Mann schubst 83-Jährige bei fließendem Verkehr auf die Autobahn

Am Montagmittag hat ein 37-Jähriger nach einem Unfall auf der A72 eine 83-jährige Dame bei fließendem Verkehr auf die Autobahn geschubst.

Zwei Autos krachen zusammen

Alles Begann mit einem Autounfall. Ein Mann aus Baden-Württemberg war mit seinem Skoda auf der A72 in Richtung Westen unterwegs. Mit an Bord war seine Frau und ihr gemeinsames Kleinkind. Kurz nach der Saalensteiner Brücke scherte er dann zum Überholen aus. Dabei übersah er allerdings eine 83-jährige Dame aus dem Landkreis Hof, die sich mit ihrem BMW schon links neben ihm befand.

Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Dabei verletzte sich die Ehefrau des Skoda-Fahrers am Ellenbogen. Ein Sachschaden von 10.500 Euro entstand.

Auf die Autobahn geschubst

Die beiden Unfallbeteiligten hielten am Standstreifen an. Schreiend ging der Mann dann, nach Angaben der Polizei, auf die Dame zu. Dabei habe er die Dame auch beleidigt. Anschließend passierte das Unvorstellbare. Bei fließendem Verkehr schubste der Mann die Dame dann auf die Autobahn.

Die 83-Jährige landete rücklings auf dem rechten Fahrstreifen. Unmittelbar darauf fiel der Mann auf die Dame. Nachdem er ihr wieder auf die Beine geholfen hatte, beruhigte sich die Situation. Die 83-Jährige wurde zur stationären Behandlung ins Klinikum Hof gebracht.

Ein Lkw musste ausweichen

Ein unbeteiligter Zeuge konnte erkennen, dass ein Lastwagen bremsen und ausweichen musste, als die beiden Unfallbeteiligten auf der Fahrbahn lagen. Deshalb wird sich der 37-jährige nicht nur wegen der Folgen des Verkehrsunfalles verantworten müssen. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Hof wird nach derzeitigem Sachstand gegen ihn auch wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Beleidigung und Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Verkehrspolizei bittet weitere Zeugen des Vorfalls, sich unter Tel. 09281/704-803 zu melden.

Trotz Kontaktverbot: Betrunkener 27-Jähriger dringt in Wohnung ein und schlägt Frau ins Gesicht

Am Montagabend verschafft sich ein 27-Jähriger Zugang zur Wohnung einer Bekannten. Dort prügelt er auf die Frau ein. Die Polizei kommt dazu – und macht eine ganze Reihe Entdeckungen

Auf Beine und Kopf eingeschlagen

Trotz Kontaktverbot suchte am Montag gegen 18:30 Uhr ein 27-Jähriger in Marktredwitz die Wohnung einer Bekannten in der Goethestraße auf. Laut Aussage der Geschädigten habe der Mann dann mehrmals auf sie eingeschlagen. Seine Schläge hätten sich dabei vor allem auf ihre Beine und ihren Kopf gerichtet.

Über 2 Promille im Blut

Schließlich habe der Mann auch noch das Mobiltelefon der Frau auf den Boden geworfen. Dabei ging das Display zu Bruch. Die herbeigerufene Streife der Polizeiinspektion Marktredwitz führte bei dem Mann einen Atemalkoholtest durch, der 2,16 Promille anzeigte.

Bei der weiteren Überprüfung des 27-Jährigen wurde festgestellt, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht, den er durch Zahlung einer Geldsumme in Höhe von insgesamt 675,50 Euro hätte abwenden können. Dazu war der 27-Jährige Mann, der derzeit keinen festen Wohnsitz hat, nicht in der Lage. Daraufhin wurde er zur Vollstreckung des Haftbefehls in die Justizvollzugsanstalt Hof eingeliefert.

Folgen für den Mann

Dort muss er nun 35 Tage verbüßen. Außerdem erwartet den jungen Mann, aufgrund der oben genannten Geschehnisse, nun noch eine Anzeige nach dem Gewaltschutzgesetz, vorsätzlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Am Samstag gab es in Marktredwitz einen ähnlichen Fall. Dabei schlug ein Mann seiner Ehefrau mit der Faust ins Gesicht.

Nürnberg: Großbrand in Autowerkstatt im Stadtteil Schweinau

Im Nürnberger Stadtteil Schweinau steht eine Autowerkstatt in Flammen. Dicke, schwarze Rauchschwaden wabern über den Dächern des Gewerbebetriebs. Feuerwehr und Polizei sind mit mehreren Kräften vor Ort. Der Grund für den Brand ist bislang unbekannt. Die Einsatzkräfte bitten Anwohner Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Während Einsatz: Rettungskräfte beleidigt

Hof. Mit einem Strafverfahren sieht sich seit Sonntagvormittag ein 55-jähriger Mann aus Hof konfrontiert, nachdem er zwei Rettungssanitäter während eines Einsatzes beleidigte. Hofer Polizeibeamte ermitteln.

Nach bisherigen Ermittlungen benötigte gegen 10:30 Uhr ein Mann in einem Mehrfamilienhaus medizinische Hilfe, sodass ein Rettungsteam den Einsatzort anfuhr und nach der betroffenen Wohnung suchte. Im Eingangsbereich des Hauses trafen die beiden Sanitäter auf den 55-Jährigen, der sich nach dem Patienten erkundigte und angab, eventuell dessen Vermieter zu sein.

Nachdem sich die Einsatzkräfte auf den Datenschutz beriefen und dem 55-Jährigen keine Auskunft gaben, beschimpfte und beleidigte der Tatverdächtige die beiden Männer mit wüsten Ausdrücken. Der Grund für sein Verhalten ist bisher nicht bekannt. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

Die Polizei warnt vor Giftködern in Bayreuth.

Bayreuth: Tierheim warnt vor Giftködern

Auf Facebook warnt das Tierheim Bayreuth vor Giftködern im Gebiet Meyernberg. Besonders betroffen sei dabei das Gebiet Klinikum/Rehaklinik.

Bereits vor kurzem gab es in Bayreuth einen Vorfall, bei dem ein Hund nach dem Verzehr eines solchen Köders ums Leben gekommen ist.

Polizei findet Unfallwagen: Unfallorte gesucht

Am Sonntagabend fährt ein Mann in seinem Pkw ein Verkehrszeichen um. Als die Polizei sein Auto unter die Lupe nimmt, entsteht der Verdacht, dass der Fahrer noch weitere Unfälle gebaut hat.

Wagen mit frischen Unfallspuren

Am Sonntagabend meldete ein Mann bei der Polizei Marktredwitz einen Pkw. Dieser sei in Schönwald in Schlangenlinien im Kreuzungsbereich der Peuntstraße und der Selber Straße unterwegs gewesen. Dabei habe er ein Verkehrszeichen umgefahren.

Die Polizei ging der Sache nach. Mit Hilfe des Kennzeichens ermittelten die Beamten den Fahrzeughalter. An seiner Adresse fanden die Polizisten auch den besagten Pkw, einen Mercedes. Dieser war eingedellt und zerkratzt und hatte an allen Seiten frische Unfallspuren. Die Beamten schätzen den Schaden am Wagen auf rund 10.000 Euro.

“Zwei Bier getrunken”

Im Haus trafen die Polizisten auch den Fahrzeughalter an. Der 64-Jährige war dabei sichtlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,76 Promille. Der Mann erklärte den Wert damit, zuhause noch zwei Bier getrunken zu haben. Die Beamten ordneten zwei Blutentnahmen bei dem Mann an.

Zudem stellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel sicher. Aufgrund der am Wagen festgestellten Schäden, zieht die Polizei es in Betracht, dass der Mann in seinem Mercedes noch mehr Dinge als nur das Verkehrsschild beschädigt hat. Bislang konnten die Beamten dem Wagen aber noch keine weiteren Unfallstellen zuordnen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise darauf geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Marktredwitz zu melden. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und dem Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen den Mann.

Am Sonntagabend wurde einem Mann in Bayreuth sein auffälliges Verhalten gegenüber der Polizei zum Verhängnis.

Bayreuth: Mann versteckt Drogen vor der Polizei und fliegt deshalb auf

Am Sonntagnachmittag wurde einem 36-jährigen Mann in Bayreuth sein verdächtiges Verhalten zum Verhängnis.

Gegen 16 Uhr war der Mann zu Fuß im Stadtgebiet unterwegs. Als der 36-jährige einen vorbeifahrenden Streifenwagen erblickte, duckte er sich hinter ein geparktes Fahrzeug. Für die Polizeibeamten war sofort klar, dass hier etwas faul sein müsse.

Deshalb unterzogen sie den Mann gleich einer Personenkontrolle und schauten sich hinter dem geparkten Fahrzeug genauer um. Dabei fanden die Beamten Marihuana unter dem Wagen. Die Vermutung lag nahe, dass der Mann die Drogen dort versteckt hat, als er die Beamten sah. Gegen den Iraner wird nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

Am Wochenende hatte die Polizei in Kulmbach den richtigen Riecher. Dort legten sie einem Reifenstecher mit einer Falle das Handwerk.

Ehemann schlägt Ehefrau mit der Faust ins Gesicht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, kam es in Marktredwitz zu einem Streit zwischen getrennt lebenden Eheleuten.

Bei einem Besuch des Mannes in der Wohnung der Ehefrau kam es zu einem Wortgefecht. Dann eskalierte die Situation: Der 48-Jährige schlug seiner Frau mit der Faust ins Gesicht. Danach schubste er sie gegen die Badewanne.

Die 42-Jährige verletzte sich dabei. Da der Übergriff, nach Angaben der Frau, nicht die erste Gewalttat ihres Mannes gegen sie gewesen sei, erstattete sie nun Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Den 48-Jährigen erwartet jetzt eine Anzeige. Zudem sprach die Polizei Marktredwitz einen Platzverweis aus.

Kulmbach: Reifenstecher auf frischer Tat festgenommen

Seit mehreren Monaten beschäftigte ein unbekannter Reifenstecher die Polizei in Kulmbach. Im gesamten Stadtgebiet hatte der Unbekannte die Reifen zahlreicher Autos zerstochen. Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Polizei in der Nacht auf Samstag zwei Männer auf frischer Tat fest.

Ins Netz gegangen

Kurz nach Mitternacht schnappte in Kulmbach schließlich die Falle zu. Dabei hatten die Beamten ein Lockfahrzeug in einer Straße in der „Siedlung“ in Kulmbach abgestellt. Zivile Kräfte observierten das Auto. Der Grund für die Maßnahme: Genau hier haben die Täter zuletzt mehrfach Fahrzeuge beschädigt.

Nach der Geisterstunde erschien dann auch ein bereits zuvor ins Visier der Ermittler geratener Tatverdächtiger mit seinem Fahrzeug am Ort des Geschehens. Dann zerstach er die Reifen am abgestellten Fahrzeug. Daraufhin nahmen ihn die eingesetzten Kräften noch auf dem Weg zu seinem Fahrzeug widerstandslos fest.

Konsequenzen

Das gleiche Schicksal ereilte dann auch den Komplizen des Täters, der im Fahrzeug aufpassen sollte, dass der Täter unentdeckt bleibt. Des Weiteren stellten die Beamten die Tatwaffe und weitere Werkzeuge sicher.

Der Hauptbeschuldigte räumt die aktuelle Tat ein und gab als Grund persönliche Motive an. Der 34-Jährige muss sich jetzt nicht nur wegen mehrerer Sachbeschädigungsdelikte strafrechtlich verantworten. Er wird wohl auch den durch ihn verursachten Schaden in Höhe von ca. 12.500 Euro begleichen müssen.

Im Landkreis Bayreuth hat der Polizei zuletzt das Waffenlager eines 18-Jährigen gefunden.

In Pegnitz gab es letzte Woche, nach einer großen Drogen-Razzia mehrere Verhaftungen.

Landkreis Bayreuth: Polizei entdeckt Waffenlager von 18-Jährigem

Eine Palette unterschiedlicher Waffen sowie entsprechende Munition stellten Kriminalbeamte aus Bayreuth in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth in den vergangenen Tagen bei einem 18-Jährigen und dessen 55 Jahre alten Vater aus dem Landkreis Bayreuth sicher. Beide müssen sich nun wegen verschiedener waffenrechtlicher Verstöße strafrechtlich verantworten.

Mit Waffen im Internet

Zunächst führten Internet-Ermittlungen die Kriminalbeamten auf die Spur des 18-jährigen Mannes, nachdem er sich auf einer Social Media-Plattform mit augenscheinlich echten Schusswaffen gezeigt hatte. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth erwirkte daraufhin einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Mannes im nördlichen Landkreis Bayreuth.

Schusswaffen und mehr

Am Mittwoch durchsuchten die Beamten mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste aus Bayreuth das Wohnanwesen und entdeckten in dem Haus eine Vielzahl verschiedener Waffen, Munition und pyrotechnische Gegenstände. Im Rahmen der Überprüfung konnten die Polizisten insbesondere die aufgefundenen Schusswaffen sowohl dem 18-Jährigen, als auch seinem 55-jährigen Vater zuordnen, der einige scharfe Schusswaffen mit entsprechender Munition legal im Besitz hatte.

Untersuchungen dauern an

Die Beamten stellten daraufhin sämtliche Gegenstände sicher, insbesondere zur Einstufung hinsichtlich waffenrechtlicher Verstöße. Darunter zahlreiche Hieb- und Stoßwaffen, einige verbotene Gegenstände wie Messer, einen Schlagring und ein Würgeholz sowie Teile von automatischen Schusswaffen. Die weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen zur Einstufung der Gegenstände dauern an.

Erst letzte Woche hat die Polizei in Pegnitz durchgegriffen: Nachdem Drogen bei Kindern an Schulen gefunden waren, nahmen die Beamten im Zuge einer großen Razzia mehrere Personen fest.