Bayreuth Tigers

DEL2-Lizenz: Das bedeutet die Prüfung für die Bayreuth Tigers

Letzten Mittwoch haben die Bayreuth Tigers, als erste von allen DEL2-Mannschaften, ihre Unterlagen zur Lizenzprüfung eingereicht. Diese Prozedur muss jeder Verein vor jeder Saison durchmachen.

Doch was wird eigentlich genau geprüft? Wie stehen die Chncen der Tigers? Und wie viel Arbeit steckt in dieser Lizenzprüfung? Das Bayreuther Tagblatt hat mit Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel gesprochen, um etwas Licht ins Dunkle zu bringen.

Tigers-Geschäftsführer Matthias Wendel. Foto: Frederik Eichstädt.

„Jeder Club wird auf Herz und Nieren getestet“

Die Lizenzprüfung ist eine ziemlich umfangreiche Tätigkeit. Sie nimmt bei jedem Club etwa sechs bis acht Wochen in Anspruch.
(Matthias Wendel, Geschäftsführer der Bayreuth Tigers)

Mehr zur Lizenzprüfung

Zum Start jeder Eishockeysaison müssen alle sportlich qualifizierten Teams der DEL2 Unterlagen zu ihren finanziellen Möglichkeiten bei der Ligagesellschaft einreichen. Sportlich qualifiziert sind die 13 Clubs, die in der Vorsaison nicht abgestiegen sind, sowie der Meister der Oberliga, in diesem Jahr der EV Landshut.

Im Zuge der Lizenzprüfung prüft die DEL2, ob die jeweiligen Vereine genügend finanzielle Mittel haben, um die Saison bestreiten zu können. Das Verfahren soll bis Anfang Juli abgeschlossen sein. Die neue Spielzeit beginnt dann am 13. September.

Aussichten bei den Tigers

Die Bayreuther hatten dieses Jahr mehr Zeit als in der letzten Saison. Durch den frühzeitigen Klassenerhalt, konnte die Geschäftsführung zeitig mit dem Bearbeiten der entsprechenden Unterlagen beginnen. Als erste aller Mannschaften, haben die Tigers dann auch am Mittwoch ihre Unterlagen eingereicht. Matthias Wendel erklärt, dass man vorher nie wissen könne, ob es dann am Ende auch klappt, er sei aber positiv gestimmt. Klarheit herrsche dann Anfang Juli.

Wir haben unser möglichstes getan, auch aufgrund des Ergebnisses der letzten Saison, sodass ich in der jetzigen Phase in der Hinsicht positiv gestimmt bin.
(Matthias Wendel, Geschäftsführer der Bayreuth Tigers)

Die Tigers auf der Bank fiebern mit. Foto: Redaktion