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Doppelpack: Zwei Heimsiege für HaSpo Bayreuth!

Am Samstag konnten sowohl die Männer als auch die Frauen von HaSpo Bayreuth jubeln. Zunächst besiegte das Damen-Team von Trainer Udo Prediger den MTV Stadeln mit 30:26 (14:11) und anschließend setzten sich die Männer des Trainerduos Michael Werner und Marc Brückner gegen den SV Anzing mit 31:24 (17:11) durch.

Souveräner Sieg

Durch einen disziplinierten Auftritt, bei dem die offensive Abwehrvariante der Bayreuther gut funktionierte, konnten die Bayernliga-Männer ihren dritten Saisonsieg einfahren, nachdem es zuvor zwei Unentschieden hintereinander gegeben hatte. Die Gäste hielten nur bis zum 5:5 mit, ehe HaSpo auf 10:5 enteilte und klar machte, dass heute kein Weg vorbei geht an einem Heimerfolg. Ein kurzes Aufbäumen der Anzinger zum 10:8 brachte die Hausherren nicht aus der Ruhe, denn zur Pause stand ein komfortables 17:11 auf der Anzeigetafel.

Nach kurzzeitig stockendem Angriffsspiel nach dem Seitenwechsel, zog HaSpo vom 17:13 über 20:15 auf 24:16 davon und hatte die Partie somit spätestens zehn Minuten vor Ende entschieden. Trotz des letztlich deutlichen und hoch verdienten 31:24-Erfolges gegen den Aufsteiger lief nicht alles perfekt. Gerade im Abschluss und in der Gestaltung des Tempospiels ist noch Luft nach oben.

Heimerfolg für HaSpo-Damen

Kurz zuvor hatten die Bayernliga-Damen von HaSpo Bayreuth den MTV Stadeln mit 30:26 besiegt und kletterten dadurch in der Tabelle ein wenig raus aus dem Tabellenkeller. Mit 13 Treffern war HaSpo-Kapitänin Kim Koppold die überragende Spielerin der Partie. Über 3:0 zogen die Bayreutherinnen auf 7:3 davon und führten zur Pause verdient mit 14:11. Glück hatten sie allerdings als Stadeln kurz vor der Pause beim Stand von 13:11 einen 7-Meter-Versuch ungenutzt ließ und HaSpo im Gegenzug zum 14:11-Pausenstand traf. 

In Halbzeit zwei spielten die Gastgeberinnen couragiert weiter und agierten vor allem in der Abwehr sehr gut. Sie bauten den Vorsprung Tor um Tor aus und beim 28:20 in Minute 50 gab es keinerlei Zweifel mehr am Heimsieg. Zwar kamen die Gäste durch fünf Treffer in Folge nochmal auf 28:25 heran. Jedoch beseitigte Kim Koppold mit ihren Treffern Nummer zwölf und dreizehn alle Bedenken und so feierte das Team von Trainer Prediger einen verdienten 30:26-Heimerfolg, der Selbstvertrauen geben sollte für die nächsten Aufgaben.


Text: David Schreibelmayer