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Die bt-Leser haben abgestimmt: Das beste Brot Bayreuths

Seit etwa zwölf Jahren gibt es die Filiale in der Bayreuther Fröbelstraße. Eine weitere findet man in der Badstraße sowie fünf Stück in Kulmbach. Die bt-Leser haben im November via Mail und Facebook abgestimmt und sind zum Entschluss gekommen: Das beste Brot der Stadt gibt’s bei Kreuzer’s Backhäusla.

Kreuzer’s Backhäusla in der Fröbelstraße. Foto: Carolin Richter

Worauf es beim Brotbacken ankommt

Doch was macht das Brot dort so lecker? „Wir legen viel Wert auf die Qualität von Körnern und Mehl. Alles kommt aus der Region“, erklärt Claudia Lochmüller. Sie ist eine von drei Verkäuferinnen in der Fröbelstraße und schon seit Anfang an mit dabei. Außerdem seien lange Teigführungen nötig, das heißt: der Teig gärt lange.

Der Brotteig reift über Nacht.

(Claudia Lochmüller, Kreuzer’s Backhäusla)

Rund fünfzehn Sorten hat Kreuzer’s Backhäusla im Sortiment. Manche davon gibt es täglich: Dazu gehört unter anderem der riesige runde Altfränkische Hochzeitslaib, der aus einem Sauerteig mit 90-prozentigem  Roggenanteil entsteht. Es gibt ihn mit fein gemahlenem oder groben Gewürz. Der Tessiner Bauernlaib hingegen ist innen eher grobporig, außen kross und hat eine längliche Form. Ebenso täglich beliebt ist das Krusten- oder das Bauernbrot.

Beliebte Brotsorten bei Kreuzer’s Backhäusla

Krustenbrot. Foto: Carolin Richter
Schwabenlaib mit Sonnenblumenkernen. Foto: Carolin Richter
Altfränkischer Hochzeitslaib mit grobem oder feinem Gewürz. Foto: Carolin Rihcter
Tessiner Bauernlaib. Foto: Carolin Richter
Urdinkelbrot mit Grünkern. Foto: Carolin Richter

Andere Sorten, wie den Schwabenlaib gibt es nur an einzelnen Tagen: in diesem Fall montags, mittwochs und freitags. „Der Schwabenlaib ist ein Dinkelvollkornbrot und mit Sonnenblumenkernen ummantelt“, erklärt Claudia Lochmüller. Die Sorten wechseln aber nicht nur je nach Wochentag, sondern auch nach Saison.

Wir probieren immer wieder Neues aus. In diesem Herbst hatten wir zum Beispiel ein Karottenbrot.

(Claudia Lochmüller, Kreuzer’s Backhäusla)

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Neu bei Kreuzer’s Backhäusla: Produkte mit Grünkern

Eine neue Sorte, die es gerade gibt, ist zum Beispiel auch das Urdinkelbrot mit Grünkern. „Grünkern ist halbreif geernteter Dinkel. Er hat eine nussig-rauchige Note“, erklärt sie. Damit er haltbar werde, würde man ihn in speziellen Anlagen über Buchenholzrauch trocknen.

Auf den Grünkern gekommen ist man im 17. Jahrhundert: Bauern wollten vermeiden, dass die Ernte wegen Dürren eingeht und haben den Dinkel deswegen bereits grün geerntet. Das Urdinkelbrot sei allerdings nicht aus Sauerteig, sondern eine Art Toastbrot. Auch bei Brötchen verwendet Kreuzer’s Backhäusla die neue Zutat: „Das sind unsere sogenannten Grünkernspitz.“ Ob Brot, Brötchen oder Gebäck – wer einen Tag zuvor anruft, könne natürlich alles auch vorbestellen.

Was man beim Lagern beachten sollte

Claudia Lochmüller rät das Brot zum Lagern in der Bäckertüte zu lassen. „Sie nimmt die Feuchtigkeit auf“, erklärt sie. Wer das Brot nicht zu trocken möge, könne dann die Bäckertüte wiederum in eine Plastiktüte geben. Und sie hat noch einen weiteren Tipp:

Was viele nicht wissen: Brot sollte man unbedingt dunkel lagern. Optimal ist eine Temperatur zwischen 18 und 20 Grad Celsius.

(Claudia Lochmüller, Kreuzer’s Backhäusla)