Skifahren im Fichtelgebirge: Diese Pisten sind offen

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Schneehasen aufgepasst: Die Skisaison steht vor der Tür! Welche Pisten in den kommenden Tagen präpariert werden? Mehr dazu hier.

Skifahren an Silvester

Fest steht bisher: Beide Seilbahnen am Ochsenkopf sind jeweils von 9 bis 16 Uhr in Betrieb. Der Bleaml-Alm-Lift in Neubau ist an Silvester von 9.30 Uhr bis 16 Uhr in Betrieb. Ab Neujahr gibt’s dort auch Flutlicht: Geöffnet ist dann von 9.30 bis 21 Uhr. 

Blick auf die Bleaml-Alm via Web-Cam

Skifahren im neuen Jahr

Die Nordpiste am Ochsenkopf hat bereits Silvester von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Das neue Familienland bei den Klausenliften in Mehlmeisel soll zu Neujahr freigegeben werden. Beginn ist dort am Mittwoch um 9 Uhr. Der Anfängerlift an der Ochsenkopf Talstation Süd ist voraussichtlich ab dem Wochenende von 10 bis 16 Uhr im Einsatz. 

Langlaufen um die Bleaml-Alm

Die Wettkampf-Loipe beim Skistadion Bleaml-Alm wird beschneit und präpariert. Wegen dem Einsatz der Beschneiungsanlagen am Ochsenkopf ist die Rodelbahn „Alpine Coaster“ derzeit geschlossen.

Vierschanzentournee, Olympia und mehr: Bayreuths vergessene Skisprung-Asse

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Skispringen ist diese Tage die dominierende Sportart im Fernsehen. Heißen die Stars unter den Deutschen Skispringern heute Karl Geiger, Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe, hießen sie vor etwas mehr als 50 Jahren Günther Göllner und Henrik Ohlmeyer – und kamen aus dem Fichtelgebirge.

Egal ob Göllner, der Warmensteinacher, und Ohlmeyer, der Bischofsgrüner: Bei allen vier Springen der Vierschanzentournee 1965/66 landete mindestens einer der beiden auf den ersten zehn Plätzen. In Oberstdorf wurde Göllner Zehnter, in Garmisch wurde er Fünfter und Ohlmeyer Siebter, in Insbruck belegte Göllner Rang drei und in Bischofshofen Ohlmeyer Platz neun.

Der Bayreuther Hobbyhistoriker Stephan Müller hat recherchiert und herausgefunden, wie die beiden Fichtelgebirgler zu solchen Ausnahmesportlern wurden und warum einer von beiden seine Karriere bereits mit 25 Jahren wieder beenden musste.

Der Erste Sprung am Ochsenkopf

In seiner Jugend war Günther Göllner ein starker alpiner Skifahrer. Er wurde österreichischer Jugendmeister in der alpinen Kombination. Im Jahr 1959 kam der gelernte Büchsenmacher aus beruflichen Gründen nach Bayreuth. Dort lernte er sehr schnell den Skispringer Werner Ross vom 1. FC Bayreuth kennen. Für den FC startete er fortan. Ross überredete Göllner zu Skisprungversuchen auf der Bischofsgrüner Ochsenkopfschanze. Unglaublich aber wahr: Nur zwei Jahre später wurde der damals 20-Jährige ins Nationalteam berufen und nahm 1962 er zum ersten Mal an der Vierschanzentournee teil.

Günther Göllner. Foto: Sportamt Bayreuth

Im Gegensatz zu Günther Göllner begann Henrik Ohlmeyer schon als Fünfjähriger auf selbst gebauten Schanzen mit dem Skispringen. Seinen ersten Sprung von der Ochsenkopfschanze traute er sich 1956 im Alter von zehn Jahren.

Einen Meter am Weltrekord vorbei

Ohlmeyer schrieb mit zwei Weltmeisterschaftsteilnahmen, zehn Teilnahmen bei Skiflugwochen und acht Vierschanzentourneen deutsche Sportgeschichte: Mit 19 Jahren gewann er die Internationale Skiflugwoche, die heutige Skiflug-Weltmeisterschaft, auf dem Kulm im österreichischen Bad Mitterndorf mit einem Sprung um 143 Meter. Gerade ein Meter fehlte ihm damals zum Weltrekord. Auf zehn Teilnahmen an der Skiflugwoche konnte auch sein Nationalmannschaftskollege Günther Göllner am Ende seiner Karriere zurückblicken.

Am beeindruckendsten ist aber vielleicht, dass die beiden Fichtelgebirgler bei der Vierschanzentournee 1965/66 in der Weltelite mitmischten. In diesem Jahr feierte Ohlmeyer mit dem fünften Rang in der Gesamtwertung seinen größten Erfolg bei der Vierschanzentournee und überholte dabei im letzten Springen in Bischofshofen noch Günther Göllner, der sich nach den sensationellen Plätzen zehn (Oberstdorf), fünf (Garmisch-Partenkirchen) und drei (Innsbruck) sogar Hoffnung auf eine Medaille in der Gesamtwertung machen konnte. Doch ausgerechnet nach seinem größten sportlichen Erfolg in Innsbruck patzte Göllner in Bischofshofen. Er landete abgeschlagen auf dem 51. Rang und rutschte in der Gesamtwertung aus den Top Ten.

Beide verpassen den Bus zu Olympia

Beide Fichtelgebirgler gehörten also aufgrund ihrer Leistungen bei den Olympischen Spielen 1968 im französischen Nobel-Skiort Grenoble, wie übrigens auch der Bayreuther Skilangläufer Walter Demel, durchaus zum erweiterten Favoritenkreis. Im Gegensatz zu Demel reisten Göllner und Ohlmeyer mit dem Auto an, denn die Busse, in denen die anderen deutschen Olympioniken saßen, haben die beiden verpasst.

Henrik Ohlmeyer. Foto: Wikimedia

In Grenoble angekommen, konnte Göllner seine Leistungen bestätigen. In dem Bertelsmann-Buch “Die Olympischen Spiele 1968” ist nachzulesen, das der deutsche Meister Günther Göllner auf der Normalschanze für eine Überraschung sorgte: “Mit einem der schönsten Sprünge seiner Laufbahn kam er auf 77 Meter und lag damit nach dem ersten Durchgang hinter dem Tschechen Jiri Raska, dem Österreicher Baldur Preiml, dem Finnen Topi Mattila und dem tollkühnen Anatolij Sheljanow aus der Sowjetunion auf dem fünften Platz.”

Im zweiten Durchgang fiel der Büchsenmacher aus Bayreuth auf den zehnten Rang zurück, den er sich am Ende mit dem Franzosen Gilbert Poirot teilen musste. Göllner fehlten gerade einmal eineinhalb Meter zur Bronze-Medaille.

Ohlmeyer startet unter Schmerzen

Henrik Ohlmeyer, der sich 1966 und 1967 zwei Meniskusoperationen unterziehen musste, hatte auch in Grenoble immer noch große Knieprobleme und konnte nicht am Wettbewerb auf der geliebten Großschanze teilnehmen. Auf der Normalschanze landete er unter Schmerzen auf dem 33. Platz.

Auf den olympischen Geist angesprochen erinnerten sich später beide an die strenge Trennung der Athleten aus der früheren DDR und der Bundesrepublik.

“Wir haben trotzdem einen guten Kontakt zu den DDR-Sportlern gehabt – wenn kein Funktionär in der Nähe war.”

(Günther Göllner)

Wegen der chronischen Kniebeschwerden musste Ohlmeyer 1971 das Skispringen im Alter von nur 25 Jahren aufgeben. Göllner beendete seine sportliche Karriere noch einmal mit einem neunten Rang bei der Vierschanzentournee 1971/72 in Oberstdorf und mit Platz 27 auf der Großschanze bei den Olympischen Spielen in Sapporo 1972.

Pokale stehen heute auf dem Dachboden

Seine vielen Pokale sind alle in Kartons auf dem Dachboden verstaut. Ohlmeyer hat nach seinem Karriereende schnell neue Ziele im Berufsleben gefunden. Viele Jahre arbeitete er als Werkzeugmacher an einer Fräsmaschine in der Technischen Zentrale der Uni Bayreuth und baute für alle wissenschaftlichen Institute Versuchsvorrichtungen. Sein Können wurde von Wissenschaftlern gerne in Anspruch genommen: So stellte er Halter für die Diamantpresse des Bayerischen Geoinstituts her und erfuhr auch auf diesem Gebiet eine besondere Ehrung. Vom damaligen Oberbürgermeister Dieter Mronz wurde er mit dem Emil-Warburg-Preis der Stadt Bayreuth ausgezeichnet.


Text: Stephan Müller


Stephan Müller (53) ist Stadtrat, Hobbyhistoriker, freiberuflicher Journalist und Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte Bayreuths. Für das Bayreuther Tagblatt hat er sein Archiv geöffnet. Die besten Anekdoten gibt es hier beim bt. Darunter Geschichten wie diese die bisher in keinem Buch veröffentlicht wurden.


Mehr von Stephan Müller:

Skipiste am Ochsenkopf

Blick auf die Web-Cams: Hier kann im Raum Bayreuth gerodelt werden

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Ab 21. Dezember werden am Ochsenkopf offiziell die Seilbahnen geöffnet und der Skibetrieb aufgenommen. Doch wie sieht es mit Schlitten fahren aus? In den letzten Tagen hat es immer wieder geschneit und gerade die Region am Ochsenkopf hat sich in einer Winterlandschaft verwandelt. Perfekt also um den Schlitten herauszuholen und die erste Fahrt zu wagen. Über die Web-Cams des Fichtelgebirges kann man sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen. Eine kleine Auswahl gibt’s hier.

Blick auf die Bergstation Ochsenkopf-Süd:

Web-Cam auf der Bergstation-Ost:


Mehr Web-Cams gibt’s hier.

Live-Cams: Seilbahnen am Ochsenkopf außer Betrieb

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“Seilbahn wegen Sturm aus Sicherheitsgründen heute geschlossen”, melden die Betreiber der Ochsenkopf-Seilbahnen. Derzeit stehen sowohl der Lift in Bischofsgrün, als auch der Lift in Fleck still. Bei Fleckl ist sogar die gesamte Hauptabfahrt Süd offiziell gesperrt. Der Anfängerlist bei Bischofsgrün steht auch still. Dort heißt es aber: “Wegen mangelhafter Schneeauflage geschlossen.”


Alle Infos zum Wintersport im Fichtelgebirge gibt es hier. 



Über die Web-Cams des Fichtelgebirges können Sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen. Hier eine Auswahl:

Blick auf die Bergstation Ochsenkopf-Süd:

Blick auf den Bischofsgrüner Marktplatz:

Web-Cam am Alpine-Coaster bei der Talstation Ochsenkopf-Nord:

Web-Cam auf der Bergstation-Ost:

Mehr Web-Cams gibt’s hier.

 

Walter Demel: Bayreuths Bester neben Richard Wagner

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Passend zur nordischen Ski-WM in Seefeld hat der Bayreuther Hobbyhistoriker eine Geschichte über Walter Demel ausgegraben. Bayreuths wohl besten Langläufer aller Zeiten. Und der einzige Bayreuther, der es neben Richard Wagner in die Auswahl zur ZDF-Sendung “Unsere Besten” geschafft hat.

Hier ist die Geschichte:

Walter Demel aber ist ein ganz Großer in der gesamten Geschichte des deutschen Skilanglaufs. In einer Epoche, in der diese Sportart fast ausschließlich von den Skandinaviern und den stets mehr oder weniger dopingverdächtigen Osteuropäern geprägt wurde, gewann er die Bronzemedaille über 30 Kilometer bei den Weltmeisterschaften 1966 am Holmenkollen in Oslo.

Als 40-Jähriger zu Olympia

Er siegte als erster Nicht-Skandinavier im schwedischen Kiruna über 15 und 30 Kilometer. Er war mit 40 Meistertiteln jahrzehntelang deutscher Rekordhalter im Skilanglauf, bis ihn der heutige Bundestrainer Jochen Behle mit 42 übertraf. Und: Er nahm an vier Olympischen Winterspielen teil. Nach Innsbruck (1964), Grenoble (1968) und als deutscher Fahnenträger in Sapporo (1972) ging er auch 1976 in Innsbruck als 40-Jähriger noch einmal an den Start.

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Sein stärkstes Jahr hatte Demel 1972, als er in Sapporo über die mörderische Strecke von 50 Kilometer als Fünfter nur 32 Sekunden an der Bronzemedaille vorbei schrammte. Auch über 30 Kilometer wurde er Fünfter und über 15 Kilometer zwischen den „Sprintern“ hervorragender Siebter.

Fünf Bayreuther bei Olympia

Das stärkste Jahr für den Bayreuther Sport insgesamt, war aber vier Jahre zuvor: das Olympiajahr 1968. Mit  Walter Demel, den Skispringern Henrik Ohlmeyer (Bischofsgrün) und dem Warmensteinacher Günter Göllner (1. FC Bayreuth), dem Fechter Walter Köstner und der Schwimmerin Heidemarie Reineck waren gleich fünf Athleten aus der Bayreuther Region bei den Spielen in Grenoble und Mexico City dabei.

40, 40, 40

Demel (Jahrgang 1935) landete selbst als 40-Jähriger über 50 Kilometer nur zwei Plätze hinter dem damals besten bundesdeutschen Langläufer, Georg Zipfel aus Kirchzarten. Im 30-Kilometer-Lauf schien sich der Senior schließlich mit einem Jubiläum der besonderen Art einen Spaß zu machen: Der 40-jährige 40-fache deutsche Meister belegte Platz 40.

Für die SPD in den Stadtrat

Demel stand aber nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch als Kommunalpolitiker im Rampenlicht. Insgesamt war er von 1966 bis 2008 unglaubliche 42 Jahre für die SPD im Bayreuther Stadtrat vertreten. Im Mai 1966 war der 30-jährige BGS-Beamte als jüngster Kandidat in den Bayreuther Stadtrat eingezogen. Bei seiner Vereidigung in der Stadthalle herrschte ein riesiger Medienrummel. Ein Fernsehteam aus Schweden und sogar Journalisten aus der DDR waren gekommen um aus Bayreuth zu berichten.

Sie kamen aber nicht wegen Walter Demel. Auch wenn der Skilangläufer als Olympia-Zehnter von 1964 und frisch gebackener WM-Bronzemedaillengewinner von Kandidaten-Platz 23 unter die “Top Ten” der SPD-Liste gerückt ist, wurde er von den ausländischen Journalistenteams nicht weiter beachtet.

Als die NPD den Einzug schaffte

Im Mittelpunkt standen nämlich drei NPD-Stadträte, die mit einem unerwartet guten Ergebnis von 8,4 Prozent neben der SPD, der CSU und der Bayreuther Gemeinschaft in den Bayreuther Stadtrat eingezogen sind. Auch wegen der satten 14 Prozent, die die NPD bei der Landtagswahl im selben Jahr erreichen konnte, war die Befürchtung eines “braunen Bayreuth” im Ausland ein großes Thema. Der Spuk sollte aber schnell vorbei sein. Nach den Erfolgen der sozialliberalen Koalition in Bonn und dem wirtschaftlichen Aufschwung ließen die Erfolge der NPD, die damals in zahlreichen Landtagen und Gemeinderäten vertreten waren, nach. Die NPD wurde auch in Bayreuth zur Splitterpartei und zog nie mehr in den Bayreuther Stadtrat ein.

Der Sport hat sich für den Kommerz entschieden.

(Walter Demel)

„Der Sport hat sich für den Kommerz entschieden“, resümiert der gelernte Dachdecker inzwischen nachdenklich und etwas wehmütig, wobei er keinesfalls Neid über die Verdienstmöglichkeiten der modernen Zeit empfindet. „Bei uns stand wahrscheinlich viel mehr die Freude am Langlauf im Vordergrund.“

Walter Demel kam erst mit 21 Jahren als Beamter des Bundesgrenzschutzes zu dieser Sportart: „Die BGS-Skimannschaft hat noch interessierte Langläufer gesucht und ich habe mich halt gemeldet. Auf Alpinski bin ich damals schon etwas herumgerutscht, aber mit den schmalen Langlauflatten hat es mich am Anfang oft auf den Hintern gesetzt.“

Ganz besonders gerne denke ich an den Holmenkollen zurück. Aber nicht nur, weil ich dort meinen größten sportliche Erfolg hatte. Einmal musste ich über 50 Kilometer aufgeben. Ich kam aber nicht früher, sondern wesentlich später ins Quartier zurück. Einige Norweger holten mich an ihr Lagerfeuer – und was die mir damals eingeflößt haben war mit Sicherheit kein Kamillentee.

(Walter Demel)


Text und Fotos: Stephan Müller


Stephan Müller (53) ist Stadtrat, Hobbyhistoriker, freiberuflicher Journalist und Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte Bayreuths. Für das Bayreuther Tagblatt hat er sein Archiv geöffnet. Die besten Anekdoten gibt es künftig hier beim bt. Darunter Geschichten wie die von Bayreuths Langlauf-Legende Walter Demel, die bisher in keinem Buch veröffentlicht wurden. 

Trotz eisiger Temperaturen: Eislaufverbot am Röhrensee

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Winterzeit heißt für viele auch endlich wieder die Möglichkeit ihre Schlittschuhe auszupacken. Wer als Bayreuther keine Lust auf ein Eisstadion hat, denkt dann oftmals als erstes an den Röhrensee. Wir haben uns umgehört und die aktuelle Lage der öffentlichen Eisflächen abgeklärt.

Das Sportamt Bayreuth warnt eindringlich davor, trotz der eisigen Temperaturen den Röhrensee zum Eislaufen zu nutzen. Aktuell beträgt die Eisschicht lediglich fünf Zentimeter, um den See allerdings offiziell freizugeben sind mindestens 15 cm Eis nötig. Da der Röhrensee ständig in Bewegung ist und die Tagestemperaturen zudem aktuell im Plusbereich liegen, kann sicheres Eislaufen ohne Gefahren nicht gewährleistet werden. Der See bleibt deswegen bis auf weiteres gesperrt. Dass der See diesen Winter nochmal freigegeben wird, ist laut Sportamt eher unwahrscheinlich.

Die Eisflächen im Bayreuther Umland sind ebenfalls nicht belastbar genug. Der Trebgaster Badesee beispielsweise, im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel, darf im Winter dagegen gar nicht zum Eislaufen genutzt werden. Die Einbruchgefahr bei dem Badesee, der durch vier Quellen gespeist wird und dadurch ständig in Bewegung ist, ist viel zu hoch. Auch die Seen in der fränkischen Schweiz, wie bei Pottenstein, sind kaum zugefroren und deshalb nicht nutzbar.

Lassen Sie sich von einer vermeintlich dicken Schnee- oder Eisschicht auf den Gewässern nicht täuschen. Wenn Sie nicht aufs Schlittschuhfahren verzichten möchten, schnüren Sie im Eisstadion die Schlittschuhe.

Erwachsene zahlen dort 3,50, Jugendliche 2 und Kinder bis 13 Jahre 1,30 Euro.

Wann genau die öffentlichen Läufe stattfinden, steht hier.

 

Ochsenkopf mit Schnee

Was Sie bei den Winterwandertagen erwartet

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Ob Tourenskigehen, Winterwanderungen oder Schneeschuhwandern für Anfänger oder Fortgeschrittene – das und mehr können Sie vom 16. bis zum 20. Januar bei den Ochsenkopf-Winterwandertagen ausprobieren. Neben dem Ochsenkopf, mit 1.024 Metern Höhe, ist auch der angrenzende Schneeberg Teil des Events. Die Winterwandertage finden in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge statt. Neben einem Bewegungsangebot in der Natur, gehört auch ein gemütliches Abendprogramm dazu.

Welche Highlights es in diesem Jahr gibt, erzählt Wilhelm Zapf von der Kur-und Touristinfo Bischofsgrün im bt-Interview. Das Video finden Sie über dem Text.

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Impressionen der Winterwandertage

Platte mit Schnee, Fichtelgebirge

Endlich Schnee: Ein Überblick zum Wintersport im Fichtelgebirge

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Der Schnee knarzt bei jedem Schritt unter der Schuhsohlen, der Atem malt kleine Wölkchen vor das Gesicht, wir kuscheln uns in unseren dicken Schal. Die Wintersaison ist Anfang des Jahres auch in Bayreuth und im Landkreis Fichtelgebirge offiziell eingeläutet. Schnee gibt’s en Masse! Hier finden Sie eine Übersicht, wo Sie in der Region die Pisten unsicher machen, Schneeschuhwandern lernen oder mit der ganzen Familie Rodeln können!

Lifte & Seilbahnen

Skipiste am Ochsenkopf

TZ Fichtelgebirge/A.Hub

  • Fleckl-Lift: 9 bis 16 Uhr
  • Geiersberglift in Oberwarmensteinach: 9 bis 22 Uhr mit Flutlicht
  • Hempelsberglift in Oberwarmensteinach: 9 bis 22 Uhr mit Flutlicht
  • Bleaml-Alm-Lift in Fichtelberg / Neubau: 9.30 bis 21 Uhr mit Flutlicht
  • Gehrenlift in Bischofsgrün: 18 bis 22 Uhr mit Flutlicht
  • Klausenlifte in Mehlmeisel am Samstag: 13 bis 22 Uhr mit Flutlicht
  • Seilschwebebahn Ochsenkopf-Süd: 9 bis 16 Uhr
  • Anfängerlifte an der Talstation Ochsenkopf-Nord & Ochsenkopf Süd:10 bis 16 Uhr
  • Ochsenkopf-Nordseilbahn: 9 bis 16 Uhr
  • Skilift am Kornberg / Martinlamitzer Forst: 9.30 bis 22 Uhr
  • Skilift Tannenberg / Immenreuth: 15 bis 21 Uhr

Hier sehen Sie in Grün markiert, welche Lifte und Gondeln tagesaktuell geöffnet sind.


Skischulen

Wilhelm Zapf, Teammanager der Kur- und Touristinfo in Bischofsgrün, erzählt auf welchen Pisten und Loipen man als Skianfänger im Fichtelgebirge am besten aufgehoben ist.

Tipp von Wilhelm Zapf

 


Loipen nach Schwierigkeitsgrad

Loipe im Fichtelgebirge

TZ Fichtelgebirge/A.Hub

 

 

 

 

Hier sehen Sie in Grün markiert, welche der folgenden Loipen tagesaktuell befahrbar sind. 

  • Zustiegsloipe Neugrün-Nord (leicht)
  • Zustiegsloipe Grassemann (leicht)
  • Obere Ringloipe am Ochsenkopf (leicht)
  • Brandweg-Loipe (leicht)
  • Verbindungsloipe Hirschhorn 1 (leicht)
  • Zustiegsloipe Goldkronach (leicht)
  • Zustiegsloipe Fichtelsee (leicht)
  • Verbindungsloipe Grassemann (leicht)
  • Skilanglauf auf der Skirollerbahn & Nachtloipe bei der Bleaml-Alm bis 21 Uhr mit Beleuchtung (mittel)
  • Untere Ringloipe (mittel)
  • Gipfelloipe am Ochsenkopf (mittel)
  • Grünstein-Loipe (mittel)
  • Wagenthal-Loipe (mittel)
  • Königskron-Loipe bei Mehlmeisel (mittel)
  • Zustiegsloipe Bleaml-Alm (mittel)
  • Zustiegsloipe Fleckl (mittel)
  • Verbindungsloipe Geldbrunnenweg (mittel)
  • Zustiegsloipe Neugrün-West (mittel) 
  • Zustiegsloipe Klausenlift (schwer)
  • Bergkopf Loipe (schwer)
  • Königsheide-Loipe bei Warmensteinach (schwer)

Loipenpläne der Tourismuszentrale Fichtelgebirge:

Loipenplan Kornbach – Waldstein – Epprechtstein

Loipenplan Rund um den Ochsenkopf

Loipenplan Kösseine-Luisenburg

Loipenplan Kornberg

Webcam Skiclub Neubau


Rodelbahnen

  • Naturrodelbahn Warmensteinach: Am Moordbad (Länge: 1.000 Meter)
  • Naturrodelbahn Oberwarmensteinach: Schmidtleite ab Hempelsberg-Parkplatz (Länge: 300 Meter)
  • Naturrodelbahn Tröstau: Rodelhang am Golfhotel Fahrenbach (Länge: 250 Meter)
  • Fichtelberg: Naturrodelbahn an der Bleaml Alm (Länge: 130 Meter)
  • Wunsiedel: Rodelhang an der Luisenburg (Länge: 1.500 Meter)
  • Bischofsgrün: Naturrodelbahn an der Talstation Nord (Länge 150 Meter)
  • Mehlmeisel: Naturrodelbahn am Klausenlift (Länge: 130 Meter)
  • Ganzjahresrodelbahn „Alpine-Coaster“ am Ochsenkopf.

https://www.instagram.com/p/Brm4yKTBlfy/?utm_source=ig_web_button_share_sheet

Eislaufflächen

Eintritt: Erwachsene 3,50 Euro / Jugendliche, Schüler und Wehrpflichtige 2,00 Euro / Kinder bis 13 Jahre 1,20 Euro / Besucher 0,50 Euro / Studenten & Auszubildende 3,00 Euro

Eintritt: Erwachsene 3,00 Euro, Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren 1,50 Euro, Studenten & Rentner & Wehrpflichtige & Schwerbehinderte 2,50 Euro

Eintritt: Erwachsene 4,00 Euro, Jugendliche zwischen 6 und 18 Jahren 2,00 Euro, Familienkarte (2 Erwachsene & 2 Kinder), Schulklassen 1,00 Euro je Schüler / Lehrkräfte frei


Schneeschuh-Wanderungen

Neben normalen Wanderungen durchs Fichtelgebirge, bietet der Fichtelgebirgsverein regelmäßig Wanderungen mit Schneeschuhen im freien Gelände an. FGV-Wanderführerin Inge Hessedenz erklärt, wie das Schneeschuhwandern funktioniert. Sie bietet beim Winterwandertag 2019 u.a. auch eine Schnupper-Tour mit Schneeschuhen ab Bischofsgrün an:


Wilhelm Zapf von der Kur- und Touristinfo Bischofsgrün empfiehlt Gasthäuser aus der Region Fichtelgebirge, in die man nach dem Wintersport einkehren kann – Wärme tanken und Schlemmen:

Tipps zum Einkehren

Stand: Januar 2019

Schneesturm

Wintereinbruch: Hier gibts die Web-Cams ins Fichtelgebirge

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Für das Fichtelgebirge warnt der Deutsche Wetterdienst zwischen der Nacht auf Mittwoch und den darauffolgenden beiden Tagen vor Orkanböen und starkem Schneefall.

In der Nacht auf Mittwoch sind Sturmböen von bis zu 85 Stundenkilometern gemeldet. Bis Donnerstagmittag kann es 20 Zentimeter Neuschnee geben.

Über die Web-Cams des Fichtelgebirges können Sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort machen. Hier eine Auswahl:

Blick auf den Bischofsgrüner Marktplatz

Web-Cam am Alpine-Coaster bei der Talstation Ochsenkopf-Nord

Web-Cam auf der Bergstation Ost

Hallo Winter? Ab auf die Piste!

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Auch wenn in Bayreuth selber noch auf den großen Schnee gewartet wird, ist in Teilen Oberfrankens Neuschnee dazu gekommen. Winter, das bedeutet für alle Sportsfreunde vor allem eins: Skifoan!

Wer Lust hat an diesem Wochenende sich die Skier zu schnappen und ein bisschen alpine Luft zu atmen, für den haben wir eine kleine Übersicht des aktuellen Schneeberichts der Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach in der Erlebnisregion Ochsenkopf zusammen gefasst.

Beide Seilbahnen am Ochsenkopf sind von 9 Uhr bis 16 Uhr in Betrieb. Die Nordpiste ist in einem gut befahrbaren Zustand. Zwar unterstützt durch die Schneemaschine, ist doch einiges an Neuschnee hinzu gekommen um für die richtige Stimmung zu sorgen. Anders sieht es aus für die Südpiste, sie ist offiziell gesperrt.

Für alle Anfängerinnen und Anfänger steht der Anfängerlift an der Talstation Süd in Fleckl von 10 bis 16 Uhr zur Verfügung. 

Hier finden Sie eine Übersicht der aktiven Lifte:

Fleckl-Lift: 9 bis 16 Uhr

Geiersberglift in Oberwarmensteinach: 9 bis 22 Uhr mit Flutlicht

Hempelsberglift in Oberwarmensteinach: 9 bis 22 Uhr mit Flutlicht

Bleaml-Alm-Lift in Fichtelberg/Neubau: 9.30 bis 21 Uhr mit Flutlicht und

Klausenlifte in Mehlmeisel am Samstag: 13 bis 22 Uhr mit Flutlicht

Die Loipen am Ochsenkopf sind/werden gespurt. 

Langlauf ist auf der Skirollerbahn und auf der Nachtloipe bei der Bleaml-Alm bis 21 Uhr möglich.

Die Ganzjahresrodelbahn “Alpin-Coaster” und der Anfängerlift an der Talstation Nord sind geschlossen.

Wer mehr Informationen möchte, kann sich auf der Seite www.fichtelgebirge.bayern genauer informieren.

Als kleine Einstimmung auf den Schnee haben wir mal wieder ein bisschen in der Musikkiste gestöbert. Für diejenigen unter uns, die bei Schnee nicht sofort an Skier, Lifte und Après-Ski denken.

Element of Crime – Wenn der Winter kommt