Wasserrohrbruch in Aichig: Straße angehoben

Erneut ist es in Bayreuth zu einem Wasserrohrbruch gekommen. Diesmal ist der Ortsteil Aichig betroffen.

Gegen 12:30 Uhr ging die Meldung bei den Stadtwerken Bayreuth ein. An der Ecke zwischen der Sternstraße und der Venusstraße bemerkten die Anwohner den Wasserrohrbruch. Nach Angaben von Jan Koch, Pressesprecher der Stadtwerke, sind allerdings nur zwei Haushalte betroffen, die nun notversorgt werden müssen.

Durch den Rohrbruch hat sich auch die Teerdecke gehoben. Foto: Frederik Eichstädt

Durch den Rohrbruch hat sich außerdem auch die Teerdecke angehoben. Die Tiefbauarbeiten dauern an.

Science-Fiction wird Realität: Japaner züchtet Tier-Menschen

Das gab es noch nie: Zum ersten Mal in der Geschichte darf ein Forscher einen sogenannten Mensch-Tier-Chimären nicht nur erzeugen, sondern ihn auch gebären lassen.

Der Forscher heißt Hiromitsu Nakauchi und arbeitet an der University of Tokyo. Einem Bericht des Fachjournals „Nature“ zufolge, will er Tier-Embryonen mit menschlichen Zellen ausstatten und diese dann einem Muttertier einpflanzen. Konkret geht es um Ratten. Zuerst hatte „Der Spiegel“ darüber berichtet.

Bisher war nach 14 Tagen Schluss

Schon heute dürfen Forscher in mehreren Ländern der Erde genetisch veränderte Embryonen in einem Muttertier reifen lassen. Länger als 14 Tage durften die Versuche bisher aber nie laufen. Zur Geburt ist es daher  noch nie gekommen. Ein neues Gesetz macht jetzt in Japan genau das möglich. Eine offizielle Genehmigung für das Vorhaben steht Medienberichten zufolge noch aus, soll aber auf Rat eines Expertengremiums noch im August erteilt werden.

Ziel: Kranken helfen

Ziel des Experiments sei es, menschliche Organe in einem Tier wachsen zu lassen und diese später kranken Menschen zu transplantieren. Unter anderem das Problem fehlender Spenderorgane soll so behoben werden.

Dem Forscher zufolge seien die mit menschlichen Zellen ausgestatteten Ratten nach 16 Tagen fast vollständig ausgebildet. Die Tier-Menschen sollen dann geboren und ihre Organe wiederum Schweinen eingepflanzt werden, wo sie weiter wachsen können.

„Obere Röth“: Neues Skater-Paradies eröffnet

Bühne frei für Bayreuths Skateszene! Am Dienstag, 30. Juli, hat Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe die rund 530.000 Euro teure Anlage im Rahmen eines Showprogramms übergeben. Mit dabei waren unter anderem der amtierende Skateboard-Europameister und mehrfache Deutsche Meister Alex Mizurov aus Gaggenau.

Unterschriftenliste als Anstoß

Bis zur Fertigstellung der neuen Skateanlage „Obere Röth“ war es ein weiter Weg. Viele Jugendliche aus dem Stadtteil Saas haben mit einer Unterschriftenliste auf ihren Wunsch nach einer Skateanlage aufmerksam gemacht. Die Stadt habe sich dann, nach Angaben der Oberbürgermeisterin, zum Ziel gesetzt, bei den Planungen von Anfang an auf die Wünsche der Jugendlichen einzugehen. Da aufgrund von Lärmemissionsrichtlinien eine Skateanlage im Stadtteil Saas allerdings nicht möglich war, wurde die Anlage „Obere Röth“ umgestaltet. Dieser drohte eigentlich bereits die Sperrung, da sie nicht mehr den Sicherheitsstandards genügte.

Jugendliche konnten mitgestalten

In mehreren Workshops mit dem Verein Schoko und den jugendlichen Skatern wurde daraufhin eine Anlage geplant, die den Vorstellungen und Wünschen der Jugendlichen entspricht und ihre Anregungen aufgreift.

Es sollte ein passgenaues Angebot entstehen. Für mich ist dies Bürgerbeteiligung im klassischen Sinne.

(Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe)

Um sich deutlich von den Planungen für die Skateanlage in der Schanz abzugrenzen, wurde auch ein Treffen zur Abstimmung mit den dortigen Planern vereinbart.

Ein Angebot, das es so bisher nicht gegeben hat

Die neue Skateanlage „Obere Röth“ ist sportlich orientiert, greift überwiegend die Elemente des Street-Skatens auf und ist in Bayreuth ein neues Angebot, das es so bisher nicht gegeben hat. Die Kosten belaufen sich auf rund 530.000 Euro. Fast die gesamte Summe wird durch die Regierung von Oberfranken aus dem Bund-/Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ als einem der Sozialen Stadt Hammerstatt zugeordneten Projekt bezuschusst.

Skateanlage für Jedermann

Die neue Skateanlage ist sogar barrierefrei. Foto: Stadt Bayreuth

In einer Bauzeit von viereinhalb Monaten wurden 650 Tonnen Erdaushub und 110 Tonnen Betonabbruchmaterial bewegt. Außerdem wurden 1.150 Tonnen Schotter und 100 Kubikmeter Beton neu eingebaut. Eine besondere Herausforderung stellte das Glätten des eingebauten Betons dar. Die Flat mit einer Größe von 520 Quadratmeter wurde mechanisch geglättet, die Rampen mit 235 Quadratmeter Fläche von Hand. Dadurch entstand eine sehr glatte Oberfläche, die hervorragende Rolleigenschaften garantiert. Auf der Skateanlage können Skateboards, Scooter, Skates und BMX-Räder fahren. Sie ist barrierefrei gestaltet und daher auch für Rollstuhlfahrer geeignet, teilt die Stadt mit.

Zur Einweihung der neuen Anlage zeigten der amtierende Europameister und mehrfache Deutsche Skateboard-Meister Alex Mizurov aus Gaggenau zusammen mit den Skateboardern Tom Kleinschmidt (Dresden) und Alex Ring (Wuppertal) Kostproben ihres Könnens im Rahmen einer spektakulären Skateshow. Die Moderation übernahm der in der Skateszene bekannte You-Tuber OG PAV.

Bafög, Azubi-Gehälter, Kita-Gebühren: Das ändert sich im August

Studenten, Familien und Azubis können sich freuen: Ab August erhalten viele Verbraucher mehr Geld. Welche Gesetze und Regeln sich im Detail ändern, erfahren Sie hier.

Starke-Familien-Gesetz

Symbolbild: pixabay

Zum 1. August tritt das Starke-Familien-Gesetz in Kraft. Familien mit kleinerem Einkommen sollen gestärkt und ihnen eine faire Chance auf die „gesellschaftliche Teilhabe für ihre Kinder“ ermöglicht werden. Bereits zum 1. Juli stieg der Kinderzuschlag von maximal 170 auf 185 Euro. Zum 1. August wird nun das Bildungs- und Teilhabepaket verbessert. So steigt zum Beispiel das Schulstarterpaket von 100 auf 150 Euro pro Jahr. Davon können dann Rucksäcke, Hefte oder Taschenrechner gekauft werden.

Für die Teilnahme am sozialen und kulturellen Leben gibt es künftig statt 10 Euro 15 Euro. Außerdem entfallen die Eigenanteile der Eltern, die bisher beispielsweise für das Mittagessen in der Kita oder der Schule fällig wurden. Auch Ausflüge oder Klassenfahrten werden ab August vom Staat finanziell unterstützt.

Von den Maßnahmen des Starke-Familien-Gesetzes sollen bis zu vier Millionen Kinder aus einkommensschwachen Familien profitieren.

Keine Kita-Gebühren für Geringverdiener

Das Gute-Kita-Gesetz sorgt ab August dafür, dass neben Familien, die Sozialleistungen beziehen, auch Familien mit kleinem Einkommen von den Kita-Beiträgen befreit werden. Das betrifft Familien, die einen Kinderzuschlag oder Wohngeld erhalten. Insgesamt haben dadurch 1,2 Millionen Kinder einen Anspruch auf eine beitragsfreie Kitazeit.

Mehr Bafög für mehr Studenten

Symbolbild: pixabay

Ab dem 1. August wird auch die Bafög-Reform wirksam. So steigt zum einen der Förderhöchstbetrag im Jahr 2019 von 735 auf 835 Euro. 2020 hebt sich dann in einem zweiten Schritt der Beitrag auf 861 Euro. In diesem Betrag ist auch der Wohnzuschlag enthalten, der ebenfalls um 30 Prozent auf 325 Euro angehoben wird.

Neben den Förderleistungen steigt aber auch der Freibetrag für das anzurechnenden Vermögen der Auszubildenden von 7.500 auf 8.200 Euro.

Steigende Beihilfe für Azubis

Auch Azubis können sich auf mehr Geld freuen. Die Berufsausbildungsbeihilfe wird von 622 auf 716 Euro pro Monat erhöht. Damit möchte der Staat die Auszubildenden, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, unterstützen. In einigen Bundesländern wird auch ein Azubi-Ticket eingeführt, mit dem die Auszubildenden vergünstigt Bus und Bahn nutzen können. Bisher beteiligen sich daran allerdings nur Sachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Oberbürgermeisterwahl: Michael Hohl tritt nicht an

Bayreuths Bürgermeister Thomas Ebersberger gilt seit Dienstagabend als heißester Tipp, wenn es um die Frage geht, wen die CSU in das Rennen um das Oberbürgermeisteramt 2020 schickt. Der Grund: Ebersbergers ärgster Konkurrent, Michael Hohl, hat erklärt, nun doch nicht zu kandidieren. Zur Begründung sagt Hohl, er wolle die Zukunft der Stadt künftig von anderer Stelle aus gestalten.

Bei einer Abstimmung, die das Bayreuther Tagblatt im Juli gestartet hatte, nahmen über 500 Leser teil. Am Ende hatte Hohl die Nase zwölf Prozentpunkte vor Ebersberger.

Es ehrt mich, dass ich von einer ganzen Reihe von Parteimitgliedern und tagtäglich von Bayreuther Bürgern außerhalb der CSU zu einer erneuten Kandidatur für das Amt des Oberbürgermeisters aufgefordert wurde. Nach reiflicher Überlegung und intensiven Gesprächen mit meiner Familie und engen Freunden bin ich zu dem für mich alles andere als leichten Entschluss gekommen, dass ich auf eine Kandidatur verzichten werde.

(Michael Hohl, Altoberbürgermeister)

Den Kreisverband habe er von seiner Entscheidung bereits in Kenntnis gesetzt. Hohl war von 2006 bis 2012 bereits Oberbürgermeister der Stadt, bevor er eine Stichwahl gegen Brigitte Merk-Erbe denkbar knapp verlor.

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Ich bin dankbar dafür, dass ich den Menschen unserer Stadt sechs Jahre lang dienen durfte und dazu beitragen konnte, die Stadt Bayreuth attraktiver und zukunftsfester zu machen. Dies sehe ich auch künftig als wichtige Aufgabe und Herausforderung an – jedoch an anderer Stelle.

(Michael Hohl)

Hohl sagt, er habe neben seiner langjährigen Tätigkeit für die Forschungsstelle für Familienunternehmen aktuell die Geschäftsführung der Forschungsvereinigung Neue Materialen übernommen. Sein Ziel sei es, das „Innovationspotential“ der Region weiter zu stärken. Zudem sehe er seine Aufgabe künftig in der Förderung der Wirtschaftsregion Bayreuth. Das wolle er vorantreiben, indem er Wirtschaft, Uni und Start-Ups vernetze.

Diese Entscheidung wurde mir erleichtert durch die Gewissheit, dass die Bayreuther CSU in der Kommunalwahl umso erfolgreicher sein wird, je geschlossener sie agieren kann. Ich möchte mit diesem Schritt auch dazu konstruktiv beitragen.

(Michael Hohl)

Für den Stadtrat wolle er allerdings wieder kandidieren, so Hohl.

CSU-Kreisverband zollt der Entscheidung Respekt

Die Frage ist nicht, ob Dr. Hohl positiven Einfluss auf die Entwicklung unseres geliebten Bayreuths nimmt, sondern aus welcher Position heraus. Auch wenn er der CSU nicht als Oberbürgermeisterkandidat zur Verfügung steht, wird er sich trotzdem in geeigneter Position in den Dienst der Bürger, der Stadt und somit auch in den Dienst seiner Partei stellen. Davor habe ich größten Respekt und dafür empfinde ich tiefe Dankbarkeit.

(Silke Launert, CSU-Kreisvorsitzende)

Am 19. September soll die Frage nach dem Oberbürgermeisterkandidaten der CSU endgültig entschieden werden. Dann möchte die CSU Bayreuth-Stadt ihren Kandidaten auf einer Versammlung offiziell nominieren.

Von Thomas Ebersberger war am Abend keine Stellungnahme mehr zu erhalten.

Kulmbacher AfD-Vorstand von allen Parteiämtern enthoben

Die bayerische AfD kommt nicht zur Ruhe. Der Landesvorstand der bayerischen AfD hat jetzt den Kulmbacher Kreisvorsitzenden Georg Hock (68) aus seinen Reihen ausgeschlossen.

Der Landesvorstand hat eine Amtsenthebung inklusive einstweiliger Anordnung beim Landesschiedsgericht gegen Georg Hock beantragt.

(Aus dem Schreiben der AfD-Spitze an die Mitglieder)

Hock stammt aus Bayreuth, hat eigenen angaben zufolge am Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium Abitur gemacht und an einer Münchner Wirtschaftsakademie studiert. Bei der Bundestagswahl 2017 steig die AfD in Kulmbach mit Hock zur drittstärksten politischen Kraft nach CSU und SPD auf. Hock holte 11,6 Prozent der Erststimmen.

Screenshot: Facebook

Aus einem Schreiben der bayerischen Parteispitze an alle Mitglieder, das dem Bayreuther Tagblatt vorliegt, geht jetzt aber hervor, dass Hock fortan für alle Parteiämter gesperrt ist.

Durch einstweilige Anordnung des Landesschiedsgerichts ist Georg Hock aktuell sowohl untersagt, sein Amt im Landesvorstand, als auch das des Kreisvorsitzenden im KV Kulmbach auszuüben oder eine entsprechende Amtsrepräsentanz nach innen und außen zu zeigen.

(Aus dem Schreiben der AfD-Spitze an die Mitglieder)

Der Kulmbacher zählt zum rechtsnationalen Flügel der Partei. Innerhalb der bayerischen AfD toben seit Monaten schwere Grabenkämpfe. Auf der Homepage des Kreisverbands Kulmbach-Lichtenfels ist der Name Hock bereits nicht mehr zu finden. Als Vorsitzender wird dort jetzt Ulrich W. Kupka geführt. Erst vor wenigen Tagen war der Regensburger Benjamin Nolte aus dem Landesvorstand geflogen.

Nationaldemokraten sollen AfD-Mitglieder werden können

Die Unvereinbarkeitsliste gehört nicht nur hinterfragt, sie gehört auf den Müllhaufen der AfD.

(Georg Hock laut einer Mitteilung des Parteivorstandes)

Zur Begründung heißt es in dem Schreiben der bayerischen Parteispitze, Hock habe Anfang Mai bei einem  Flügeltreffen in Greding für die Abschaffung der sogenannten Unvereinbarkeitsliste plädiert. Diese Liste verbietet es ehemaligen Mitgliedern rechtsextremer Gruppen wie der NPD, der AfD beizutreten. Die Liste könne jederzeit diskutiert werden, heißt es in dem Schreiben, das müsse aber zunächst intern geschehen.

Selbstverständlich können Grundsätze der Partei jederzeit intern diskutiert werden, wer Grundsätze jedoch öffentlich vor den Medien als Repräsentant der Partei mitten im Wahlkampf angreift, der sorgt dafür, dass die Partei als zerstritten wahrgenommen wird und ihre Grundsätze und Inhalte wenig glaubwürdig erscheinen.

(Aus dem Schreiben der AfD-Spitze an die Mitglieder)

In dem Schreiben heißt es weiter, Hock habe mit „WvK“, einem umstrittenen Ex-Mitglied entgegen einer Anordnung des Landesvorstandes regen Kontakt gepflegt und diesen vor mehreren Mitgliedern Unterstützung zugesagt.  „WvK“ steht in dem Schreiben der Parteispitze für ein früheres Mitglied, das sich selbst als „Wolfgang Freiherr von Krauss“ bezeichnet. Ihm wird vorgeworfen in die Partei eingeschleust worden zu sein, um sie zu unterwandern und ihr zu schaden. Weiter wird vermutet, dass „WvK“ sich den Adelstitel selbst zugelegt hat. Erst im Juni hatte der Vorstand Vize-Chefin Katrin Ebner-Steiner wegen ihrer Nähe zu dem angeblichen Hochstapler abgemahnt.

Wenn der Landesvorstand einen Warnhinweis einstimmig beschließt, weil davon ausgegangen wird, dass eine Person eingeschleust wurde, um der Partei zu schaden, und ein Vorstandsmitglied dann weiter vor vielen Mitgliedern engen Kontakt mit dieser Person pflegt, wird die Abwehr der AfD gegen Unterwanderung massiv geschwächt.

(Aus dem Schreiben der AfD-Spitze an die Mitglieder)

Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärte Hock:  „Ich bin sehr zuversichtlich und die Wähler und Mitglieder können sich darauf verlassen, dass ich meine Tatkraft weiter für die AfD einsetze.“ Er kündigte an, vor dem AfD-Bundesschiedsgericht Beschwerde einzulegen und sehe sich als Bauernopfer. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe seien „stark verkürzt“ und „manipulativ“.

Eine Partei, die erfolgreich sein will, darf nicht zulassen, dass Funktionäre als Repräsentanten der Partei sich öffentlich im Wahlkampf gegen gemeinsam beschlossene Positionen wenden.

(Aus dem Schreiben der AfD-Spitze an die Mitglieder)

Zur Festspielzeit: Bayreuth von oben erleben

Die 150 Stufen einer engen, steilen Wendeltreppe führen zu den Türmen der Stadtkirche. Dort, von der steinernen Brücke, können Besucher aus luftiger Höhe auf Bayreuth und Umgebung herab blicken.

Bayreuth bei Sonnenuntergang

Diese Aussicht können Interessierte im Sommer auch Abends in der Dämmerung bekommen. Zur Festspielzeit finden die Sommerführungen auf die Türme der Stadtkirche bis zum 23. August immer Freitags ab 20 Uhr statt.

Ein besonderes Schmankerl für Geschichtsinteressierte ist die alte Türmerwohnung im Nordturm. Dort können sich die Besucher ein Bild des Lebens der früheren Bayreuther Türmer machen.

Das Innere der Türmerwohnung. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

bt-Redakteur Frederik Eichstädt hat sich im Februar bereits dort umgesehen. Das Video dazu finden Sie über dem Text.

Die Termine zur Turmbegehung im Sommer

  • Freitag, 2. August, 20 Uhr
  • Freitag, 9. August, 20 Uhr
  • Freitag, 16. August, 20 Uhr
  • Freitag, 23. August, 20 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Karten gibt es in der Buchhandlung im KirchenEck.

Auf der Stadtkirche. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

Zu heiß und zu trocken: Der Bayreuther Klimawald braucht Hilfe

Der Bayreuther Klimawald ist in Gefahr! Die anhaltende Trockenheit in den letzten Wochen macht auch den 4.700 Jungbäumen an dem Waldgrundstück nahe der Adolf-Wächter-Straße zu schaffen. Deshalb wird Anfang August die zweite große Gießaktion gestartet. Weil dann die überwiegend studentischen Helfer aber noch in den Semesterferien sind, bitten die Organisatoren um Hilfe aus der Bevölkerung.

In diesem Waldstück gegenüber der Adolf-Wächter-Straße findet die Pflanzaktion zum Klimawald statt.

In diesem Waldstück gegenüber der Adolf-Wächter-Straße fand die Pflanzaktion zum Klimawald statt. Foto: Carolin Richter

Im April pflanzten 270 freiwillige Helfer mehrere tausende Setzlinge und ließen somit den Bayreuther Klimawald entstehen, der durch die Kohlenstoff-Speicherung einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten sollte.

Klimawald: So entstand die Idee

Wegen des fehlenden Regens mussten allerdings bereits Anfang Juli zahlreiche Helfer die Bewässerung der Jungbäume übernehmen. Bereits im Vorfeld wurde vor einem trockenen, heißen Sommer gewarnt. „Wenn die Jungpflanzen anfangen die Blätter hängen zu lassen, sollte man zügig eingreifen“, so Udo Wenzel vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayreuth.

Klimawald: Diese Bäume wurden gepflanzt

Schon der Juni war in Bayreuth 5 Grad wärmer und 70 Prozent trockener als das langjährige Mittel. Dieser Trend hat sich dann auch im Juli fortgesetzt. Die Witterungsbedingungen, die schon für gewachsene Wälder problematisch sind, fordern die Jungbäume umso mehr. Deshalb ruft das Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung erneut zu einer großen Gießaktion auf.

Hier können die Helfer Wasser holen, um die Jungpflanzen anzugießen.

Hier können die Helfer Wasser holen, um die Jungpflanzen anzugießen. Foto: Carolin Richter

Dazu wird ein 13.000 Liter-Fass der Landwirtschaftlichen Lehranstalten mit Wasser gefüllt, das dann mit Gießkannen zu den Pflanzen gebracht wird. Wasser sowie Gießkannen werden vor Ort gestellt. Die Aktion findet am 2. und 3. August statt. Freiwillige können sich online für die Aktion anmelden.

Bitkom-Chef: Grundschüler brauchen Handys

Der Chef des Hightech-Branchenverbands Bitkom, Achim Berg, hat sich in einem Zeitungsinterview dafür ausgesprochen, dass Kinder bereits ab der 1. Klasse ein Handy bekommen sollten.

Im Gespräch mit der Rheinischen Post sagte Berg:

Ab der Grundschule empfehle ich ein Handy für Kinder und würde die Einbindung der Geräte im Unterricht befürworten (…) Verbote bewirken nur, dass Kinder die Geräte heimlich nutzen und dann ohne Begleitung gefährdeter sind. Das ist der größte Fehler, den man als Eltern machen kann.

(Achim Berg, Bitkom)

Ab der Einschulung kämen Kinder auf dem Schulhof ohnehin damit in Berührung.

Als Bitkom-Chef ist 55 Jahre alt und vertritt Berg die Interessen der deutschen Telekommunikations-, Computer-, Internet- und Hightechunternehmen. In dem Zeitungsinterview rief er die Kultusminister der Länder außerdem auf, den Computerunterricht an Schulen zu reformieren. Kinder hätten schließlich ein Recht auf digitale Teilhabe. Er verwies weiter auf eine Umfrage, wonach etwa die Hälfte der Sechs- bis Siebenjährigen in Deutschland Handys benutze. Noch mehr, nämlich Dreiviertel der Kinder in dieser Altersklasse, benutzen demnach Tablets.

Globus ruft Lavalampen zurück

Die Baumarktketten Globus und Hela rufen Lavalampen zurück. Einer Meldung der Verbraucherschutzseite produktwarnung.eu zufolge können Benutzer einen Stromschlag bekommen.

Konkret handelt es sich um Produkte des Herstellers RL Reality Leuchten. Wie die Unternehmen mitteilen, reichten die elektrische Isolierung und die Luftstrecke zwischen Primär- und Sekundärkreislauf nicht aus, um einen elektrischen Schlag beim Benutzer sicher auszuschließen.

Kunden werden gebeten, die Lavalampen in einem Globus Baumarkt oder Hela Profi Zentrum zurückzugeben.