärt, warum der Spargel so gesund ist und stellt sein neues süßes Spargelrezept vor.

Darum ist Spargel so gesund

Grüner-Spargel

Foto: Pixabay

1. Nährstoffe umwandeln und Giftstoffe abgeben

Er ist reich an Mineralstoffen. Zudem regen der enthaltene Phosphor und Stickstoff die Nierentätigkeit an, erklärt Frederking. So können Giftstoffe besser aus dem Körper gefiltert werden. Er unterstützt außerdem die Funktion der Leber, die Nährstoffe aus dem Essen in brauchbare Stoffe umwandelt und im Körper speichert. 

2. Zum Schutz der Zellen

Der Spargel enthalte ebenso wichtige Vitamine, wie z.B. die Folsäure, die besonders für Schwangere wichtig ist. Denn Folsäure unterstützt die Entwicklung von Blut, Zellen und anderen Wachstumsprozessen.

3. Spargel für die schlanke Linie

Durch seinen hohen Wassergehalt und die Ballaststoffe sei er auch ein ideales Abnehm-Gemüse, sagt der Ernährungscoach. 

4. Spargel statt Zitrusfrüchten

Grüner Spargel hat mehr Vitamin C als weißer und der Tagesbedarf, auch an Folsäure, kann schon mit einem Pfund davon gedeckt werden. Der Bedarf an B1 und B2 zur Hälfte.

5. Vorsicht bei einer Gicht-Erkrankung

“Das Frühlingsgemüse ist rundum lecker und auch gesund. Nur wer Gicht hat sollte besser auf ihn verzichten”, rät Frederking. Der Spargel beinhaltet einen hohen Anteil an Purinen, die im Körper zu Harnsäure umgewandelt werden. Daraus können Harnsäurekristalle entstehen, die sich an den Gelenken ablagern und so schmerzen. 

Ernährungscoach Reinhard Frederking

 

Weil Spargel so gesund und vielseitig ist, fallen mir immer wieder neue Kreationen ein. Dieses Mal ist es ein Nachtisch. 

Lasst es Euch schmecken!

 

(Ernährungscoach Reinhard Frederking)

Kandierte Spargelköpfe an Vanilleeis mit frischen Erdbeeren

Spargeldessert Vanille-Eis

Spargeldessert. Foto: Reinhard Frederking

Zutaten pro Person:

  • 4 Spargelköpfe mit langem, etwa 10cm lang Stiel
  • 4 Spargelköpfe mit kürzerem Stiel, etwa 5cm lang
  • 4 große Erdbeeren  und eine kleine Erdbeere
  • 4 Kugeln Vanilleeis
  • Schokosoße aus der Flasche
  • Kokosraspeln
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Rohrzucker

Zubereitung:

Den Boden der Edelstahlpfanne mit Zucker bedecken. Die Spargelstücke hineinlegen und mit Zitronensaft beträufeln. Den Inhalt langsam erhitzen und den Spargel im Zucker bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten karamellisieren. Mit den Erdbeeren, dem Vanilleeis, Schokosoße und den Kokosraspeln auf einem Teller  anrichten.

 

Hier gibt’s Spargel aus der Region


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Salatplatte

5 leckere Dressings für Wintersalate

Auch in den Wintermonaten sollte man nicht auf das knackige Grün verzichten und ihn als Beilage in den Speiseplan einbauen. Denn: Salat liefert uns wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalzium. Er enthält ebenso beta-Carotin, wodurch das Zellwachstum des Körpers unterstützt wird. Zu den typischen Wintersalaten zählen z.B. Endiviensalat, Frisée, Chicorée oder Feldsalat. (Quelle: 5 am Tag)

Für ein bisschen mehr Abwechslung auf dem Teller, finden Sie hier 5 leckere Salat-Dressings, die gut zu den Winter-Salatsorten passen:

Himbeer-Vinaigrette

Himbeere

Foto: Pixabay

Zutaten: 125 Gramm Himbeeren, 125 Milliliter Gemüsebrühe, 2 EL Himbeeressig, 2 EL Holunderblütensirup, 2 EL Mandelöl, 2 Stängel Estragon, Salz, Pfeffer

Zubereitung: Die Himbeeren waschen. Dann gemeinsam mit Gemüsebrühe, Essig, Sirup und Mandelöl in eine Schüssel geben und pürieren. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Den Estragon waschen, in feine Streifen schneiden und in die Soße geben. Eine fruchtige Alternative für den Winter!

Ziegenkäse-Dressing

Ziegenfrischkäse

Foto: Pixabay

Zutaten: 100 Gramm Ziegenfrischkäse, 2 EL saure Sahne, 2 EL Sahne, 1 TL Senf, 1 TL flüssiger Honig, 2 EL Weißweinessig, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Estragon

Zubereitung: Ziegenfrischkäse, Sahne, Senf, Essig und Honig in einer hohen Schüssel pürieren. Danach mit Salz und Pfeffer würzen. Den Estragon waschen, kleine Stücke abzupfen und mit der Soße vermengen. Ein cremiges Dressing für bittere Salatsorten.

 

Pilz-Walnuss-Dressing

Steinpilz

Foto: Pixabay

Zutaten: 15 Gramm getrocknete Steinpilze, 75 Gramm Champignons, 1 Schalotte, Petersilie, 1 EL Butter, Salz, Pfeffer, 3 Walnüsse, 3 EL Sherryessig, Zucker, 5 EL Sonnenblumenöl, 3 EL Walnussöl

Zubereitung: Die Steinpilze für 15 Minuten in kochendem Wasser quellen lassen. Die Schalotte und die Champignons in Scheiben schneiden und derweil in einer Pfanne mit Butter andünsten. Etwas Pilzwasser hinzugeben. Wenn es verdunstet ist, die Petersilie hinzugeben. Anschließend die Walnüsse hacken und mit der Pilzmasse grob pürieren. Dann mit Essig, Öl, Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Passt gut zu Frisée!

Honig-Senf-Dressing

Senf

Foto: Pixabay

Zutaten: 1 EL Senf, 1 EL Honig, 2 EL Sonnenblumenöl, 1 TL Zitronensaft, 2-3 Zweige Dill, Salz, Pfeffer, etwas Chili

Zubereitung: Senf, Honig und Zitronensaft in einer Schüssel glatt verrühren. Den Dill waschen, fein hacken und unterheben. Danach das Öl einrühren und mit Salz, Pfeffer und Chili-Pulver abschmecken. Passt vor allem zu helleren Salatsorten.

 

Rote-Beete-Apfel-Dressing

Rote Beete

Foto: Pixabay

Zutaten: 100 Gramm vorgegarte Rote Beete, 1/2 grüner Apfel, 2 EL Apfelessig, 50 Milliliter Apfelsaft, 50 Milliliter Gemüsebrühe, eine Prise Zucker, 1 TL Meerrettich, Salz, Pfeffer, 3 EL Sonnenblumenöl, Schnittlauch

Zubereitung: Die Rote Beete und den Apfel in Würfel schneiden. Mit Essig, Saft, Brühe und dem Schnittlauch gemeinsam in eine Schüssel zum Pürieren geben. Das Öl und den Meerrettich unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alternativ zum frischen Apfel, kann man auch einen Rest Apfelmus verwerten!

(Quelle: GU Verlag)


Weitere Rezepte rund um saisonalen Salat und Gemüse finden Sie auch in unserem Beitrag zum Marktbesuch mit Ernährungscoach Reinhard Frederking.