Während Einsatz: Rettungskräfte beleidigt

Hof. Mit einem Strafverfahren sieht sich seit Sonntagvormittag ein 55-jähriger Mann aus Hof konfrontiert, nachdem er zwei Rettungssanitäter während eines Einsatzes beleidigte. Hofer Polizeibeamte ermitteln.

Nach bisherigen Ermittlungen benötigte gegen 10:30 Uhr ein Mann in einem Mehrfamilienhaus medizinische Hilfe, sodass ein Rettungsteam den Einsatzort anfuhr und nach der betroffenen Wohnung suchte. Im Eingangsbereich des Hauses trafen die beiden Sanitäter auf den 55-Jährigen, der sich nach dem Patienten erkundigte und angab, eventuell dessen Vermieter zu sein.

Nachdem sich die Einsatzkräfte auf den Datenschutz beriefen und dem 55-Jährigen keine Auskunft gaben, beschimpfte und beleidigte der Tatverdächtige die beiden Männer mit wüsten Ausdrücken. Der Grund für sein Verhalten ist bisher nicht bekannt. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

Die Polizei warnt vor Giftködern in Bayreuth.

Bayreuth: Tierheim warnt vor Giftködern

Auf Facebook warnt das Tierheim Bayreuth vor Giftködern im Gebiet Meyernberg. Besonders betroffen sei dabei das Gebiet Klinikum/Rehaklinik.

Bereits vor kurzem gab es in Bayreuth einen Vorfall, bei dem ein Hund nach dem Verzehr eines solchen Köders ums Leben gekommen ist.

Polizei findet Unfallwagen: Unfallorte gesucht

Am Sonntagabend fährt ein Mann in seinem Pkw ein Verkehrszeichen um. Als die Polizei sein Auto unter die Lupe nimmt, entsteht der Verdacht, dass der Fahrer noch weitere Unfälle gebaut hat.

Wagen mit frischen Unfallspuren

Am Sonntagabend meldete ein Mann bei der Polizei Marktredwitz einen Pkw. Dieser sei in Schönwald in Schlangenlinien im Kreuzungsbereich der Peuntstraße und der Selber Straße unterwegs gewesen. Dabei habe er ein Verkehrszeichen umgefahren.

Die Polizei ging der Sache nach. Mit Hilfe des Kennzeichens ermittelten die Beamten den Fahrzeughalter. An seiner Adresse fanden die Polizisten auch den besagten Pkw, einen Mercedes. Dieser war eingedellt und zerkratzt und hatte an allen Seiten frische Unfallspuren. Die Beamten schätzen den Schaden am Wagen auf rund 10.000 Euro.

“Zwei Bier getrunken”

Im Haus trafen die Polizisten auch den Fahrzeughalter an. Der 64-Jährige war dabei sichtlich alkoholisiert. Ein Atemalkoholtest ergab den Wert von 1,76 Promille. Der Mann erklärte den Wert damit, zuhause noch zwei Bier getrunken zu haben. Die Beamten ordneten zwei Blutentnahmen bei dem Mann an.

Zudem stellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel sicher. Aufgrund der am Wagen festgestellten Schäden, zieht die Polizei es in Betracht, dass der Mann in seinem Mercedes noch mehr Dinge als nur das Verkehrsschild beschädigt hat. Bislang konnten die Beamten dem Wagen aber noch keine weiteren Unfallstellen zuordnen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise darauf geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Marktredwitz zu melden. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und dem Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort gegen den Mann.

Am Sonntagabend wurde einem Mann in Bayreuth sein auffälliges Verhalten gegenüber der Polizei zum Verhängnis.

Bayreuth: Mann versteckt Drogen vor der Polizei und fliegt deshalb auf

Am Sonntagnachmittag wurde einem 36-jährigen Mann in Bayreuth sein verdächtiges Verhalten zum Verhängnis.

Gegen 16 Uhr war der Mann zu Fuß im Stadtgebiet unterwegs. Als der 36-jährige einen vorbeifahrenden Streifenwagen erblickte, duckte er sich hinter ein geparktes Fahrzeug. Für die Polizeibeamten war sofort klar, dass hier etwas faul sein müsse.

Deshalb unterzogen sie den Mann gleich einer Personenkontrolle und schauten sich hinter dem geparkten Fahrzeug genauer um. Dabei fanden die Beamten Marihuana unter dem Wagen. Die Vermutung lag nahe, dass der Mann die Drogen dort versteckt hat, als er die Beamten sah. Gegen den Iraner wird nun wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

Am Wochenende hatte die Polizei in Kulmbach den richtigen Riecher. Dort legten sie einem Reifenstecher mit einer Falle das Handwerk.

Ehemann schlägt Ehefrau mit der Faust ins Gesicht

Am Samstag, den 7. Dezember 2019, kam es in Marktredwitz zu einem Streit zwischen getrennt lebenden Eheleuten.

Bei einem Besuch des Mannes in der Wohnung der Ehefrau kam es zu einem Wortgefecht. Dann eskalierte die Situation: Der 48-Jährige schlug seiner Frau mit der Faust ins Gesicht. Danach schubste er sie gegen die Badewanne.

Die 42-Jährige verletzte sich dabei. Da der Übergriff, nach Angaben der Frau, nicht die erste Gewalttat ihres Mannes gegen sie gewesen sei, erstattete sie nun Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung. Den 48-Jährigen erwartet jetzt eine Anzeige. Zudem sprach die Polizei Marktredwitz einen Platzverweis aus.

Kulmbach: Reifenstecher auf frischer Tat festgenommen

Seit mehreren Monaten beschäftigte ein unbekannter Reifenstecher die Polizei in Kulmbach. Im gesamten Stadtgebiet hatte der Unbekannte die Reifen zahlreicher Autos zerstochen. Nach umfangreichen Ermittlungen nahm die Polizei in der Nacht auf Samstag zwei Männer auf frischer Tat fest.

Ins Netz gegangen

Kurz nach Mitternacht schnappte in Kulmbach schließlich die Falle zu. Dabei hatten die Beamten ein Lockfahrzeug in einer Straße in der „Siedlung“ in Kulmbach abgestellt. Zivile Kräfte observierten das Auto. Der Grund für die Maßnahme: Genau hier haben die Täter zuletzt mehrfach Fahrzeuge beschädigt.

Nach der Geisterstunde erschien dann auch ein bereits zuvor ins Visier der Ermittler geratener Tatverdächtiger mit seinem Fahrzeug am Ort des Geschehens. Dann zerstach er die Reifen am abgestellten Fahrzeug. Daraufhin nahmen ihn die eingesetzten Kräften noch auf dem Weg zu seinem Fahrzeug widerstandslos fest.

Konsequenzen

Das gleiche Schicksal ereilte dann auch den Komplizen des Täters, der im Fahrzeug aufpassen sollte, dass der Täter unentdeckt bleibt. Des Weiteren stellten die Beamten die Tatwaffe und weitere Werkzeuge sicher.

Der Hauptbeschuldigte räumt die aktuelle Tat ein und gab als Grund persönliche Motive an. Der 34-Jährige muss sich jetzt nicht nur wegen mehrerer Sachbeschädigungsdelikte strafrechtlich verantworten. Er wird wohl auch den durch ihn verursachten Schaden in Höhe von ca. 12.500 Euro begleichen müssen.

Im Landkreis Bayreuth hat der Polizei zuletzt das Waffenlager eines 18-Jährigen gefunden.

In Pegnitz gab es letzte Woche, nach einer großen Drogen-Razzia mehrere Verhaftungen.

Landkreis Bayreuth: Polizei entdeckt Waffenlager von 18-Jährigem

Eine Palette unterschiedlicher Waffen sowie entsprechende Munition stellten Kriminalbeamte aus Bayreuth in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bayreuth in den vergangenen Tagen bei einem 18-Jährigen und dessen 55 Jahre alten Vater aus dem Landkreis Bayreuth sicher. Beide müssen sich nun wegen verschiedener waffenrechtlicher Verstöße strafrechtlich verantworten.

Mit Waffen im Internet

Zunächst führten Internet-Ermittlungen die Kriminalbeamten auf die Spur des 18-jährigen Mannes, nachdem er sich auf einer Social Media-Plattform mit augenscheinlich echten Schusswaffen gezeigt hatte. Die Staatsanwaltschaft Bayreuth erwirkte daraufhin einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnräume des Mannes im nördlichen Landkreis Bayreuth.

Schusswaffen und mehr

Am Mittwoch durchsuchten die Beamten mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste aus Bayreuth das Wohnanwesen und entdeckten in dem Haus eine Vielzahl verschiedener Waffen, Munition und pyrotechnische Gegenstände. Im Rahmen der Überprüfung konnten die Polizisten insbesondere die aufgefundenen Schusswaffen sowohl dem 18-Jährigen, als auch seinem 55-jährigen Vater zuordnen, der einige scharfe Schusswaffen mit entsprechender Munition legal im Besitz hatte.

Untersuchungen dauern an

Die Beamten stellten daraufhin sämtliche Gegenstände sicher, insbesondere zur Einstufung hinsichtlich waffenrechtlicher Verstöße. Darunter zahlreiche Hieb- und Stoßwaffen, einige verbotene Gegenstände wie Messer, einen Schlagring und ein Würgeholz sowie Teile von automatischen Schusswaffen. Die weiteren kriminaltechnischen Untersuchungen zur Einstufung der Gegenstände dauern an.

Erst letzte Woche hat die Polizei in Pegnitz durchgegriffen: Nachdem Drogen bei Kindern an Schulen gefunden waren, nahmen die Beamten im Zuge einer großen Razzia mehrere Personen fest.

Schulbus zwischen Pegnitz und Trockau mit Unfall

Auto prallt gegen Böschung – Gasflasche schleudert durch Heckscheibe

Auf der Staatstraße 2179 bei Marktleuthen kam es am Samstag gegen 11:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall.

Von der Fahrbahn abgekommen

Die Fahrerin kam offenbar aufgrund einer technischen Ursache in einer leichten Linkskurve nach links von der Fahrbahn ab, prallte dort zunächst gegen die Böschung und von dort zurück auf die Fahrbahn. Durch den Aufprall schleuderte eine Gasflasche, die ungesichert auf der Rückbank lag, durch die Heckscheibe aus dem Fahrzeug.

Der Lebensgefährte mit Alkohol im Blut

Kurz darauf traf der Lebensgefährte der Unfallverursacherin ein, der selbst nicht am Unfall beteiligt war. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten dann deutlichen Alkoholgeruch bei ihm fest. Ein Alkoholtest zeigte: der Mann hatte 0,6 Promille. Den Mann erwartet nun eine Anzeige.

Am frühen Samstagabend kam es im Landkreis Bayreuth zu einem weiteren Unfall. Dabei missachtete eine Fahranfängerin die Vorfahrt. 

Bayreuth: Mit Weinflasche Fenster in der Innenstadt eingeworfen

In der Nacht auf Sonntag hat ein unbekannter Täter in der Innenstadt ein Fenster mit einer Weinflasche eingeworfen.

Am Sonntag teilte ein 22-jähriger Student der Polizei mit, dass die Fensterscheibe seiner Wohnung in der Maximilianstraße eingeworfen wurde. Die beschädigte Fensterscheibe befand sich dabei im 2. Obergeschoss.

Da in der Wohnung des Studenten Reste einer Weinflasche aufgefunden werden konnten, vermutet die Polizei, dass diese Flasche das Tatwerkzeug sei. Demnach müsse ein unbekannter Täter die Weinflasche von der Fußgängerzone aus in das Fenster geworfen haben.

Möglicherweise haben Passanten die Tat beobachtet. Die Polizei Bayreuth-Stadt bittet Zeugen, sich zu melden.

Am Wochenende gingen bei der Polizei in Bayreuth wieder einige Anzeigen wegen Fahrraddiebstählen ein.

A9: Rücksichtsloser Porschefahrer bedrängt mehrere Autos

Am Freitagnachmittag fuhr ein brandneuer schwarzer Porsche auf der A 9 in Richtung Berlin. Zwischen Pegnitz und Bayreuth überholte der Porsche mehrere Fahrzeuge verbotswidrig rechts. Daneben fuhr er, nach Zeugenaussagen, sehr dicht auf und nötigte andere Verkehrsteilnehmer zum Spurwechsel.

Die Zeugen sprachen hierbei auch von einem rücksichtslosen und sehr aggressiven Fahrstil des Porsche-Fahrers. Ein 39-jähriger Angestellter und seiner 37-jährige Ehefrau erstatteten bei der Verkehrspolizei Bayreuth Anzeige.

Zeugen können sich bei der Verkehrspolizei Bayreuth melden.