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Neuigkeiten im Fall Peggy

Die SoKo Peggy hat im Mordfall Peggy weitere Informationen mitgeteilt. Dabei wird von einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden von Peggy Knoblich am 7. Mai 2001 und der Ermordung des Mädchens ausgegangen. Der Haftbefehl aufgrund eines dringenden Tatverdachts gegen Manuel S. wurde am 10. Dezember vom zuständigen Amtsgericht Bayreuth, dem Ermittlungsrichter, erlassen (wir berichteten).

Nach seiner Festnahme machte Manuel S. keine Angaben. Gegen weitere Verdächtige wird derzeit nicht ermittelt. Die Haftbeschwerde des Beschuldigten vom 20. Dezember 2018 wird die Staatsanwaltschaft Bayreuth im nichtöffentlichen Haftprüfungsverfahren behandeln.

Ergänzend wurde mitgeteilt, dass der Beschuldigte bei der Vernehmung am 12. September 2018 nicht durch einen Anwalt vertreten wurde, da er auf sein Recht auf einen Verteidiger verzichtete. Diese wurde auf Video aufgezeichnet, nachdem Manuel S. umfassend über seine Rechte und die Tatsache einer Videoaufnahme aufgeklärt wurde und dauerte – mit Pausen – von 8.40 Uhr bis 18.32 Uhr.