25-Jähriger Oberfranke gewinnt 90 Millionen Euro im Eurojackpot

Ein 25-jähriger Mann aus Oberfranken hat 90 Millionen Euro im Eurojackpot gewonnen. Hier gibt’s die Infos dazu. 

„Man muss sich nicht alles gefallen lassen“ – Edeka-Betreiber lässt auf Facebook Dampf ab

Vor allem die Lebensmitteleinzelhändler merken die Gereiztheit der Menschen. Der Leiter des Edeka-Marktes in Kulmbach, Michael Seidel, hat seinem Ärger jetzt auf Facebook Luft gemacht.

Fränksche Brauereien gefährdet – Spendenaktion wegen Corona-Krise

Brauereien in ganz Franken bangen aufgrund des Coronavirus und seiner Folgen um ihre Existenz. Jetzt wurde eine Spendenaktion gestartet. Viele Restaurants, Bäckereien und Co. in Stadt und Landkreis Bayreuth haben auf die Corona-Pandemie reagiert und bieten jetzt Lieferdienste an.

Spendenaktion für fränkische Brauereien wegen des Coronavirus ins Leben gerufen

Die Folgen des Coronavirus machen sich in allen Bereichen des Lebens bemerkbar. Auch Brauereien bangen jetzt um ihre Geschäfte. Insbesondere die familiengeführten und traditionellen Wirtshäuser und Brauereien bangen um ihre Existenz. Mit rund 300 Brauereien hat die Region Franken die höchste Brauereidichte der Welt. Ganz oben steht dabei Oberfranken: hier gibt es 174 Brauereien. Durch finanzielle Einbußen aufgrund der Corona-Pandemie könnte diese Zahl bald schrumpfen.

Deshalb hat sich Michael Götz, ein Fan der Brauereikultur, an den Verein „Bierland Oberfranken“ (Fränkische Bierstraße) gewandt. Er schreibt, dass die fränkische Braukultur in ihrer einzigartigen Vielfalt unbedingt erhalten werden müsse. Daher kam ihm die Idee einer frankenweiten Spendenaktion. So möchte er „diesem fränkischen Kulturgut“ ein dauerhaftes Überleben sichern. Um von der Aktion profitieren zu können, müssen die Brauereien gewisse Kriterien erfüllen.

Für diese Brauereien kann gespendet werden

  • kleine und familiengeführte Wirtshausbrauereien
  • Brauereien, die durch hauptsächliche Belieferung von Wirtshäusern Umsatzausfälle haben
  • es droht die Schließung
  • es bestehen kurzfristige Verbindlichkeiten bei der Bank

Spendern ist es hierbei frei gestellt, ob sie eine allgemeine Spende für den Erhalt der Bierkultur abgeben wollen oder das Geld explizit einer Brauerei zukomme lassen wollen. Dies sollte dann im Verwendungszweck angegeben sein. Der Verein Bierland Oberfranken hat ein entsprechendes Spendenkonto eingerichtet:

Das Spendenkonto zum Erhalt der Brauereikultur

  • Name: Bierland Oberfranken e.V.
  • Bank: VR-Bank Bayreuth-Hof
  • IBAN: DE90780608960006029833
  • BIC-/SWIFT-Code: GENODEF1HO1
  • Verwendungszweck: Fränkische Bierkultur oder Name der Brauerei

OB-Stichwahl in Kulmbach: Erste Ergebnisse zum Verdacht der Wahlmanipulation

Vor der OB-Stichwahl in Kulmbach ermitteln Staatsanwaltschaft Bayreuth und die Kripo wegen des Verdachts der Wahlmanipulation.

Coronavirus in Franken: Zwei weitere Schüler positiv getestet – mehrere Schulen geschlossen

Das Coronavirus breitet sich auch in Franken aus. Es wurden erste Schüler positiv getestet. Mittlerweile wurden weitere Schulen geschlossen.

Coronavirus in Franken: Weitere Infizierte in mittelfränkischer Stadt

Das Coronavirus breitet sich nun auch in Franken aus. Damit ist Covid-19 weiter auf dem Vormarsch, wie es Mediziner und Experten vermutet haben. Warum trotzdem keine Panik ausbrechen sollte, erklärt ein Bayreuther Mediziner vom Klinikum Bayreuth. In vier fränkischen Regionen wurden Patienten positiv auf das Coronavirus getestet, in Oberfranken gibt es eine Familie in Quarantäne. Hier gibt es den Überblick über die Krankheit in Franken:

Update vom 4. März 2020 um 15 Uhr: Dritter Fall von Coronavirus in mittelfränkischer Stadt

Die Stadt Nürnberg teilt mit, dass es nun einen dritten Patienten in Nürnberg gibt, der positiv auf Covid-13 getestet wurde. „Es handelt sich um einen Reiserückkehrer aus Südtirol. Der Infizierte befindet sich in häuslicher Quarantäne und wird vom Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg betreut“, heißt es auf der Seite der Stadt Nürnberg. Das Gesundheitsamt habe sich mit den Kontaktpersonen in Verbindung gesetzt.

Update vom 4. März 2020 um 14 Uhr: Weiterer Corona-Patient in Nürnberg

Das Nürnberger Gesundheitsamt teilte am Mittwoch (4.3.2020) mit, dass eine weitere Patienten positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Nach Informationen der Stadt Nürnberg ist die Frau von einer Reise aus Italien aus Piemont zurückgekehrt. Die Frau ist mit ihrer Familie in häuslicher Quarantäne. Die Testergebnisse der restlichen Familienmitglieder sollen am Donnerstag (5.3.2020) vorliegen.

Coronavirus in Bayreuth

Am Montag (2.3.2020) wurde bekannt, dass eine Arztpraxis und ein Kindergarten in Goldkronach schließen mussten. Grund waren zwei Patienten, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die beiden Einrichtungen wurden vorsichtshalber geschlossen. Weitere Informationen zum Coronavirus in Bayreuth gibt es hier.

Covid-19 in Bamberg

Am Dienstag wurde eine sechsköpfige Familie in Quarantäne geschickt, berichtet das Bamberger Landratsamt. Die Familie soll Kontakt zu einem infizierten Mann aus Mittelfranken gehabt haben, teilt das Landratsamt weiter mit.

Erlangen mit dem ersten Fall in Franken

Ein Arzt aus Erlangen war der erste bekannte Fall von Coronavirus in Mittelfranken. Der Patient befindet sich derzeit auf der Isolierstation und wird dort behandelt. Wie Nordbayern.de berichtet, soll es dem Mann aber nicht „wirklich schlecht“ gehen.

Coronavirus in Nürnberg

Ein Mann aus Nürnberg ist ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet worden. Er soll sich nach Berichten von Nordbayern.de während einer Geschäftsreise in Baden-Württemberg angesteckt haben. Deshalb werde er aktuell in Karlsruhe behandelt. Allerdings hat sich auch die Frau des Mannes mit dem Virus angesteckt. Sie wird aktuell im Klinikum behandelt. Die Tests bei weiteren Verwandten der Familie seien negativ ausgefallen.

Frau in Schwabach infiziert

Im Klinikum in Roth wird eine Frau behandelt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Sie habe nach einer Reise in Teneriffa grippeähnliche Symptome bemerkt und sei anschließend positiv auf Covid-19 getestet worden.

Da wegen der Krankheit auch in Bayreuth Desinfektionsmittel knapp wird, stellt eine Bayreuther Apotheke das Mittel wieder selbst her.

„Mein Leben mit Sex ist jeden Tag anders“ – Pornokino, Womanizer oder Fifty Shades of Grey

Melanie Vogel arbeitet im Erotikmarkt in Himmelkron. Sexpuppen, Dildos, Cockrings, Kondome, DVDs und Pornokino gehören zu ihrem Leben.

Jugendsymphonie-Orchester Oberfranken: Musiker gesucht

Junge, begabte Musiker zu fördern – so lautet das Ziel des Jugendsymphonieorchesters Oberfranken. Ab sofort können sich junge Musiker für das Orchester auf Zeit bewerben.

Darum geht’s beim Orchester:

Jedes Jahr zu Ostern treffen sich junge Musiker aus ganz Oberfranken und erarbeiten unter professionellen Bedingungen ein Konzertprogramm für die Karwoche. Dirigent Till Fabian Weser sieht das Jugendsymphonieorchester Oberfranken als Talentschmiede. 

Hier haben junge Talente die Möglichkeit, sich auszutauschen, sich weiterzuentwickeln und neue Kontakte zu knüpfen.

(Dirigent Till Fabian Weser)

Drei Konzerte in Oberfranken geplant

Die Arbeitsphase in Weißenstadt im Landkreis Wunsiedel dauert vom 4. bis zum 10. April 2020. Danach gibt es drei Konzerte am Karsamstag (Naila), Ostersonntag (Coburg) und Ostermontag (Stegaurach). Bezirkstagspräsident Henry Schramm beeindrucken die Konzerte jedes Jahr aufs Neue:

Mehr als 60 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Oberfranken wachsen in einer Woche zu einem wirklich guten Orchester zusammen und führen anspruchsvolle Werke auf. Für mich und alle, die klassische Musik lieben, ist das ein schönes Erlebnis an den Osterfeiertagen.

(Bezirkstagspräsident Henry Schramm)

Bewerbung startet

Wer zwischen 15 und 21 Jahre alt ist, begeisterter Musiker ist und Orchestererfahrung sammeln möchte, kann sich hier bewerben: anmelden.jso-oberfranken.de

Die Teilnehmergebühr von 190 € (Geschwister jeweils 130 €) beinhaltet neben der Probenarbeit und den Konzerten auch Übernachtung inklusive Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Eine Frau überholt die Polizei rechts und rast über die Autobahn

Kaspertheater vor Gericht: Vorwürfe ohne Ende

Das Amtsgericht Bayreuth sollte eigentlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs urteilen. Schnell wurde klar: Es wird eine kuriose Verhandlung. „Ich habe mir das Gekasper wieder eine Stunde angehört“, resümiert Richter Gebhardt. Der mutmaßliche Geschädigte und der mutmaßliche Täter lieferten sich vor Gericht einen Schlagabtausch an Vorwürfen. „Einen solchen Belastungsvorwurf habe ich hier selten erlebt“, sagt der Richter.

Anklage in Bayreuth: Gefährdung des Straßenverkehrs

In der Anklage hieß es, dass ein 50-Jähriger aus dem Landkreis Tirschenreuth, Hugo E. (Name von der Redaktion geändert) mit seinem BMW gedrängelt, ständig die Lichthupe betätigt, in einer Ortschaft zweimal überholt und den Geschädigten damit ausgebremst haben soll. „Ich habe nicht aufgeblendet und habe normalen Abstand gehalten“, versicherte der 50-Jährige.

Das vorausfahrende Auto eines 53-Jährigen aus dem Kreis Bayreuth, Luca P (Name von der Redaktion geändert), sei langsam gefahren, habe immer wieder abgebremst und sei in der Ortschaft in Schrittgeschwindigkeit gefahren. Als er in einer Ortschaft an dem vorausfahrendem Auto vorbei gefahren sei, habe er gemerkt, wer hinter dem Steuer sitzt: Ein alter Geschäftspartner von Hugo E.

Raum Bayreuth: Dutzende belästigende Anrufe

Dann gingen die Vorwürfe von Hugo E. an Lua P. los: Er habe ihn mehrfach angerufen. „Jetzt geben wir dir es schon“, soll am Telefon gesagt worden sein. Innerhalb von sechs Wochen sei Hugo E. teilweise bis zu 40 Mal am Tag angerufen worden.

Der Anwalt konfrontierte Luca P. mit diesen Vorwürfen. Er behauptete, dass er mit dem Angeklagten nichts zu tun haben wollte und er ihn deshalb bestimmt nicht anrufen würde. Doch der Richter hatte den Beweis. „Warum hat dann ihre Handynummer mehrfach und in kurzen Abständen bei Hug E. angerufen?“ Darauf hatte Luca P. keine Antwort: „Dazu kann ich nichts sagen.“

Zusätzlich stellten Anwalt Kay Scharrer und die Staatsanwältin fest, dass zwischen der Anzeige der Anwältin von Luca P. und der Aussage bei der Polizei erhebliche Unterschiede bestehen. Bei der Polizei gab es zwei Überholmanöver in einer Ortschaft, bei der Anzeige der Anwältin lediglich einen. Auch diese Diskrepanz konnte Luca P. nicht erklären. Er drängte die ganze Zeit auf das frevelhafte Verhalten von Hugo E., der einen Unfall provozieren wollte. Da sei es egal, ob es ein oder zweimal geschehen sei.

Gericht Bayreuth: Weitere Unstimmigkeiten

Auch beim Ablauf der Überholmanöver gab es Diskrepanzen: Luca P. sagte, dass er links überholt wurde, doch ein Zeuge, der mit in seinem Auto saß, berichtete, dass er rechts überholt wurde. Auch das konnte nicht geklärt werden.

Durch die Fragen von Anwalt Scharrer wurde das Schauspiel noch verwirrender: Er solle einem ehemaligen Geschäftkollegen in Ghana erzählt haben, dass er es Hugo E. mit dieser Anzeige nun so richtig zeige. Dafür habe er Chatverläufe, die das beweisen sollten. Luca P. verneinte jedoch Kontakt zu diesem Geschäftspartner aus Ghana.

Amtsgericht Bayreuth: Der Richter hat genug

Dazu kommen noch zwei Frauen, die diese Aussage mitbekommen hätten. Dann beschuldigten sich die beiden Protagonisten, wer mit welcher Frau wo und wie umhergelaufen sei. Zwischendurch beschuldigten sich die beiden weiterer Vorfälle.

Dann reichte es dem Richter. „Hier ist ein kaum zu überbietender Belastungseifer“, fasste er das Benehmen von Hugo E. und Luca P. zusammen. Er schlug vor, das Verfahren einzustellen, um sich weitere Zeugen zu ersparen. Bei einer weiteren Verhandlung würde es wahrscheinlich zu einem Freispruch kommen, fügte er an. Staatsanwältin und Anwalt stimmten dem Vorschlag zu. Das Verfahren wurde eingestellt, die Kosten dafür übernimmt die Staatskasse.

Das ist das Oberfränkische Wort des Jahres 2019

„Sternlaschmeißer“ ist das Oberfränkische Wort des Jahres 2019. Das Dialektwort, das den im Hochdeutschen doch eher sperrigen Begriff Wunderkerze bildlich beschreibt, überzeugte die vierköpfige Jury des Bezirks Oberfranken. Bezirkstagspräsident Henry Schramm verkündete das Wort am heutigen Sonntag im Oberfränkischen Bauernhofmuseum Kleinlosnitz.     

Sie verkündeten das fünfte Oberfränkische Wort des Jahres 2019: (von links) Landrat Dr. Oliver Bär, Sabine Knieling, Jurymitglied, Bezirkstagspräsident Henry Schramm, Betram Popp, Jurymitglied und Barbara Christoph, Jurymitglied. Foto: Christian Porsch

Sternlaschmeißer ist ein schönes Wort und beschreibt das Gemeinte viel anschaulicher als das hochdeutsche Wort Wunderkerze.

(Bezirkstagspräsident Henry Schramm)

Er selbst habe sich zwar mit seinen Favoriten „Fregga“ und „Moggerla“ an dem Wettbewerb des Bezirks Oberfranken beteiligt, diese typisch fränkischen Begriffe landeten zusammen mit „britschabrad“, „Bio-Wogn“ für E-Auto und dem „Waggerla“ (kleines Kind) aber nach der Jury-Entscheidung auf den weiteren Plätzen.

3000 Einsendungen

Zahlreiche Oberfranken hatten auch in diesem Jahr ihren Favoriten eingereicht. Die Jury, bestehend aus Barbara Christoph, Leiterin der Kultur-Service-Stelle des Bezirks Oberfranken, Sabine Knieling vom Medienpartner Extra-Radio aus Hof, Dr. Almut König vom Lehrstuhl für Germanistische Sprachwissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen sowie dem Leiter des Bauernhofmuseums Kleinlosnitz, Bertram Popp, hatten keine leichte Aufgabe, aus den insgesamt über 3000 Einsendungen ein Sieger-Wort zu küren.

„Sternlaschmeißer“ ist eine Zusammenrückung aus dem Nomen „Sternla“, dem Verb „schmeißen“ und der Wortbildungssilbe „-er“. Nach diesem Modell werden viele Wörter gebildet, zum Beispiel „Ärbflgroober“, „Hulzhauer“ oder „Brillnglotzer“, erklärt die Sprachwissenschaftlerin Dr. Almut König.

„Das Oberfränkische Wort des Jahres ist bei den Menschen in Oberfranken zu einer festen Institution geworden. Das zeigen die vielen Einsendungen, die wir erhalten haben. Wieder einmal konnten wir feststellen, dass der oberfränkische Dialekt so bunt ist, wie unser Regierungsbezirk selbst“, zog Bezirkstagspräsident Henry Schramm vor der Verkündung des Wortes eine Zwischenbilanz.