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Erst Trockenphase, jetzt Starkregen – wie das Bayreuths Wälder verändert

„Wenn ich durch den Wald laufe, höre ich die Nadeln brechen. Eigentlich sind sie ja elastisch“, sagt Kurt Eimer. Er ist Forstrevierleiter in Bayreuth. 58.600 Hektar Wald umgeben Bayreuth, das sind 44 Prozent der Fläche im Amtsgebiet.

Durch die vielen Blaubeersträucher sei der Wald in der Region zwar nicht so sehr anfällig für Brände, wie in anderen Teilen Deutschlands. Doch zum Feuer kann es schnell kommen. Meist ist der Mensch selbst der Verursacher: durch eine weggeworfene Flasche, die im Sonnenlicht zum Brennglas wird oder die Glut eines Zigarettenstummels, der achtlos weggeworfen wurde.

Eine spezielle Waldbrand-Bereitschaft hat es in den vergangenen Wochen trotz Trockenphase nicht gegeben. Doch es zeichnen sich zum Beispiel Veränderungen an den Baumstämmen ab.

Werden so Teile des Waldes bald absterben? Oder wir er durch den plötzlichen Starkregen der vergangenen Tage sogar unterspült?

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