SpVgg: Zwei Talente starten durch, eines geht

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Für Dominik Scheder und Luis Grasser startete das Jahr 2019 in einem neuen Umfeld. Die beiden Spieler aus der A-Jugend trainieren seit dem Start der Vorbereitung bei der Regionalliga-Mannschaft unter Trainer Timo Rost mit und bekamen auch beim Testspiel am vergangenen Samstag gegen den SV Friesen (4:0) Einsatzzeit.

Dominik Scheder agierte dabei gemeinsam mit Neuzugang Christopher Kracun auf der Doppelsechs, Luis Grasser lief als Sturmspitze auf – und traf sogar zum 4:0-Endstand. Trainer Timo Rost zeigte sich zufrieden mit der Leistung der beiden neuen Spieler: “Sie haben das ordentlich gemacht.” Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums, Marc Reinhardt, freut sich über die Maßnahme, Spieler aus der U19 in den Trainingsbetrieb der Regionalliga-Mannschaft zu integrieren.

„Die Jungs schlagen sich gut. Natürlich mussten sie sich am Anfang erst an das hohe Trainingsniveau gewöhnen, aber es ist in ihrer Entwicklung enorm wichtig, dass sie immer mal wieder auf einem so hohen Niveau trainieren und sich kontinuierlich anpassen.” (Marc Reinhardt)

Hierdurch würden die Talente vor allem erkennen, in welchen Bereichen sie noch Verbesserungspotential haben und in welchen sie sich schon auf einem guten Niveau befinden.

Ansporn für Talente

Für Reinhardt ist die Integration von Scheder und Grasser “ein tolles Zeichen für die Durchlässigkeit innerhalb unseres Vereins. Wir können unseren Jugendspielern die attraktive Perspektive bieten, in der Regionalliga-Mannschaft mitzutrainieren und sogar zu spielen. Das ist auch für alle anderen Talente ein großer Ansporn.”

Gemeinsam mit Timo Rost plant Reinhardt, in den kommenden Wochen und Monaten kontinuierlich Spielern diese Möglichkeit zu verschaffen. “Das muss unser Ziel sein”, sagt Rost, der auch für diesen Zweck den Kader der ersten Mannschaft verschlankt hat. “Mir ist das ein wichtiges Anliegen, dass wir die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Jugend- und Herrenteams ausbauen.” Schließlich müsse das Ziel sein, möglichst viele eigene Talente auf das Niveau der ersten Mannschaft zu heben.

Götzendörfer geht

Allerdings: auch ein Abgang ist bei den Altstädtern zu vermelden. Mario Götzendörfer verlässt die Regionalliga-Mannschaft. Die Altstädter kamen dem Wunsch des 22-jährigen Mittelfeldspielers nach, zurück in die Heimat zu wechseln. Götzendörfer spielt von nun an für den Landesligisten SpVgg Ansbach.

Götzendörfer war vor der Saison vom SV Seligenporten auf die Jakobshöhe gewechselt und stand in der laufenden Saison in 17 Ligaspielen auf dem Platz. „Er ist in der Winterpause an uns herangetreten, weil ihm das Fahrtpensum zu viel wurde“, sagt der Sportliche Leiter Wolfgang Mahr, der dem Wunsch des in Ansbach studierenden Spielers nachkam und ihm den Wechsel ermöglichte. „Wir wünschen ihm alles Gute für die neue Aufgabe und bedanken uns für sein Engagement.“

Spielvereinigung lädt ihre Mitglieder ein

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Am Donnerstag ab 19 Uhr findet die Jahreshauptversammlung der SpVgg Bayreuth im Becher-Saal statt. Es geht um die Anpassung der Mitgliedsbeiträge und die Erweiterung der Anlage auf der Jakobshöhe.

Der Beitrag der aktiven Mitglieder soll leicht erhöht werden und die Beiträge nicht-aktiver Vollzahler gesenkt.

So äußert sich der Vorstandsvorsitzende

In diesem Rahmen wird der Grundstückstausch am Vereinssitz auf der Jakobshöhe bekannt gegeben. “Die Prozesse haben ihre Zeit benötigt, doch wir sind überglücklich, dass wir am Donnerstag die Pläne vorstellen können”, so der Vorstandsvorsitzende Christian Wedlich. “Ich bin zuversichtlich, dass wir in den kommenden Monaten und Jahren die Früchte für die Arbeit ernten können, die in den vergangenen Jahren im Hintergrund geleistet wurde”.

Erhöhung der Mitgliederbeiträge

Auch über eine Erhöhung der Beiträge der aktiven Mitglieder soll bei diesem Termin abgestimmt werden.

“Die aktiven Fußballer genießen bei der Spielvereinigung eine sehr gute Ausbildung, die mit der Verbesserung der Infrastruktur weiter aufgewertet wird. Die Erhöhung des Beitrags soll direkt in die Ausbildung der Fußballerinnen und Fußballer fließen.” (Christian Wedlich)

Der Beitrag über 110 Euro von erwachsenen Vollzahlern soll gesenkt werden, als Dankeschön, aber auch als Anreiz für weitere, potentielle Vereinsmitglieder.

Spvgg Team

SpVgg: Zwei Kracher zum Rückrundenstart

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Wenn die Spielvereinigung am 2. März in die Rückrunde der Fußball-Regionalliga startet, wartet mit Eichstätt, dem Überraschungs-Tabellenzweiten, gleich ein schwerer Brocken. Eine Woche später geht es im Hans-Walter-Wild-Stadion dann gegen den Tabellenführer Bayern München.

Am Montag beginnt für das Altstädter Regionalliga-Team die Winter-Vorbereitung. Gut sechs Wochen hat Trainer Timo Rost ab dann Zeit, seine Mannschaft auf die Mission “Klassenerhalt” einzustellen, die am 2. März mit dem Spiel in Eichstätt startet.

Kader in der Winterpause verkleinert

Den zweiten Saisonabschnitt geht man dabei mit einem verkleinerten Kader an: Mit Christopher Kracun und Sven Kopp kamen bislang zwei Spieler hinzu, fünf Spieler gehören dem Kader hingegen nicht mehr an.

Rost, der die Mannschaft im Sommer während der laufenden Saison übernommen hatte, freut sich auf seine erste Vorbereitung als Altstadt-Coach, die am Montag um 17 Uhr auf dem Neudrossenfelder Kunstrasenplatz startet: “Wir haben Lust auf Fußball! Die Vorbereitung werden wir dafür nutzen, um noch gezielter und intensiver an unseren Bausteinen zu arbeiten.” Rost will seiner Mannschaft in allen Bereichen den nötigen Feinschliff verpassen – athletisch, taktisch und spielerisch. “Wir wollen die Zeit gut nutzen, damit wir gut auf die letzten zwölf Spiele vorbereitet sind. Da wollen wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen. Wir müssen fleißig sein, denn das wird noch einmal eine große Herausforderung.”

Hausaufgaben vom Athletik-Coach

Los geht es in der Liga direkt mit zwei Krachern: Am 2. März sind die Altstädter zu Gast beim Überraschungsteam aus Eichstätt, das auf dem zweiten Platz überwinterte, nur eine Woche später gibt Spitzenreiter Bayern München II seine Visitenkarte im Hans-Walter-Wild-Stadion ab. Der 40-Jährige ist allerdings optimistisch, dass man vom ersten Tag an fokussiert auf diese ersten Aufgaben hinarbeiten kann: “Unser Athletik-Coach Michael Gehret hat für jeden Spieler einen individuellen Plan für die Winterpause ausgearbeitet, damit sich die Jungs gut vorbereiten können. So können wir schon am Montag direkt technisch-taktische Punkte durchgehen.”

Renger, Schneider, Coleman, Prasad und Stadler gehen

Das Gesicht der Mannschaft wird sich dabei ein wenig verändern: Trainer Rost war es vor allem ein Anliegen, den Kader zu verkleinern. Mit Mittelfeldspieler Christopher Kracun (1. FC Schweinfurt 05) und Defensivspieler Sven Kopp (Jahn Regensburg) kommen zwei Spieler hinzu, fünf Akteure gehören dafür dem Kader nicht mehr an. So veränderte sich Robin Renger (seit 2016 bei der Altstadt) zur SpVgg Selbitz, Richard Schneider (seit 2017) schloss sich dem TSV Neudrossenfeld an. Mit Christopher Stadler, Kevin Coleman und Nick Prasad verlassen außerdem drei Spieler die Mannschaft, die im Sommer auf die Jakobshöhe gewechselt waren.

Platz für zwei Nachwuchstalente

Dafür will Rost dauerhaft zwei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft integrieren – auch beim Trainingsauftakt am Montag werden zwei Talente aus der A-Jugend-Mannschaft die Mannschaft verstärken. “Mir ist das ein wichtiges Anliegen, dass wir die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Jugend- und Seniorenteams ausbauen”, so der ehemalige Fürther U23-Coach. “Wir haben dadurch, dass wir den Kader reduziert haben, zwei Plätze geschaffen. Für die Jungs aus dem Nachwuchs ist das ein toller Anreiz.”

Schwarz fehlt zum Auftakt, Rapp noch in Reha

Zwei Spieler aus dem Regionalliga-Kader fehlen indes beim Auftakt. Mit knapp zwei Wochen Verspätung rechnet Rost bei Mittelfeldspieler Edwin Schwarz, der diese Woche in München mit einer akuten Mandelendzündung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. “Er hat Blut gespuckt, jetzt wurden ihm die Mandeln entfernt. Er muss bis Montag im Krankenhaus bleiben, da sich eine relativ starke Nachblutung entwickelt hat.” Marco Rapp, der sich im September bei seinem bislang einzigen Auftritt im SpVgg-Dress das Kreuzband gerissen hat, befindet sich noch in der Reha. “Er ist auf einem guten Weg und macht Fortschritte. Aber wir werden nichts überstürzen und geben ihm die Zeit, die er braucht”, so Rost, der in dieser Saison nicht mehr mit dem 27-Jährigen plant. “Wenn es noch für einen Einsatz reicht, ist das super. Aber wir planen ihn erst für die kommende Saison wieder voll ein.”