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Coronavirus in Bayreuth: Neue Corona-Infizierte – Teststation im Kreis Bayreuth wird eröffnet

Coronavirus im Landkreis Bayreuth: Im Landkreis Bayreuth wurden mehrere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Auch in anderen fränkischen Regionen gibt es Patienten, die positiv auf Covid-19 getestet wurden. Hier gibt es einen Überblick. Weitere Menschen in Bayreuth haben Covid-19.

Update vom 27. März 2020 um 16:30 Uhr: Weitere Infizierte im Raum Bayreuth

Die Zahl der Personen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, nimmt weiter zu. Insgesamt wurden seit dem Vortag 19 neue Fälle bekannt. Damit haben sich bisher insgesamt 157 Personen angesteckt, wobei 7 davon aus den Nachbarlandkreisen und in einem Fall aus einem anderen Bundesland stammen.

Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen, die auf das Corona-Virus zurückzuführen sind. 19 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 7 intensivpflichtig. Das Personal von 7 Hausarztpraxen befindet sich in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten bereits 18 Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen, teilt das Landratsamt Bayreuth mit.

Update vom 27. März 2020 um 16:15 Uhr: Teststation in Pegnitz

Um die ärztlichen Dienste in der Region Bayreuth zu entlasten, hat der Landkreis Bayreuth gemeinsam mit Unterstützung durch das Gesundheitsamt und der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) an der Berufsfachschule der Hotelfachschule in Pegnitz eine zentrale Teststelle für Infektionen mit dem Coronavirus eingerichtet. Sie ist ab dem 30. März 2020 jeweils von Montag bis Freitag von 13 bis 16 Uhr besetzt.

An der zentralen Teststelle werden ausschließlich Personen getestet, die im dringenden Verdacht stehen, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, und durch die KVB vorab dort angemeldet wurden. Aufgrund der örtlichen Situation mit vorhandener geeigneter Infrastruktur und einer verkehrsgünstigen Anbindung hatte sich der Krisenstab des Landratsamtes für Pegnitz als Standort entschieden. Die Teststelle wurde für die Bürger aus der Region Bayreuth aufgebaut, teilt das Landratsamt mit.

Das Landratsamt Bayreuth appelliert nachdrücklich, nicht auf eigene Faust die Teststelle aufzusuchen. Prophylaktische Abstriche werden dort nicht genommen, heißt es in der Mitteilung des Landratsamtes.

Bei Verdacht einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus wird empfohlen, sich zunächst telefonisch, keinesfalls persönlich, mit dem Hausarzt oder dem Ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) in Verbindung zu setzen. Wenn seitens der Ärzte ein medizinisch begründeter Corona-Verdacht festgestellt wird, erfolgt eine Anmeldung der zu testenden Person bei der zentralen Teststelle. Dort selbst wird keine Untersuchung, sondern nur ein Abstrich aus dem Mundbereich vorgenommen. Die betroffenen Personen werden rechtzeitig vorher über ihren Termin bei der Teststation informiert. Wer daraufhin die Teststelle aufsucht, muss seine Krankenversicherungskarte vorzeigen.

Die Teststation in Pegnitz wurde als „Drive-Through“ eingerichtet und ist ab dem kommenden Montag, dem 30. März 2020, jeweils von Montag bis Freitag von 13 bis 16 Uhr besetzt. Personen, die einen Termin erhalten haben, werden gebeten, sich mit ihrem Fahrzeug dorthin zu begeben. Die Abstriche werden dann über das geöffnete Autofenster entnommen, erläutert das Bayreuther Landratsamt.

Eine vergleichbare Teststation wird auch in der Stadt Bayreuth an der Gaststätte Oberfrankenhalle am Sportpark eingerichtet. Diese Teststelle wird ebenfalls in Kürze in Betrieb genommen, teilt das Landratsamt mit.

Update vom 27. März 2020 um 11:20 Uhr: Erster Coronafall in der Bayreuther Stadtverwaltung

Wie die Stadt mitteilte, gibt es in einer kleinen Dienststelle der Stadtverwaltung Bayreuth eine Mitarbeiterin, die positiv auf Corona getestet wurde. Die Frau befindet sich nach Angaben der Stadt seit 23.3.2020 zu Hause und hatte seit dieser Zeit keinen rathausinternen Kontakt.

Die Stadt weist daraufhin, dass die Referate und Dienststellen dringend gebeten werden, die bekannten Hygieneregeln/Abstandsregeln untereinander zu beachten. Des Weiteren werden die Referate und Dienststellen ebenso dringlich gebeten, persönliche Termine mit Bürgern (diese ohnehin nur nach telefonischer Vereinbarung) auf das unbedingt Erforderliche zu beschränken, so Ulrich Pfeifer in einem Rundschreiben.

Update vom 26. März 2020 um 16:20 Uhr: Weitere Infizierte in Raum Bayreuth

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf das neue Corona-Virus getestet wurden, nimmt weiter zu. Insgesamt wurden seit dem Vortag 59 neue Fälle bekannt, teilt das Bayreuther Landratsamt mit. Damit haben sich bisher insgesamt 138 Personen angesteckt, wobei 6 davon aus den Nachbarlandkreisen oder in einem Fall aus einem anderen Bundesland stammen.

Zu den beiden verstorbenen älteren Patienten, sind keine weiteren Todesfälle hinzugekommen, die auf das Corona-Virus zurückzuführen sind. 17 Personen mit Symptomen werden derzeit stationär in den Krankenhäusern in Bayreuth und Pegnitz behandelt, davon sind 7 intensivpflichtig.

Das Personal von 6 Hausarztpraxen befindet sich in häuslicher Quarantäne. Bisher konnten bereits zehn Personen die 14-tägige häusliche Quarantäne wieder verlassen. Die Einrichtung von zwei Teststationen im Stadtgebiet Bayreuth und in Pegnitz ist für nächste Woche geplant, teilt das Bayreuther Landratsamt weiterhin mit.

Update vom 26. März 2020 um 9:15 Uhr: IHK sucht Hersteller für Schutzkleidung und Co.

Desinfektionsmittel, Schutzkleidung und Atemschutzmasken sind knapp. Die Bayerische Staatsregierung ist deshalb auf der Suche nach Unternehmen, die das Know-how haben, die Anlagen und die Kapazitäten, diese Produkte nach vorheriger Anleitung umzustellen. Daher hat auch die IHK Oberfranken einen Aufruf an Unternehmen gestartet, die in dieser Notsituation helfen können. Hier geht’s zum Anmeldebogen.

Update vom 25. März 2020 um 18 Uhr: Zwei Menschen im Landkreis Bayreuth gestorben – neue Teststation ab Montag

Aktuell sind in Bayreuth 79 Menschen positiv getestet worden. Seit Dienstag gibt es zwei Tote im Landkreis Bayreuth zu beklagen. Die beiden waren 91 und 75 Jahre alt und hatten entsprechende Vorerkrankungen. Jetzt gehe es darum, einen relativ flachen Hügel an Infizierten zu haben, sagt Dr. von Stetten, der Leiter des Gesundheitsamtes für Stadt und Landkreis Bayreuth. Zudem gibt er zu bedenken, dass wir uns aktuell am ansteigenden Ast der Erkrankungszahlen befänden. “Das Hauptgeschehen wird sich wohl in den nächsten drei bis vier Wochen abspielen”, sagt er.

Neue Teststation

Der Leiter des Gesundheitsamtes von Stadt und Landkreis Bayreuth, Dr. Klaus von Stetten, hat in der Sitzung des Ferienausschusses bekannt gegeben, dass ab Montag eine neue Teststation zur Verfügung stehen werde. Ab 13 Uhr können dann Abstriche von zusätzlich abgestellten Personal durchgeführt werden. Allerdings werden dort nur Personen getestet, die auch Symptome zeigen. Bisher wurden kranke Menschen zuhause bei sich getestet. Dabei seien Ärzte und anderes medizinisches Personal des Gesundheitsamtes zu den Patienten nach ins Haus gekommen. An einer zentralen Stelle sei das Risiko geringer

Mutig herangehen

Gleichzeitig versucht der Leiter des Gesundheitsamtes zu beruhigen. “Es geht darum gemeinsam mutig an die Sache heranzugehen.” Denn aus Sicht des Gesundheitsamtes, sei noch alles im Rahmen. “Die Akteure der medizinischen Versorgung aus Stadt und Landkreis arbeiten sehr gut zusammen”, sagt Dr. von Stetten. ”

Außerdem gab der Landkreis Bayreuth auf seiner Facebook-Seite folgendes bekannt:

Update vom 25. März 2020 um 9:30 Uhr: 112 für Notrufe freihalten

Auf Grund der Corona-Virus-Krise richtet sich die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach und der BRK Kreisverband Bayreuth mit folgendem Appell an die Bevölkerung:

  • halten Sie die Notrufnummer 112 für Notfallsituationen frei
  • weisen Sie beim Anruf unbedingt auf eine vorliegende Infektion oder einen Infektionsverdacht hin

Die europaweite Rufnummer für den Notfall 112 dient zur Alarmierung von Feuerwehr und Rettungsdienst für medizinische Notfälle (Herzinfarkt, Unfälle, etc oder Feuer). Hat die Hausarztpraxis geschlossen und es liegen gesundheitliche Beschwerden, wie Schnupfen oder Fieber vor, weshalb es ärztlichen Rat oder Behandlungen braucht, soll die Rufnummer 116 117 gewählt werden. Der Patientenservice des ärztlichen Bereitschaftsdienstes hilft in diesen Fällen weiter. Je nach Situation müssen Anrufer mit einer längeren Wartezeit rechnen, teilt das BRK Bayreuth/Kulmbach mit. In diesen Fällen solle nicht aufgelegt, sondern gewartet werden.

Auskünfte über den Corona-Virus und Covid-19 gibt es bei der Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: 09131 6808-5101.

Hinweisen auf Infektionen und Infektionsverdacht

Um die Einsatzfähigkeit der Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdiensten aufrechterhalten zu können und somit die Sicherheit und schnelle notfallmedizinische Versorgung gewährleisten zu können, ist es von großer Wichtigkeit das Personal der Rettungskräfte bei deren Einsätzen so gut wie möglich vor dem Risiko einer Infektion zu schützen – insbesondere während der aktuellen Corona-Krise.

Infizierte oder erkrankte Rettungskräfte fallen für Wochen aus und stehen so nicht für die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung zur Verfügung, teilt die integrierte Leitstelle Bayreuth mit. Schutzausrüstung stehe aufgrund der besonderen Situation nur in begrenzter Menge zur Verfügung.

Für einen schonenden Einsatz der Ausrüstungsbestände und einen sicheren Einsatz der Rettungskräfte bittet die Integrierte Leitstelle Bayreuth/Kulmbach und der BRK Kreisverband Bayreuth Anrufer unbedingt auf vorliegende Infektionen der Patienten oder etwaige Infektionsverdachte hinzuweisen. Dies gelte für alle Infektionen, insbesondere aufgrund der akuten Situation aber für Infektionen mit dem Corona-Virus oder COVID-19-Erkrankungen. Anrufer müssen die Fragen nach einer Infektion nach Angaben der ILS Bayreuth/Kulmbach “lediglich ehrlich und nach ihrem Wissenstand beantworten”.

Update vom 24. März 2020 um 17:30 Uhr: Mehrere Ärzte und Pflegekräfte am Klinikum Bayreuth in Quarantäne

Mehrere Ärzte und Pflegekräfte des Klinikum Bayreuth müssen sich in Quarantäne begeben. Betroffen ist die Intensivstation der Herzchirurgie. Der Grund: Nach einer Operation wurde ein Patient positiv auf das Coronavirus getestet. Zuvor hatte der Mann keine Symptome gezeigt. Nach der OP mussten dann drei Ärzte und neun Pflegekräfte in Quarantäne gesetzt werden.

Update vom 24. März 2020 um 15:15 Uhr: Bürgertelefon in Bayreuth

Die Stadt Bayreuth bietet ab Mittwoch, 25. März, ein Bürgertelefon zur aktuellen Corona-Krise an. Es steht unter der Telefonnummer 0921 25-2525 montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12.30 Uhr zur Verfügung, teilt das Landratsamt mit.

Über das Bürgertelefon beantwortet die Stadt Fragen zu den von der Bayerischen Staatsregierung angeordneten Ausgangsbeschränkungen und Schließungen von Betrieben und Unternehmen. Es werden keine medizinischen Fragen beziehungsweise Auskünfte oder Empfehlungen erteilt, heißt es weiter. Hierfür ist weiterhin der jeweilige Hausarzt, der ärztliche Bereitschaftsdienst (Telefon 116 117) oder das staatliche Gesundheitsamt zuständig.

Update vom 24. März 2020 um 14 Uhr: Zahl der Infizierten steigt in Bayreuth

Das Bayreuther Landratsamt teilt via Facebook mit, dass die Zahl der Corona-Infizierten im Raum Bayreuth weiter ansteigt. Mittlerweile sind 58 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 24. März 2020 um 13:15 Uhr: Müllabholung während Coronakrise

Das Landratsamt Bayreuth weist darauf hin, dass Haushalte, in denen positiv auf COVID-19 getestete Personen leben, oder solche, die unter Infektionsverdacht stehen, ihre Abfälle wie folgt entsorgen sollen: Entsorgung von Abfällen, die möglicherweise mit Coronaviren kontaminiert sein könnten (z.B. Taschentücher, Mund-Nasen-Schutz, Hygieneartikel) über den Restmüll sollen nicht lose in die Mülltonne geworfen werden, berichtet das Landratsamt. Solche Gegenstände sollen in einer Mülltüte entsorgt werden, die durch beispielsweise Verknoten sicher verschlossen wird.

Für diese Haushalte mit Covid-19-Patienten gilt: Alle mit Sekreten in Berührung gekommenen Abfälle sollen im Zweifelsfall über den Restmüll entsorgt werden. Hintergrund ist, dass die Zerstörung der Viren in der Müllverbrennung (bei Temperaturen von ca. 1.000 Grad) gewährleistet ist.

Zum Schutz der Müllwerker bittet das Landratsamt, möglicherweise kontaminierte Abfälle nicht in den anderen Wertstoff- und Abfallbehältern (Bio-, Papier- oder Gelbe Tonne) zu entsorgen. Außerdem teilt das Landratsamt mit, dass die Abfuhr der Bio-, Restmüll-, Papier- und Gelben Tonnen weiterhin wie gewohnt erfolgt.

Update vom 24. März 2020 um 12 Uhr: OB Merk-Erbe mit zweiter Videobotschaft

“Unterlassen Sie alles, was andere gefährden könnte”, sagt Brigitte Merk-Erbe in ihrer zweiten Videobotschaft. Sie richtet sich an die Menschen aus Bayreuth. “Auch in unserer Region wird die Anzahl der Kranken steigen”, erläutert die OB.

Danach geht Merk-Erbe auf die wirtschaftlichen Folgen in Bayreuth ein. “Wir versuchen die wirtschaftlichen Folgen abzufedern”, erläutert die Oberbürgermeisterin. Die gesamte Rede können Interessierte hier anschauen. 

Update vom 23. März 2020 um 16:30: 19 neue Corona-Infizierte im Raum Bayreuth

Die Zahl der Menschen, die in Stadt und Landkreis Bayreuth positiv auf den neuen Corona-Virus getestet wurden, steigt weiter an. Seit letzten Freitag liegen positive Testergebnisse für weitere 19 Personen vor, teilt das Landratsamt Bayreuth mit.

Damit wurde bisher bei insgesamt 45 Personen der Virus labordiagnostisch nachgewiesen. Sechs vormals positiv getestete Personen sind symptomfrei und gesund, heißt es in der Mitteilung. Dazu kommen sechs Personen aus den Nachbarlandkreisen oder in einem Fall aus einem anderen Bundesland. Im Klinikum Bayreuth und in der Sana Klinik Pegnitz werden derzeit insgesamt 11 Patienten stationär behandelt. Schwerere Krankheitssymptome weisen vier der stationären Patienten auf.

Zwei Allgemeinarztpraxen im Landkreis Bayreuth mussten vorübergehend schließen, weil das medizinische Personal sich in häusliche Quarantäne begeben musste.

Update vom 23. März 2020 um 14:30 Uhr: Arztpraxis in Speichersdorf für zwei Wochen geschlossen

Die Hausarztpraxis Dr. Singer in Speichersdorf muss für mindestens zwei Wochen schließen. Der Grund: Das Praxisteam hatte mehrfach mit einem am Coronavirus erkrankten Patienten Kontakt.

In einem Facebookpost heißt es, dass die Praxis nun bis mindestens zum 3. April 2020 geschlossen bleibt. Das gesamte Team muss für zwei Wochen in Quarantäne. Den Post gibt’s hier:

Update vom 21. März 2020 um 8 Uhr: CSU-Fraktion will Zusammenarbeit zwischen Klinikum und MedCenter – Ebersberger fordert Abstrichzentrum

Coronatests sollen in Bayreuth künftig an einer zentralen Stelle abgegeben werden. Dies fordert OB-Kandidat Thomas Ebersberger (CSU) in einer Pressemitteilung der CSU-Stadtratsfraktion. Der Sammelpunkt für die Abstrichentnahme soll an einem zentralen Ort wie dem Volksfestplatz oder in der Nähe des MedCenters liegen. Dabei sollten die Bürger ihre Abstriche aus dem Auto heraus abgeben. So sollen die langen Wartezeiten entschärft und die Ansteckungsgefahr verringert werden.

Daneben möchte die CSU eine (zumindest) kurzfristige Zusammenarbeit zwischen Klinikum und MedCenter etablieren. So könnten Bereiche des Klinikums in das MedCenter ausgelagert werden, damit ab April wieder Kapazitäten im Klinikum frei werden. So könnte sich das Personal dort besser um Corona-Patienten kümmern.

Update vom 20. März 2020 um 16 Uhr: 26 Menschen im Kreis Bayreuth infiziert

In Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich bisher insgesamt 26 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die vier stationär behandelten Personen stammen aus dem Landkreis Tirschenreuth. 

Bei fünf positiv getesteten Personen ist die Inkubationszeit inzwischen abgelaufen und der Erreger auch nicht mehr nachweisbar, teilt das Landratsamt mit

Update vom 20. März 2020 um 10:30 Uhr: Acht neue Infizierte im Raum Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth wurde seit Mittwoch (18.3.2020) bei acht weiteren Personen der Coronavirus nachgewiesen, teilt das Bayreuther Landratsamt auf Facebook mit. Es handle sich dabei ausschließlich um Erwachsene im Alter von 22 bis 58 Jahren. Eine 58-jährige Frau befinde sich in stationärer Krankenhausbehandlung.

Damit haben sich in Stadt und Landkreis Bayreuth bisher insgesamt 20 Personen mit dem Virus infiziert. Zusätzlich befinden sich infizierte Patienten aus den Nachbarlandkreisen Tirschenreuth und Wunsiedel in stationärer Krankenhausbehandlung, sind jedoch in stabilem Zustand. Die Ärzte des Gesundheitsamtes Bayreuth versuchen derzeit, direkte Kontaktpersonen zu ermitteln. Diese können dann von Ärzten der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) getestet werden.

Das Landratsamt macht nochmals deutlich: “Die wirkungsvollste Strategie gegen eine rasche Weiterverbreitung der Viruserkrankung ist der konsequente Verzicht auf unnötige zwischenmenschliche Kontakte.”

Update vom 19. März 2020 um 16:15 Uhr: Klinikum und Hohe Warte erteilen Besuchsverbot

Die Klinikum Bayreuth GmbH trifft weitere Schutzmaßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus. Ab Donnerstag, 19. März, 15 Uhr sind grundsätzlich keine Besuche in den beiden Betriebsstätten mehr möglich. „Wir schützen damit unsere Patientinnen und Patienten“, sagt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Thomas Rupprecht. „Und wir tun dies auch, um selbst gesund und handlungsfähig zu bleiben.“

Der Zugang zu den beiden Betriebsstätten der Klinikum Bayreuth GmbH ist inzwischen eingeschränkt. Personen, die nicht bei der Klinikum Bayreuth GmbH beschäftigt sind, stehen am Klinikum ausschließlich der Haupteingang und der Eingang zur Kinderklinik offen. An der Klinik Hohe Warte ist ausschließlich der Haupteingang geöffnet. Die Notaufnahmen der beiden Häuser bleiben geöffnet. Nur Patienten in akuten Notlagen sind hier richtig – vorsorgliche Corona-Tests werden nicht angeboten.

Von dem Besuchsverbot, das Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens überwachen, sind Angehörige schwerstkranker Patienten, Eltern von Kindern, Väter oder Partner von Frauen, die entbinden oder gerade entbunden haben, ausgenommen. Ausgenommen sind auch Patientinnen und Patienten, die einen vereinbarten Termin in einer Klinik oder einem Medizinischen Versorgungszentrum der Klinikum Bayreuth GmbH wahrnehmen.

Der Ablauf:

An den zur Verfügung stehenden Eingängen weisen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes auf das grundsätzliche Besuchsverbot hin.
Sollten Gründe für einen Besuch vorliegen, füllt der Besucher eine Check-Liste aus. Diese wird an den Informationsschaltern geprüft. Bestehen keine Einwände, erhält der Besucher eine Besuchsberechtigung. Diese gilt für einen Aufenthalt am Tag des Besuchs. Besucher werden gebeten, die Berechtigung auf der jeweiligen Station, in der Klinik oder im MVZ vorzulegen, wenn Beschäftigte der Klinikum Bayreuth GmbH danach fragen.

Die Klinikum Bayreuth GmbH arbeitet daran, einen Wäsche-Service für Patienten und Angehörige zu organisieren. Patienten sollen ihre Taschen abgeben können, diese werden an Angehörige oder Freunde weitergeben. Im Gegenzug sollen Angehörige und Freunde Taschen mit Bekleidung und anderen Gegenständen des täglichen Gebrauchs abgeben können, die an Patienten weitergereicht werden.

Das grundsätzliche Besuchsverbot gilt bis auf weiteres.

Update vom 19. März 2020 um 13 Uhr: Klarstellung im MedCenter Bayreuth

Die Covid-19 bedingte Schließung des MedCenter Bayreuth sorgt bei vielen Patienten für Verwirrung, weil viele Menschen das gesamte Gebäude als „MedCenter“ bezeichnen. Die Schließung betrifft aber nur die Orthopädie und Chirurgie im Haus, teilen die noch geöffneten Praxen mit. Alle anderen Praxen und medizinischen Dienstleister haben alle ganz normal geöffnet und behandeln Patienten weiter:
• Hormonexpert Diabetologie / Dr. Eberlein & Kollegen
• Kardiologie Dr. Hornig & Kollegen
• Kinderärzte Dr. Franke-Augustin & Kollegen
• Radiologie Dr. Einert & Kollegen
• MedCenter Apotheke
• MedCenter Sanitätshaus
• MedCenter Reha

Derzeit stehen in den Praxen die Telefone nicht still, teilen die Praxen über die Marketing-Agentur Schlösser & Co. mit. Der teilhabende Geschäftsführer Kaspar Schlösser erklärt, dass in einigen Praxen mehrere Mitarbeiter ausschließlich mit dem beantworten dieser Fragen beschäftigt sind.

Update vom 18. März 2020 um 12:25: Weitere Corona-Patienten im Raum Bayreuth

In Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich weitere Personen mit dem neuen Corona-Virus infiziert, teilt der Bayreuther Landkreis mit.

Eine 39-jährige medizinische Fachangestellte des MedCenters Bayreuth, die im Nachbarlandkreis Tirschenreuth wohnt, wurde mit typischen Krankheitssymptomen am Montag, den 16.3.2020 zur stationären Behandlung im Klinikum Bayreuth aufgenommen. Sie befindet sich in stabilem Gesundheitszustand. Derzeit werden vom Gesundheitsamt die Patienten ermittelt, die in der Praxis vom 9.3.2020 bis 12.3.2020 und am 16.3.2020 Kontakt zu der Mitarbeiterin hatten. Das MedCenter musste aufgrund der Kontakte zu den Mitarbeitern dort gestern geschlossen werden. Die Ansteckungsquelle der Frau konnte bisher noch nicht ermittelt werden; ist jedoch im privaten Umfeld zu vermuten.

Weitere Ansteckungen im Landkreis Bayreuth

Positiv getestet wurde ein 47-jähriger Pegnitzer, der sich in den Faschingsferien in Südtirol aufgehalten hat. Der Mann weist keine Symptome auf. Er wurde unter häusliche Quarantäne gestellt.

Ebenfalls positiv getestet wurde ein 46-jähriger Bayreuther, der sich ebenfalls zum Skifahren in Südtirol aufgehalten hatte. Auch dieser Mann ist symptomfrei. Er wurde unter häusliche Quarantäne gestellt.

Eine 41-jährige Frau aus dem Stadtgebiet von Pottenstein wurde wegen bestehender, leichterer Krankheitssymptome getestet und wies ein positives Testergebnis auf. Die Ansteckungsquelle konnte auch in diesem Fall bisher nicht ermittelt werden. Die Frau befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Damit haben sich insgesamt 12 Personen in Stadt und Landkreis Bayreuth mit dem Virus infiziert. Bei den zwei ursprünglich positiv getesteten, symptomfreien Personen aus Goldkronach konnte der Virus bereits nach zwei Wochen nicht mehr nachgewiesen werden. Bei allen Kontaktpersonen des Ehepaars haben sich bisher keine Infektionen nachweisen lassen.

Das Gesundheitsamt Bayreuth empfiehlt dringend allen Bürgern in Stadt und Landkreis Bayreuth, insbesondere wenn sie einer Risikogruppe angehören, von nicht zwingend erforderlichen Kontakten außerhalb des engen, persönlichen Umfelds abzusehen. Insbesondere sollte auf Besuche in Alten- und Seniorenheimen, aber auch in Krankenhäusern bis auf Weiteres verzichtet werden, um die Bewohner bzw. Patienten dort nicht zu gefährden.

Update vom 17. März um 21:30 Uhr: Coronavirus im MedCenter – Alle Standorte faktisch geschlossen

Im MedCenter Bayreuth ist es in zentraler Position zu einer Corona-Erkrankung gekommen.
Damit müssen nach behördlicher Anordnung alle Kontaktpersonen der MedCenter Gruppe in Quarantäne gehen. Dies betrifft alle Ärzte des MedCenters. Damit ist an allen Standorten (Bayreuth, Hof, Pegnitz, Kemnath) keinerlei Behandlung mehr möglich. Die Quarantäne-Anordnung kommt damit einer faktischen Betriebsschließung gleich und gilt ab sofort.

Wann die Behandlungen wieder aufgenommen werden können, hängt vom weiteren Verlauf des Infektionsgeschehens bei den Kontaktpersonen ab. Die Anordnung gilt für mindestens 14 Tage. Das MedCenter bleibt an allen Standorten telefonisch erreichbar und durch unser nicht betroffenes Personal auch besetzt. Durch einen glücklichen Umstand sind nur 41 Patienten unter den Kontaktpersonen, die jetzt umgehend informiert werden. Laut MedCenter sei das Ansteckungsrisiko gering.

Update vom 17. März um 10 Uhr: Zweiter Patient im Bayreuther Klinikum

An der Klinikum Bayreuth GmbH gibt es einen zweiten Covid-19-Patienten. Der Mann wurde aus einer anderen Klinik und wegen einer anderen Diagnose nach Bayreuth verlegt. Ein Labortest am Klinikum erbrachte ein positives Ergebnis. Der Patient ist derzeit klinisch stabil, heißt es in einer Pressemeldung vom Bayreuther Klinikum.

Das Klinikum teilt weiterhin mit: Die Klinikum Bayreuth GmbH bereitet sich auf eine weiter steigende Anzahl von Covid-19-Patienten vor. So wird derzeit die Bettenkapazität auf der Station 18, einer der Intensivstationen der Klinikum Bayreuth GmbH, von zwölf auf 16 erhöht, Personal- und Geräteausstattung werden hochgefahren. Die Station 18 ist als Behandlungsstation für intensivpflichtige Covid-19-Patienten definiert. Zudem sind elektive Eingriffe und Operationen bereits verschoben oder werden noch verschoben.

Doch nicht alle geplanten Operationen lassen sich verschieben, heißt es von Seiten des Klinikums  – dies gilt beispielsweise für Tumor-OPs. Gerade diese Operationen bedingen in der Regel einen anschließenden Aufenthalt auf einer Intensivstation. Derzeit steht dafür auch noch die Station 18 zur Verfügung. Der Bereich der intensivpflichtigen Covid-19-Patienten auf der Station 18 ist abgetrennt.

Es ist zu erwarten, dass die  Anzahl der Covid-19-Patienten weiter steigen wird, heißt es in der Mitteilung des Bayreuther Klinikums: “Die Klinikum Bayreuth GmbH bereitet sich deshalb ebenfalls darauf vor, dass die drei weiteren Intensivstationen zusätzlich nicht Corona-positive Patienten nach Operation aufnehmen.”

Update vom 14. März 2020 um 11:40 Uhr: Infizierter im Klinikum Bayreuth

Seit Freitagabend gibt es am Klinikum Bayreuth einen an Covid-19 erkrankten Patienten. Ein Test im eigenen Labor verlief positiv. Das teilte das Klinikum Bayreuth mit. Der Mann aus dem Regierungsbezirk Oberpfalz hat derzeit leichte Symptome, heißt es weiter. Er ist isoliert in einem speziellen Bereich auf einer Pflegestation untergebracht, für ihn gelten alle Hygiene- und Quarantänemaßnahmen, die für einen solchen Fall vorgesehen sind. “Es besteht sicherlich Anlass zur Vorsicht und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Situation. Aber es gibt nach wie vor keinen Anlass zur Beunruhigung”, sagt der Ärztliche Direktor der Klinikum Bayreuth GmbH, Prof. Dr. Thomas Rupprecht.

Die Klinikum Bayreuth GmbH hatte bereits dazu aufgefordert, Besuche bei Patientinnen und Patienten einzuschränken. “Diese Bitte möchte ich noch einmal ganz deutlich wiederholen”, sagt Rupprecht. Ein Besucher pro Patient und Tag – für eine Stunde.

Der Verdachtsfall in der Jean-Paul-Schule in Bayreuth habe sich dagegen nicht bestätigt. Der Test verlief negativ.

Update vom 13. März 2020 um 15 Uhr: Zwei neue Corona-Fälle im Kreis Bayreuth

Im Landkreis Bayreuth sind zwei neue Fälle von positiv getesteten Personen bekannt, teilt das Bayreuther Landratsam mit. “Zum einen handelt es sich um einen engen Familienangehörigen der Lehrerin der Grund- und Mittelschule Eckersdorf, zum anderen um einen Mann aus dem Stadtgebiet Pottenstein.”

Beide Personen sind nach vorübergehenden, leichteren Krankheitssymptomen inzwischen wieder symptomfrei, teilt das Landratsamt mit. Für den Mann aus dem Stadtgebiet Pottenstein und seine engeren Kontaktpersonen wurde häusliche Quarantäne angeordnet. Die Umgebungssuche nach der Ansteckungsquelle wurde eingeleitet.

Damit sind jetzt insgesamt sechs Personen aus dem Landkreis Bayreuth positiv getestet.

Update vom 11. März 2020 um 17:30 Uhr: Nach Klassenfahrt Schulverbot für Bayreuther Schüler

Die Schüler der Schulklasse der Mittelschule St. Georgen, die am letzten Wochenende zu einer Klassenfahrt mit dem Bus nach Rom aufgebrochen sind und heute Nacht nach Bayreuth zurückgekehrt sind, dürfen bis einschließlich Mittwoch, den 25.03.2020 die Schule nicht besuchen. Ganz Italien gilt seit 09.03.2020 als Risikogebiet.

Update vom 11. März 2020 um 14:45: Bayreuther Schule geschlossen

Die Jean-Paul-Grundschule in Bayreuth ist wegen des Verdachts des Coronavirus vorsorglich geschlossen. Das hat Direktorin Sylvia Bruns auf Nachfrage des bt bestätigt. Bei dem Verdachtsfall handelt es sich um eine erwachsene Person, teilt die Direktorin mit. Weitere Informationen könne sie nach dem aktuellen Kenntnisstand nicht geben.

Das Ergebnis des Tests wird bis Freitag (13.3.2020) erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt müsse man abwarten. Die Schule bleibt bis zum Freitag deshalb geschlossen.

Update vom 9. März 2020 um 18:15 Uhr: Lehrerin in Eckersdorf infiziert

Wie das Landratsamt Bayreuth mitteilte, hat sich auch eine Lehrerin der Grund- und Mittelschule mit dem Coronavirus infiziert. Bei der Frau aus Eckersdorf bestehen leichte Krankheitssymptome, die einen häuslichen Aufenthalt ermöglichen, heißt es vom Gesundheitsamt Bayreuth.

Update vom 9. März 2020 um 13 Uhr: Grund- und Mittelschule Eckersdorf geschlossen

Das Gesundheitsamt hat angeordnet, dass die Grund- und Mittelschule Eckersdorf ab Montag (9.3.2020) bis einschließlich 20.März geschlossen bleibt.

Update vom 8. März 2020 um 20 Uhr: Zwei Schulen im Landkreis Bayreuth bleiben geschlossen

Die Staatliche Realschule Pegnitz teilte am Sonntag auf ihrer Internetseite mit, dass sie ab Montag auf unbestimmte Zeit geschlossen bleibt. Die Schließung geschieht auf Anordnung des Gesundheitsamts. Voraussichtlich wird die Schule mindestens eine Woche geschlossen bleiben.

Der Grund dafür ist ein Mann, der am Mittwoch am medienpädagogischen Elternabend der Realschule teilgenommen hatte. Dieser war in den Faschingsferien mit seiner Frau und seinen Kindern im Skiurlaub in Südtirol. Inzwischen wurde er positiv auf das Coronavirus getestet. Da seine Frau an der Graf-Botho-Schule Pottenstein arbeitet, bleibt auch diese ab Montag geschlossen. Dabei handele es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie die Schule mitteilt. Alle Eltern, die am Mittwoch ebenfalls am Elternabend der Realschule Pegnitz teilgenommen haben, sollen sich bitte bei der Grundschule oder dem Gesundheitsamt melden. Dort wird das weitere Vorgehen geklärt.

Auch Gaststätte bleibt geschlossen

Zudem war der Mann am Donnerstagabend an einer Wahlveranstaltung der Pegnitzer Gemeinschaft. Diese fand in der Gaststätte Gebhardt in Pegnitz statt. Aus diesem Grund werden alle Teilnehmer dieser Veranstaltung aufgefordert in häuslicher Quarantäne zu bleiben und am Montag beim Landratsamt Bayreuth anzurufen, um sich testen zu lassen. Aufgrund dessen bleibt auch die Gaststätte Gebhardt in Pegnitz bis auf weiteres geschlossen.

Update vom 6. März 2020 um 11:28 Uhr: Tests im Kindergarten

Am Freitag (6.3.2020) hat sich das Bayreuther Landratsamt gemeldet, um über die aktuelle Lage der Coronavirus-Infizierten aus Goldkronach zu berichten. Demnach weisen beide positiv getesteten Personen keine Krankheitssymptome auf. Bei Personen im Umfeld konnte der Virus nicht nachgewiesen werden.

Auch in der Kindertagesstätte neben der Arztpraxis werden derzeit Tests durchgeführt. Dabei liegt nun das Ergebnis einer Mitarbeiterin vor: es ist unauffällig. Am Wochenende soll das Ergebnis einer weiteren Mitarbeiterin vorliegen. Die Entscheidung, wann die Kita wieder öffnet, hängt vom Ergebnis dieser Tests ab.

Negative Ergebnisse bei Mitarbeitern der Arztpraxis

Alle Mitarbeiter der Hausarztpraxis Dr. med. Klinisch in Goldkronach, in der die positiv getesteten Personen behandelt wurden, weisen ebenfalls unauffällige Testergebnise auf. Für eine Wiedereröffnung der Arztpraxis ist zunächst die zweiwöchige Inkubationszeit abzuwarten.

Keine weiteren Fälle im Landkreis Bayreuth

Außer bei den zwei bereits bekannten Personen, wurde das Coronavirus bisher bei keinen weiteren Personen im Landkreis Bayreuth nachgewiesen.

Die Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheitswesen am Landratsamt tauschen sich täglich mit der Integrierten Leitstelle Bayreuth-Kulmbach (ILS), dem Klinikum Bayreuth und den Fachstellen der Regierung von Oberfranken aus.

Der Arbeitsstab des Landratsamtes Bayreuth beobachtet das Geschehen seit fünf Wochen aufmerksam und bewertet täglich die aktuelle Lage, um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen veranlassen zu können.

Update vom 4. März 2020 um 12:45 Uhr: Tests im Umfeld der Infizierten negativ

Wie der Bürgermeister von Goldkronach Holger Bär dem Bayreuther Tagblatt auf Nachfrage mitteilte, habe sich die Situation in Goldkronach inzwischen entspannt. Die Tests aus dem Umfeld der Infizierten seien negativ gewesen. Der Kindergarten bleibe aber als Vorsichtsmaßnahme noch bis zum Wochenende geschlossen. Auch bei der Bevölkerung sei schnell wieder Normalität eingekehrt. “Es gab nie Grund zur Panik. Die Verunsicherung zu Beginn hat schnell nachgelassen”, so Holger Bär.

Wie das Landratsamt auf Nachfrage des bt mitteilte, werde das Gesundheitsamt am Freitag neue Informationen zum Sachstand bereitstellen. Neue Fälle im Landkreis Bayreuth seien aber derzeit nicht nachgewiesen worden.

Update vom 3. März 2020 um 12 Uhr: Bayreuther Firma Markgraf in Marktredwitz betroffen

Nach Informationen der Frankenpost soll ein Patient aus Goldkronach (Landkreis Bayreuth), der positiv auf das Coronavirus getestet wurde, in der Firma in Marktredwitz arbeiten. Das bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens.

Der Mitarbeiter befindet sich aktuell in häuslicher Isolation. Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Marktredwitz haben nach Informationen der Frankenpost insgesamt acht Kontaktpersonen ermittelt, die sich nun vorsorglich ebenfalls in häuslicher Isolation befinden.

Update vom 2. März 2020 um 16 Uhr: Bayreuther Gesundheitsamt bestätigt Coronavirus im Kreis Bayreuth

Zwei Personen in Goldkronach im Landkreis Bayreuth haben sich mit dem Corona- Virus infiziert und weisen derzeit nur leichte Krankheitssymptome auf, teilt das Bayreuther Landratsamt mit. “Sie hatten bei einem Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen während der Faschingstage Kontakt zu einer später positiv getesteten Person. Für zwei weitere Personen die im Haushalt wohnen, darunter ein Kind, liegt das Testergebnis noch nicht vor.”

Kindergarten und Arztpraxis in Goldkronach geschlossen

“Um weitere Personen vor Ansteckung zu schützen hat das Landratsamt Bayreuth die Schließung des Kindergartens Goldkronach bis auf weiteres angeordnet”, erläutert ein Sprecher des Landratsamtes weiter. Die Hausarztpraxis der Patienten wurde Sicherheitshalber geschlossen. “Für weitere, unmittelbare Kontaktpersonen wurde vom Gesundheitsamt am Landratsamt Bayreuth ebenfalls häusliche Quarantäne angeordnet”, heißt es weiter. “Das Gesundheitsamt sieht keinen Anlass zur Beunruhigung. Die Krankheitsverläufe würden genau beobachtet und gegebenenfalls eine Behandlung im Krankenhaus eingeleitet”, teilt ein Sprecher des Landratsamtes mit.

Erstmeldung vom 2. März 2020 um 13:30: Coronavirus im Kreis Bayreuth

In einer Arztpraxis im Landkreis Bayreuth wurden zwei Patienten positiv auf das Coronavirus getestet. Die Arztpraxis bleibt deshalb voraussichtlich bis zum 13. März in Quarantäne, heißt es auf einem Schild an der Arztpraxis in Goldkronach.

Wie sich Menschen vor dem Virus schützen können, haben Bayreuther Experten des Klinikums Bayreuth und vom Gesundheitsamt auf Nachfrage des bt erklärt.

Coronavirus im Landkreis Bayreuth

In der Arztpraxis in Goldkronach sind zwei Patienten positiv auf das Coronavirus getestet worden, heißt es auf dem Schild und dem Anrufbeantworter der Praxis im Kreis Bayreuth. Sobald es weitere Informationen vom Bayreuther Gesundheitsamt gibt, aktualisieren wir diesen Artikel.

Bereits am Wochenende hatte ein Wirtshaus in Bayreuth geschlossen – aus Vorsichtsmaßnahme vor dem Coronavirus.