Die bt-Leser haben abgestimmt: Bayreuths bestes Sushi

Mitte des Jahres haben die Leser des Bayreuther Tagblatts auf Facebook über das beste Sushi der Wagnerstadt abgestimmt. Das Ergebnis: Im Restaurant Wagaya in der Richard Wagner Straße schmeckt es am Besten.

Aus diesem Grund war die bt-Redaktion im Wagaya vor Ort. Dort hat sich Redakteurin Carolin Richter zeigen lassen, wie das „beste Sushi Bayreuths“ entsteht. Ein Video dazu gibt’s über dem Text.

Vor kurzem kürten die bt-Leser auch den besten Leberkäse Bayreuths.

Maki mit Lachs und Avocado und eine Crunchy Roll mit der gleichen Füllung.

Maki mit Lachs und Avocado und rechts daneben eine Crunchy Roll mit der gleichen Füllung. Foto: Carolin Richter

Sushi in Bayreuth

Tuan Anh Nguyen ist in Bayreuth und Nürnberg aufgewachsen. „Dass ich mich irgendwann mal mit einem eigenen Restaurant selbstständig machen wollte, war für mich klar“, sagt er. Im Großraum Nürnberg hat er in verschiedenen Sushi Restaurants gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. Daraus hat er dann, gemeinsam mit Koch Kay Tanaka, ein eigenes Konzept entwickelt. „Ein Restaurant mit neuer asiatischer Küche hat Bayreuth damals gefehlt“, sagt er.

Außer ihm, arbeiten noch drei weitere Männer hinter der Theke, um das Sushi frisch auf Bestellung zuzubereiten. Außerdem gehören sechs weitere Mitarbeiter im Service und in der Küche zum Team. Sie alle stammen aus Asien: einige aus Japan, andere aus Vietnam oder Korea. Auch Tuan Anhs Mutter Thi Hiep Nguyen unterstützt ihren Sohn, wo sie nur kann. An erster Stelle stehe dabei immer die Gesundheit der Gäste, wie der Inhaber erklärt.

Tuan Anh Nguyen Wagaya

Inhaber des Wagaya, Tuan Anh Nguyen, Foto: red

Wir machen unsere Gerichte mit Herz und haben den Anspruch, dass es so köstlich wie bei Mama zuhause schmeckt.

(Tuan Anh Nguyen, Inhaber des Wagaya in Bayreuth)

Liebevoll verziert und angerichtet

Für gutes Sushi brauche man natürlich qualitative und frische Lebensmittel. Gekocht werde im Wagaya ohne Glutamat oder andere Geschmacksverstärker, erklärt der INhaber. Außerdem sei auch das Anrichten auf der Platte wichtig, damit es optisch gut aussieht, so Nguyen. „Wir geben uns wirklich viel Mühe, dass unsere Speisen ansprechend aussehen und schmecken“, sagt er.

(v.l.n.r.): Koch Kay Tanaka, daneben Thi Hiep Nguyen und ihr Sohn und Inhaberdes Wagaya, Tuan Anh Nguyen, sowie Sushi-Koch Dennis Lee. Foto: Carolin Richter.

 

Eine gute Verbindung zum Kunden zu haben sei essentiell. „Wir sprechen viel mit unseren Gästen“, sagt Nguyen. „Das größte Lob, dass wir bekommen haben war, dass es hier das beste Sushi gab, das der Kunde je gegessen hatte“, sagt Tuan Anh Nguyen und lächelt verlegen. „Wir möchten uns natürlich auch bei allen bedanken, die bei der Umfrage für das Wagaya gestimmt haben und uns unterstützen“, ergänzt er.

Die Bayreuther mögen vor allem die Crunchy Rolls

Für die Crunchy Roll wird das Sushi mit Reisflocken paniert und anschließend frittiert.

„Kochen ist eine Kunst und eine Wissenschaft. Man hört nie auf zu lernen“, sagt Koch Kay Tanaka, der gebürtig aus Tokyo kommt. Es mache ihm Spaß hier zu arbeiten. „Traditionell isst man Japan meist Nigiri. Also Reis mit frischem Fisch darauf“, sagt er. In Bayreuth wären dagegen eher die Crunchy Rolls mit Lachs und Avocado besonders gefragt.

Neben den Sushi-Variationen steht im Wagaya außer Reis- und Nudelgerichten, auch traditionell Ramen – eine japanische Nudelsuppe – auf der Karte. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen.

BIV-Hausmesse
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Fotos: Wagaya Bayreuth


Die bt-Leser haben abgestimmt:

Die bt-Leser haben abgestimmt: Das beste Gyros Bayreuths

Die bt-Leser haben Ende Oktober via Facebook abgestimmt und die Mehrheit findet: Bei Papadopoulos in Bindlach gibt’s das beste Gyros in der Region Bayreuth. Auf was es beim Gyros besonders ankommt, erklärt Neofitos Papadopoulos im Video.

Im Frühjahr haben die bt-Leser den leckersten Döner Bayreuths bei Memos Berlin Döner gefunden. 

40 Kilo Fleisch schichten

„Gyros ist eine Philosophie für sich“, sagt Irini Papadolpoulos. Im Restaurant wird es mit Reis oder Pommes serviert, in Griechenland esse man es meist im Pita-Brot. „Bis zu 40 Kilo Fleisch passen auf einen Spieß. Wir schichten es selbst, je nachdem, wieviel wir für den Tag brauchen“, erklärt Inhaber Neofitos Papadopoulos. Es sei ihm wichtig, dass das Gyros abends komplett verkauft sei.

Neofitos Papadopoulos schneidet das Gyros vom Fleischspieß. Foto: Restaurant Papadopoulos

Er ist der Meinung: Besser sagen, das Gyros ist aus, als Gyros unnötig wegschmeißen. „Bei uns bekommen die Gäste immer frische Ware“, erklärt der 50-Jährige.

Die bt-Leser haben abgestimmt: Das beste Gyros gibt’s bei Papadopoulos in Bindlach. Foto: Carolin Richter

Für den Geschmack: Kräutermarinade aus Kreta

„Nach einer Stunde Grillen, kann ich den ersten Schnitt am Fleisch machen“, erklärt er. Es dürfe nicht zu fett sein und müsse eine gute Qualität haben. Auch die Marinade macht Neofitos Papadopoulos selbst – mit Kräutern aus Kreta. Wichtig ist auch, dass das Gyros kross, aber nicht zu trocken ist. Der Geheimtipp: Das Salz kommt erst nach dem Grillen ans Fleisch. So trocknet es nicht aus, erklärt er.

Neofitos und Irini Papadopoulos haben das Restaurant in Bindlach seit viereinhalb Jahren. Foto: Carolin Richter

Ein Schritt ins kalte Wasser

Gekocht hat Neofitos Papadopoulos schon immer gerne. Im Mai 2015 hat er sich seinen Traum erfüllt etwas Eigenes auf die Beine zu stellen und seine Berufung zum Beruf gemacht, wie seine Frau Irini Papadopoulos sagt: „Wir waren vorher nicht in der Gastronomie tätig, sind also Quereinsteiger. Aber ich unterstütze meinen Mann gerne auf diesem Weg.“

Das Restaurant aufzumachen, war ein Schritt ins kalte Wasser.

(Irini Papadopoulos, Inhaberin Restaurant Papadopoulos in Bindlach)

Restaurant Papadopoulos in Bindlach. Foto: Carolin Richter

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Eine Idee im Kopf

Neofitos kommt gebürtig aus Preveza, Irini aus Kreta. In Deutschland sind die beiden schon lange, in Bindlach seit 20 Jahren. Als das ehemalige Wirtshaus der Brauerei Schobert an der Bad Bernecker Straße leer stand, sei es etwas heruntergekommen gewesen, erinnert sich Irini Papadopoulos. „Mein Mann hat den Raum betreten und sofort eine Idee im Kopf“ sagt sie. Genau da mache ich Natursteine hin, habe er gesagt. Nach drei Monaten Renovierung hat die Familie das griechische Restaurant eröffnet. „Im Mai 2020 werden es schon fünf Jahre“, fügt sie hinzu.

Restaurant Papadopoulos in Bindlach. Foto: Carolin Richter

 

Moderne und traditionelle Küche

„Wir sind anders“, sagt Irini Papadopoulos. Die Lebensmittel, die im Restaurant verarbeitet werden, seien aus der Region, von hoher Qualität und variieren immer wieder je nach Saison, erklärt die 45-Jährige.

„Natürlich mögen die Besucher traditionelle Gerichte wie Gyros, Souvlaki oder Calamari. In Griechenland isst man aber zum Beispiel auch gerne Thunfisch oder Steaks, deswegen haben wir das auch auf der Karte“, sagt sie. Abwechslung ist ihnen wichtig.

Sogar eine App hat das Restaurant Papadopoulos. „Dort sieht man unsere tagesaktuellen Neuigkeiten und Gerichte und kann auch online einen Tisch reservieren“, sagt Irini Papadopoulos. „Essen zu sehen, erzeugt einfach Emotionen“, ergänzt sie.

Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst. Es ist deswegen wichtig, immer in Bewegung zu bleiben. Das Gyros ist die Messlatte. Im Restaurant bieten wir moderne, aber auch traditionelle griechische Gerichte.

(Irini Papadopoulos, Inhaberin Restaurant Papadopoulos in Bindlach)

Lammkarree. Foto: Π Papadopoulos.

Die bt-Leser haben abgestimmt: Hier gibt’s die besten Burger der Stadt

Das Ergebnis war eindeutig! Bei einer Facebook-Umfrage des Bayreuther Tagblatts, bei der nach den besten Burgern der Stadt gefragt wurde, waren sich die bt-Leser einig: Wer die besten Burger Bayreuths probieren möchte, der muss bei Jörger Burger vorbeischauen. Das Bayreuther Tagblatt war bei einer Veranstaltung von Jörger Burger dabei und hat mit dem Mann, der hinter den besten Burgern Bayreuths steckt, gesprochen.

„Wollte schon als Kind immer Koch werden“

Für Jörg Queissner war schon seit seiner Kindheit klar, welchen Beruf er später einmal ausüben möchte. Bereits in den 90ern absolvierte er bei dem Starkoch Alexander Herrmann ein Praktikum und sammelte so erste Kocherfahrungen. Danach folgte die Ausbildung zum Koch in einem Bayreuther Traditionsrestaurant. Queissner, der viele Jahre als Küchenchef bei der US-Armee in Grafenwöhr stationiert war, hatte schon immer ein Faible für Burger.

Mein Onkel lebt in Amerika. Wenn wir zu Besuch waren, wollte ich immer Burger essen. Daher nannte er mich „Jörgerburger“. So entstand der Name für mein Unternehmen.

(Jörg Queissner)

Jörger Burger wurde von den bt-Lesern als bester Burger ausgewählt. Foto: Jörg Queissner

Nach über zehn Jahren bei der US-Armee arbeitet der 34-Jährige inzwischen im öffentlichen Dienst als Koch. Doch seine Leidenschaft für Burger wollte der Bayreuther trotzdem nicht aufgeben. Deshalb gründete Jörg Queissner sein Kleinunternehmen „Jörger Burger“. Anfangs noch mit Pavillon und Gasgrill unterwegs, tourt Queissner inzwischen mit einem Foodtruck von Veranstaltung zu Veranstaltung.

Unseren Trailer haben wir selbst gebaut. Egal ob große Events oder kleine Partys – ich bin immer gerne unterwegs und kann nicht ohne.

(Jörg Queissner)

„Alle hier sind voll dabei“

Im Team von Jörger Burger stehen alle voll hinter dem Konzept. Foto: Susanne Jagodzik

Zu Queissners Team gehören vor allem Freunde und Familie. Dem 34-Jährigen ist es wichtig, dass jeder mit Herzblut hinter der Sache steht und gerne Teil des Teams ist. Das sei auch eines der Geheimnisse hinter den „besten Burgern Bayreuths“.

Wir machen jeden Burgern so, als würden wir ihn selber essen wollen. Nur dann stimmt die Qualität.

(Jörg Queissner)

„Regional und qualitativ hochwertig“

Der wichtigste Punkt für den gelernten Koch ist allerdings die Qualität der Speisen. Jörg Queissner setzt auf regionales Fleisch. Ein Metzger aus Bindlach, mit dem Queissner schon lange zusammenarbeitet, liefert ihm das Fleisch für die echten amerikanischen Burger. Schwieriger war da schon die Suche nach dem perfekten Burger Brötchen.

Ich habe bestimmt 150 verschiedene Hefeteige ausprobiert bis ich den perfekten Teig gefunden habe. Es handelt sich um einen flüssigen Hefeteig. Der wird zwar nicht vom regionalen Bäcker hergestellt, stammt aber immerhin aus Deutschland.

(Jörg Queissner)

Jörg Queissner setzt sowohl auf regionale als auch internationale Produkte. Foto: Susanne Jagodzik

Highlight für viele von Queissners Kunden ist allerdings die Burger-Sauce. Darauf ist auch der Unternehmer sehr stolz. Im Herbst soll die „Jörger Burger Sauce“ dann sogar im Einzelhandel erhältlich sein.

Durch meinen früheren Job bin ich viel in der Welt herumgekommen. Unter anderem auch nach Trinidad und Tobago. Von dort stammen die geräucherten und gegrillten Gewürze, die meine Sauce so besonders machen.

(Jörg Queissner)

Das erste Burger-Wettessen

Um das Kleinunternehmen weiter zu etablieren, lässt sich Jörg Queissner auch immer wieder etwas Neues einfallen. Neben den festen Veranstaltungen in der „Lohmühle“ und der Gaststätte „Zum Steig“, wo es ab Herbst wieder feste Burger-Tage gibt, veranstaltet Jörg Queissner auch immer wieder Sonder-Events wie das erste Burger-Wettessen Bayreuths.

Innerhalb von fünfzehn Minuten mussten zehn Burger vertilgt werden. Wer am schnellsten alle Burger verschlungen hatte und den Inhalt in seinem Magen behalten hatte, durfte sich über tolle Gewinne freuen. Einen Einblick vom ersten Burger-Wettessen gibt es im Video:

Die größte Motivation immer weiter zu machen, ist das positive Feedback der Leute. Deshalb versuche ich auch immer wieder Extras in meine Events oder Speisekarten einzubauen.

(Jörg Queissner)