Bayreuther Tagblatt https://www.bayreuther-tagblatt.de/willkommen/ Nachrichten und Informationen aus Bayreuth und der Umgebung Thu, 08 Dec 2022 08:03:59 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://www.bayreuther-tagblatt.de/wp-content/uploads/2020/05/cropped-bt-icon-512-36x36.png Bayreuther Tagblatt https://www.bayreuther-tagblatt.de/willkommen/ 32 32 Achtung, nicht erschrecken! Heute findet die Katastrophenwarnung statt https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/katastrophenwarnung-probe-dezember-smartphone-alarm-heute/ Thu, 08 Dec 2022 07:26:58 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=192895 Heute am 08, Dezember 2022, soll eine probeweise Katastrophenwarnung des Warnsystems Cell-Broadcast durchgeführt werden. 

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Warnung

Achtung, nicht erschrecken! Heute findet die Katastrophenwarnung statt

Heute am 08, Dezember 2022, soll eine probeweise Katastrophenwarnung des Warnsystems Cell-Broadcast durchgeführt werden. 

Das Warnsystem „Cell-Broadcast“ wird in Deutschland eingeführt.

Heute am 8. Dezember 2022, soll es dazu in der Republik einen Probealarm geben.

Update vom 08. Dezember 2022 um 08:24 Uhr: Bundesweiter Warntag

Heute, am Donnerstag den 8. Dezember 2022 findet der bundesweite Warntag statt. Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise erproben ab 11:00 Uhr in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel. Die Probewarnung wird erstmals über Cell Broadcast verschickt und erreicht viele Handys in Deutschland direkt.

Der Bundesweite Warntag hat das Ziel, Einwohner Deutschlands über die Warnung der Bevölkerung zu informieren und für Warnungen zu sensibilisieren.

Erstmeldung vom 13. November um 09:26 Uhr: Katastrophenwarnung in Deutschland

In den kommenden Tagen werden alle Besitzer eines Mobiltelefons in Deutschland mit einer SMS über das neue Katastrophen-Warnsystem Cell-Broadcast infomiert. Dies teilten die Mobilfunk-Betreiber Vodafone, Deutsche Telekom und O2 mit. Am 8. Dezember soll das neue Warnsystem getestet werden – in allen 294 Landkreisen und 107 kreisfreien Städten. Lesen Sie auch: Im Mai gab es einen Probealarm. In Bayreuth ertönten dabei nicht alle Sirenen.

Der Merkur erklärt, wie das System grundsätzlich funktioniert. Bei dem System werden Nachrichten wie Rundfunksignale an alle kompatiblen Geräte geschickt, die in einer Zelle eingebucht sind, woher sich auch der Name ableitet. Der Unterschied zu anderen Warnsystemen wie Nina oder Katwarn: Man braucht keine App, um alarmiert zu werden. Der Warntext erscheint ohne Zusatz-Anwendung auf dem Bildschirm, eine SMS oder Mitteilungs-App muss also auch nicht geöffnet werden. Außerdem ertönt ein lautes Tonsignal, wenn der Warntext eintrifft.

Darum wird Cell Broadcast eingeführt

Grund für die Einführung des Systems ist, dass bei der Flutkatastrophe im Juli 2023 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die herkömmlichen Sirenen und Warn-Apps nicht ausreichten, um die Bevölkerung flächendeckend zu warnen, so der Merkur. Cell Broadcast ist in anderen EU-Staaten bereits im Einsatz.

Doch Vorsicht: Es sind nicht ausnahmslos alle Handys zwangsläufig mit dem Warnsystem kompatibel. Beim Apple iPhone wird die iOS-Version 16, 15.7.1 und 15.6.1 benötigt. Android-Handys sind ab Version 11 kompatibel. Weiterhin muss das Handy eingeschaltet und empfangsbereit sein.

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Skurriler Einbruch in Bayreuth: Einbrecher lässt leeren Pizzakarton zurück  https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/einbruch-bayreuth-polizei-stadt/ Wed, 07 Dec 2022 18:05:47 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196315 Eine Dame traf beim Betreten ihres Badezimmers in Bayreuth auf einen Unbekannten.

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Einbruch

Skurriler Einbruch in Bayreuth: Einbrecher lässt leeren Pizzakarton zurück

Eine Dame traf beim Betreten ihres Badezimmers in Bayreuth auf einen Unbekannten.

In der Nacht von Dienstag, dem 06. November 2022, auf Mittwoch, dem 07. November 2022, ereignete sich gegen Mitternacht ein skurriler Fall in einer Wohnung im Stadtgebiet Bayreuth.

Dies meldet die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt in einer Pressemitteilung.

Einbruch in Bayreuth

Eine 18 Jährige traf in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im eigenen Badezimmer auf einen ihr unbekannten Mann. Auf Ansprache gab dieser an, dort nächtigen zu wollen. Die Dame schloss sich mit ihrer Mitbewohnerin in einen Raum und verständigte die Polizei.

Beim Eintreffen der ersten Streifenbesatzung konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Unbekannte ein Tablet entwendet hatte. Weiterhin hatte er die Zahnbürste der jungen Dame benutzt, einen Pizzakarton samt Inhalt zurückgelassen und neben die Toilette uriniert. Lesen Sie auch: In Bayreuth wurde ein 12-Jähriger von einer Frau attackiert. 

Polizei bittet um Hinweise

Mit den hier zurückgelassenen Spuren werden weitere Ermittlungen der Polizei geführt. Die Polizei sucht nach Zeugen, denen in der Tatnacht gegen Mitternacht ein Mann im Bereich der Jean-Paul-Straße in Bayreuth aufgefallen ist.

Der Mann wird wie folgt beschrieben: ca. 40 Jahre, 190 cm groß, bekleidet mit einem blauen T-Shirt und einer blauen Jeans. Hinweise werden von der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt unter der Telefonnummer 0921-5062130 entgegengenommen.

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So gelingt der Umstieg von Brille auf Kontaktlinsen: Tipps für Einsteiger https://www.bayreuther-tagblatt.de/bt-magazin/196306/ Wed, 07 Dec 2022 17:46:54 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196306 Eine Sehschwäche zu haben ist heutzutage glücklicherweise kein Drama mehr. Für die meisten Augenprobleme gibt es eine praktische Lösung, die den Alltag kaum behindert. Viele Menschen nutzen tagtäglich eine Brille, um ihre Kurz- oder Weitsichtigkeit zu korrigieren.

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Gesundheit

So gelingt der Umstieg von Brille auf Kontaktlinsen: Tipps für Einsteiger

Eine Sehschwäche zu haben ist heutzutage glücklicherweise kein Drama mehr. Für die meisten Augenprobleme gibt es eine praktische Lösung, die den Alltag kaum behindert. Viele Menschen nutzen tagtäglich eine Brille, um ihre Kurz- oder Weitsichtigkeit zu korrigieren. Egal ob beim Autofahren, beim Sport oder auf der Arbeit: scharfes Sehen ist wichtig. In manchen Situationen ist das Gestell auf der Nase jedoch eher unpraktisch. In diesem Fall kann es Sinn machen, dauerhaft oder für bestimmte Tätigkeiten auf Kontaktlinsen zu wechseln. Die Umstellung benötigt jedoch meist ein wenig Zeit und Geduld. Was Einsteiger dabei beachten sollten, wird im Folgenden erklärt.

20221207_PC_Kontaktlinse

Welche Untersuchungen sind vorab wichtig?

Genau wie das Anpassen der richtigen Brille zunächst einen Optiker benötigt, braucht es auch beim Umstieg auf Kontaktlinsen etwas Planung. Als erstes steht ein Termin beim Augenarzt oder Optiker an, bei dem überprüft wird, ob die Augen grundsätzlich für Kontaktlinsen geeignet sind. Dabei werden Hornhaut, Bindehaut und Tränenflüssigkeit analysiert. Durch einen klassischen Sehtest kann man Aufschluss über die notwendige Sehstärke erhalten. Außerdem benötigen Brillenträger, abhängig von ihren individuellen Bedürfnissen, mitunter verschieden sauerstoffdurchlässige Linsen. Nach dem ersten Tragen der neuen Linsen erfolgt schließlich eine Nachuntersuchung nach kurzer Zeit, bei der Verträglichkeit und Passform abgefragt werden. Es folgen regelmäßige Kontrolluntersuchungen alle sechs bis zwölf Monate.

Verschiedene Arten von Kontaktlinsen

Je nachdem, welche konkreten Vorlieben und Bedürfnisse Kontaktlinsenträger haben, gibt es verschiedene Kontaktlinsenarten, die in Frage kommen. So unterscheidet man grob zwischen weichen und formstabilen Linsen. Die formstabilen Kontaktlinsen, die sich auch auf dem Auge meist härter anfühlen, sind eher für einen längeren Nutzungszeitraum gedacht. Sie werden oft individuell angefertigt und können – mit der richtigen Pflege – bis zu einem Jahr lang getragen werden. Bei weichen Kontaktlinsen unterscheidet man zwischen Tageslinsen, Monatslinsen und anderen Austauschlinsen. Außerdem gibt es spezielle Kontaktlinsen für bestimmte Sehschwächen. Bei Alterssichtigkeit sind beispielsweise multifokale Linsen eine gute Alternative zur Gleitsichtbrille, torische Linsen werden genutzt, um eine Hornhautverkrümmung zu korrigieren. Wer aus modischen und ästhetischen Gründen die eigene Augenfarbe verändern möchte, findet hierfür auch farbige Linsen, mit denen dies möglich ist.

Eingewöhnung und Verträglichkeit

Wer noch nie zuvor Kontaktlinsen getragen hat, hat oft anfangs das Gefühl, einen Fremdkörper auf dem Auge zu haben. Sind die Linsen gut angepasst, sollte dies jedoch schnell vorbeigehen. Das Einsetzen selbst kann anfangs etwas Überwindung kosten, da man die Kontaktlinse direkt auf das Auge aufsetzt. Dabei passiert es, dass die Augenlider sich reflexartig schließen wollen, um die empfindliche Augenoberfläche zu schützen. Mit einer guten Anleitung und etwas Übung sollte das Einsetzen jedoch schnell gelernt sein. Je nachdem, welche Art der Kontaktlinsen ausgewählt worden sind, kann die Umstellung unterschiedlich lange dauern. Flexible Kontaktlinsen sind in der Regel sehr gut verträglich, sodass das Fremdkörpergefühl bereits nach wenigen Stunden verschwunden ist. Bei formstabilen Linsen dauert es etwas länger. Aus diesem Grund macht es Sinn, sie anfangs immer nur für einige Stunden zu tragen und dann wieder auf die Brille zu wechseln. Mit der Zeit kann man die Tragedauer allerdings immer weiter ausdehnen. Nach drei bis vier Wochen sollten die Linsen schließlich nicht mehr als Störfaktor wahrgenommen werden. Ist dies nicht der Fall, macht es Sinn, eine erneute Anpassung der Linsen beim Optiker vornehmen zu lassen. Auch wenn die Augen sich über einen längeren Zeitraum trocken und müde anfühlen, kann es daran liegen, dass die Linsen nicht optimal angepasst sind.

Hygiene beachten

Eine Brille ist im täglichen Umgang relativ unkompliziert. Man setzt sie auf, setzt sie ab und zwischendurch wird sie mit Brillenputztüchern gereinigt. Wer Kontaktlinsen nutzt, hat allerdings ein paar mehr Dinge zu beachten. Hygiene hat nicht nur etwas damit zu tun, sich und seine Familie vor Infektionen zu schützen. So sind die Augen äußerst empfindlich gegenüber Ablagerungen und Fremdkörpern. Werden die Linsen nicht richtig gereinigt, kann es zu Rötungen, Entzündungen und Schmerzen der Sehorgane kommen. Tageslinsen erfordern die wenigste Pflege, da sie jeden Tag ausgetauscht werden. Monats- oder gar Jahreslinsen hingegen sollten regelmäßig gereinigt und über Nacht in eine spezielle Lösung eingelegt werden. Bevor man die Linse anfasst, ist es dabei wichtig, die Hände zunächst gründlich mit einer unparfümierten Seife zu reinigen. Rückfettende Seifen bleiben teilweise auf den Händen haften und sorgen für Schlieren auf den Kontaktlinsen. Zum Ablösen von Schmutz, Bakterien, Viren und Pilzen werden spezielle Reinigungs- und Desinfektionsflüssigkeiten verwendet.


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Bayreuth awaaf! Der Fasching ist zurück in Bayreuth  https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/fasching-bayreuth-bmtg/ Wed, 07 Dec 2022 17:20:24 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196287 Nach drei Jahren findet endlich wieder Fasching in Bayreuth statt!

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Fasching

Bayreuth awaaf! Der Fasching ist zurück in Bayreuth

Nach drei Jahren findet endlich wieder Fasching in Bayreuth statt!

Bayreuth awaaf! Nach drei Jahren finden endlich wieder die 4 tollen Tage in Bayreuth statt! Die Innenstadt verwandelt sich vom 18. bis 21. Februar in einen farbenfrohen Schauplatz voller Tanzauftritte, Marktstände und närrischen Verkleidungen.

Dies teilt die Bayreuther Marketing und Tourismus GmbH in einer Pressemitteilung mit.

Fasching zurück in Bayreuth

Bürger dürfen sich auf ein buntes Faschingstreiben, Süßigkeiten-Stände, sowie den legendären Faschingsumzug am Sonntag freuen. Das Prinzenpaar Bianca I. und Heiko I. von der Faschingsgesellschaft Schwarz- Weiß schwingt bis zum Aschermittwoch das närrische Zepter.

Auf der Aktionsbühne am Marktplatz bieten die Faschingsgesellschaften, wie auch in der Vergangenheit, vier Tage lang ein tolles Programm für alle Schaulustigen. Außerdem sind alle Gruppen und Vereine aus der Region wieder herzlich dazu eingeladen, sich am Highlight des Wochenendes, dem Gaudiwurm, zu beteiligen. Lesen Sie auch: So läuft das Geschäft am Bayreuther Weihnachtsmarkt bisher. 

Auf der Strecke von der Äußeren Badstraße über die Richard-Wagner-Straße bis zum Marktplatz gibt es viel zu sehen und zu lachen. Die Umzugsteilnehmer präsentieren Ihre aufwändig geschmückten Faschingswägen sowie Ihre kreativen, extravaganten Kostüme.

Bonbons und Süßigkeiten „regen“

Auch in diesem Jahr wird es Bonbons und Süßigkeiten „regnen“, was besonders die Kinder, aber auch viele Erwachsene freut. Wie die Veranstalter der Bayreuth Marketing und Tourismus GmbH (BMTG) mitteilen, ist eine Anmeldung zum Faschingsumzug noch bis 13. Januar möglich.

Die Anmeldung ist hier möglich. Die BMTG freut sich auf zahlreiche Teilnahme an der bunten Parade.

Bewerbung bis 13. Januar

Auch in diesem Jahr möchte die BMTG den Bürgern wieder eine breit gefächerte Vielfalt an Geschäften auf dem Bayreuther Stadtparkett bieten. Schausteller und Marktleute, die das Faschingstreiben mit Ihrem Stand bereichern möchten, werden gebeten, sich ebenfalls bis 13. Januar bei der BMTG zu bewerben.

Die dazu benötigten Unterlagen finden Sie auf unserer Internetseite unter https://www.bayreuth- tourismus.de/bewerbungen-faschingstreiben/.

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Jetzt ist es fix: Erneutes Feuerwerksverbot in Bayreuth https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/feuerwerk-verbot-bayreuth-bayern-oberfranken/ Wed, 07 Dec 2022 17:18:08 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=195099 Die Stadt Bayreuth spricht sich für ein Feuerwerks-Verbot an Silvester in der Innenstadt aus. Darüber entscheiden muss der Finanzausschuss.

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Jetzt ist es fix: Erneutes Feuerwerksverbot in Bayreuth

Die Stadt Bayreuth spricht sich für ein Feuerwerks-Verbot an Silvester in der Innenstadt aus. Nun hat der Haupt- und Finanzausschuss entschieden.

Die Verwaltung der Stadt Bayreuth spricht sich für das Verbot von Krachern und Raketen an Silvester in der Innenstadt aus. Der Haupt- und Finanzausschuss hat heute, am 07. Dezember 2022, darüber entschieden.

Das geht aus den Sitzungsunterlagen für den Bayreuther Haupt- und Finanzausschuss hervor.

Update vom 07. Dezember 2022 um 18:31 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen – Feuerwerkverbot ist fix

Jetzt ist es fix. Der Haupt- und Finanzausschuss hat heute, am 07. Dezember 2022, entschieden, dass ein Feuerwerksverbot kommen wird. Mit großer Mehrheit wurde erneut für das Verbot gestimmt. Aus Brandschutzgründen sind vor allem Raketen und Böller rund um den Markt und das Gassenviertel nicht erlaubt.

Zwei Gegenstimmen bekam das Verbot allerdings trotzdem. Zwei CDU-Stadträte stimmten dagegen. Michael Hohl, CDU-Stadtrat, gab an, dass man nach den Corona-Jahren die Zügel auch mal wieder lockern könnte.

Erstmeldung vom 05. Dezember 2022 um 08:18 Uhr: Bayreuth will Böllern in der Innenstadt verbieten

Neu ist die Idee nicht. Bayreuth hatte schon von 2019 bis 2021 ein Feuerwerks-Verbot erlassen. In der aktuellen Beschlussvorlage heißt es: „Das Verbot galt jeweils für einen Teilbereich der historischen Innenstadt mit entsprechend sensiblem Baubestand, so etwa für die Opernstraße mit dem UNESCO-Welterbe Markgräfliches Opernhaus, für die historische Friedrichstraße sowie für das historische Gassenviertel.“

Die Verwaltung der Stadt Bayreuth spricht sich in der Beschlussvorlage für eine Fortführung des Verbots im genannten Innenstadtbereich aus. „Aufgrund der positiven Erfahrungen in den letzten Jahren wird vorgeschlagen, zum Jahreswechsel 2022/23 erneut ein Feuerwerksverbot für die Bayreuther Innenstadt zu beschließen“, heißt es in der Vorlage. Der Beschluss soll für Feuerwerkskörper der Kategorie 2 gelten. Darunter fallen beispielsweise Raketen, Kracher und Batterien. Lesen Sie auch: Bayreuth hatte am Wochenende Besuch von Ministerpräsident Markus Söder.

In diesem Bereich der Bayreuther Innenstadt soll das Verbot gelten. Bild: Stadt Bayreuth

In diesem Bereich der Bayreuther Innenstadt soll das Verbot gelten. Bild: Stadt Bayreuth

Das ist der Grund

Ein wichtiger Grund liegt laut Stadtverwaltung im Brand- und Gebäudeschutz. Die Gebäude in der Maximilianstraße und in den Seitengassen seien besonders brandempfindlich. „Insbesondere aufgrund der dortigen geschlossenen Bauweise besteht die Gefahr, dass sich ein Brand schnell auf andere Gebäude ausbreitet“, merkt die Verwaltung in der Beschlussvorlage an. Außerdem befinden sich in der historischen Innenstadt zahlreiche Baudenkmäler.

Aber auch der Personenschutz wird von der Verwaltung als Grund angeführt. Bei Silvester-Feiern in der Innenstadt würden schnell Menschenansammlungen entstehen, dort seien Böller und Raketen besonders gefährlich. Außerdem sei die Produktion von Feinstaub und Müll ein Problem.

Das Feuerwerksverbot ist aber nur geplant, noch nicht beschlossen. Als nächstes muss der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt am Mittwoch, den 7. Dezember 2022, über den Vorschlag beraten.

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Stadt Bayreuth will auf LED-Straßenlaternen umrüsten: Das ist geplant https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/led-lampen-strassenlaternen-stadt-bayreuth-energie-umwelt/ Wed, 07 Dec 2022 15:46:12 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196187 In der Stadt Bayreuth gibt es etwa 9.800 Straßenlaternen. Doch wie nachhaltig und umweltfreundlich sind diese eigentlich? Das bt hat nachgefragt.

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Energie

Stadt Bayreuth will auf LED-Straßenlaternen umrüsten: Das ist geplant

In der Stadt Bayreuth gibt es etwa 9.800 Straßenlaternen. Doch wie nachhaltig und umweltfreundlich sind diese eigentlich? Das bt hat nachgefragt.

In der bt-Redaktion kam es kürzlich zu einem Gespräch über Straßenlaternen und wie diese beleuchtet werden. Diskutiert wurde, ob diese durch LED-Lampen oder auf die herkömmliche Art und Weise betrieben werden.

Aus gegebenem Anlass hat das bt also bei der Stadt Bayreuth nachgefragt, wie diese auf diesem Gebiet aufgestellt ist.

LED-Straßenlaternen in Bayreuth

Die erste Frage, die sich bei diesem Thema in der bt-Redaktion gestellt hat, ist, wer eigentlich in Bayreuth dafür zuständig ist, Straßenlaternen mit LED-Lampen zu bestücken? Laut Joachim Oppold, Sprecher der Stadt, ist die Straßenbeleuchtung Eigentum der Stadt, während die Zuständigkeit beim Tiefbauamt liegt. Die Wartung und Reparatur ist wiederum extern vergeben. Ein neuer Vertrag dafür wird derzeit ausgehandelt. Bei der Umrüstung auf LED-Lampen ist ebenfalls federführend das Tiefbauamt zuständig.

Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes, das vom Amt für Umwelt- und Klimaschutz beauftragt wurde, wurde eine Potenzialstudie zum Thema Straßenbeleuchtung angefertigt (Download hier möglich). Dabei wurden ein Drittel der Brennstellen in einem geographisch zusammenhängenden Gebiet genauer inspiziert und Rückschlüsse auf Strom- und Treibhausgaseinsparpotenziale bei einer Umrüstung auf LED gezogen, die auch für das gesamte Stadtgebiet annäherungsweise hochgerechnet werden können. Bei der weiteren Umstellung auf LED arbeiten Tiefbauamt und Amt für Umwelt- und Klimaschutz eng zusammen, so Joachim Oppold.

Ein Fünftel schon umgerüstet

Insgesamt gibt es in Bayreuth zur Zeit etwa 2.000 Lampen, die schon auf LED umgerüstet wurden. Dies entspricht laut Oppold etwa einem Fünftel der knapp 9.800 Brennstellen. Die gesamte Umrüstung der Straßenlaternen auf LED ist für die nächsten Jahre anvisiert, da damit ein deutlich geringerer Stromverbrauch verbunden ist. Dabei ist laut Stadt Bayreuth zu beachten, dass es viele verschiedene Leuchtensysteme gibt (im untersuchten Gebiet allein 88), für die gleichwertige LED-Ersatzsysteme ausgewählt werden müssen, die die Anforderungen der Straßensicherheit ebenso erfüllen müssen wie die Vermeidung von Lichtverschmutzung und die Bedürfnisse der Anwohnerschaft.

Generell sind technische Leuchten etwas effizienter und haben durch die Abstrahlung unterhalb der Horizontallinie einen geringeren negativen Effekt auf Insekten, aber in Bayreuth gibt es auch viele dekorative Leuchtensysteme wie Pilz- und Glockenleuchten, die gerade in den historischen Teilen der Stadt das besondere Flair ausmachen. Beispielsweise stehen in der Friedrichstraße Laternenmasten mit zwei Ausliegern, die jeweils eine klassische Laternenform aus früheren Jahrhunderten nachahmen. Am Festspielhügel wiederum findet man Kugelleuchten. Auch bei dekorativen Leuchten kann aber meist eine hohe Einsparung erzielt werden.

Für die in der Potenzialstudie untersuchten Brennstellen, die noch nicht auf LED-Licht umgestellt sind, wurde bereits im Frühjahr 2022 ein Antrag auf Fördermittel bei Bund und Freistaat Bayern eingereicht und es sind Haushaltsmittel für die Umrüstung eingestellt. Die Vorbereitungen für die Umrüstung der verbleibenden Leuchten sollen 2023 ebenfalls erfolgen, um diese in den kommenden Jahren angehen zu können, so die Stadt Bayreuth. Lesen Sie auch: Umfrage in Bayreuth: Wo sparen Sie in der Krisen-Weihnachtszeit 

Zirka 500 Euro pro Leuchte

Auf die Frage hin, was denn der Austausch einer einzigen Lampe auf LED kosten würde, gibt Oppold an, “dass man im allgemeinen von durchschnittlichen Kosten von etwa 500 Euro pro Brennstelle ausgehen kann. Dabei sind technische Leuchten generell etwas kostengünstiger, während die Spanne bei dekorativen Leuchtensystemen sehr groß ist.

Eine Abwägung, ob eine dekorative Leuchte durch eine technische ersetzt werden kann und sollte, ist also sinnvoll. Natürlich gibt es auf dem Markt aber Preisschwankungen und verschiedene Optionen, was für Technik verbaut wird. In Einzelfällen können auch smarte Leuchten interessant sein, die nicht nur zeit-, sondern auch umgebungsbedingungsgesteuert die Lichtleistung anpassen können. Diese sind aber deutlich teurer”.

Umstellung im Jahr 2023 realistisch

Würde man die etwa 7.800 bis 8.000 verbleibenden Lampen austauschen, würde man überschlagsweise auf Gesamtkosten von etwa 3,8 bis 4 Millionen Euro kommen. Da die Haushaltslage der Stadt zurzeit angespannt ist, ist sie laut Stadt Bayreuth daher auf Fördermittel des Bundes angewiesen. Die Förderung des Bundes liege etwa bei 25 bis 40 Prozent. Bayreuth kann eine Förderung von 40 Prozent bekommen. Ebenso wurde für das erste Drittel an Leuchten eine Förderung durch den Freistaat Bayern beantragt, die aber auf 500.000 Euro gedeckelt ist.

Joachim Oppold gibt dem bt gegenüber an, dass die Bearbeitung der Anträge auf staatlicher Ebene derzeit wegen der hohen Zahl eingehender Anträge schleppend sei. Der im Frühjahr eingereichte Fördermittelantrag der Stadt ist derzeit noch nicht bearbeitet. Es sind also Verzögerungen von bis zu einem Jahr nach Einreichung des Förderantrags anzunehmen. Außerdem muss je nach Auftragsumfang die Umrüstung eventuell europaweit ausgeschrieben werden, was sowohl in der Vorbereitung, als auch bezüglich der vorgeschriebenen Fristen Zeit beansprucht.

Die Zeit für die eigentliche Umsetzung hängt stark von den personellen Kapazitäten des Anbieters ab. Für die Brennstellen, für die bereits die Förderung beantragt wurde, sollte eine Umstellung im Jahr 2023 realistisch sein, insofern der Förderbescheid bis zum Frühjahr eingeht. 2024 können dann hoffentlich möglichst viele weitere Lampen umgestellt werden. Bis wann alle Brennstellen umgerüstet sind, hängt aber stark von äußeren Faktoren, wie der Antragsbearbeitung durch den Fördermittelgeber, ab.

Einsparungen von bis zu 80 Prozent

Die Frage die sich jetzt noch stellt ist, wie hoch die Kosteneinsparung für die Stadt schlussendlich wäre, sollten alle Straßenlampen LED-Lampen umgestellt werden. Hierzu gibt der Sprecher der Stadt, Joachim Oppold, an, dass “die Kosteneinsparung aufgrund der Schwankungen der Strompreise und der angespannten Energielage schwer zu beziffern sind. Im Allgemeinen amortisieren sich die Investitionskosten je nach Leuchtensystem aber in deutlich weniger als zehn Jahren”.

Laut ihm ist der Blick auf die Stromeinsparung interessant. Im Jahr 2019, für das die Stadt eine Treibhausgasbilanz erstellt hat, wurden 3.700 MWh Strom für die Straßenbeleuchtung benötigt, entsprechend knapp 1.500 Tonnen CO2e. Durch den Leuchtenersatz in Kombination mit einer möglichen Nachtabsenkung der neu verbauten Technik wird in der Potenzialstudie eine Einsparung von bis zu 80 Prozent innerhalb der umgerüsteten Leuchten geschätzt und eine CO2e-Reduktion auf 20 Prozent der derzeitigen Menge. Auf die Gesamtstadt hochgerechnet könnten damit mindestens 900 – 1.000 Tonnen CO2e pro Jahr eingespart werden.

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Frau attackiert 12-Jährigen in Bayreuth: Weil er aus Versehen sein Getränk verschüttet hat https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/bayreuth-angriff-auf-kind-zoh-bus-oberfranken-polizei-bayern/ Wed, 07 Dec 2022 13:50:08 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196221 Eine Frau hat in Bayreuth einen 12-Jährigen im Bereich des ZOH angegriffen. Sie hat ihn verletzt und seine Brille beschädigt.

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Polizei

Frau attackiert 12-Jährigen in Bayreuth: Weil er aus Versehen sein Getränk verschüttet hat

Eine Frau hat in Bayreuth einen 12-Jährigen im Bereich des ZOH angegriffen. Sie hat ihn verletzt und seine Brille beschädigt.

Bei dem Vorfall in Bayreuth beim ZOH wollte die Frau den 12-Jährigen laut Polizei für ein Versehen bestrafen. Die Polizei sucht nun nach der mutmaßlichen Täterin.

Darüber hat heute, am 7. Dezember 2022, die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt informiert.

Angriff beim Bayreuther ZOH

Zwei 12-jährige Jungen waren am Dienstag, den 6. Dezember 2022, in Bayreuth mit der Stadtbuslinie 301 unterwegs. Das teilt die Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt mit. Als die beiden Buben gegen 16 Uhr beim ZOH ausstiegen, verschüttete einer von ihnen aus Versehen sein Getränk.

Das brachte eine Mitfahrerin wohl in Rage. Sie packte den Jungen an der Kapuze, drückte ihn zu Boden. Dabei nahm die Brille des Jungen Schaden. Er selbst wurde leicht verletzt, so die Polizei. Lesen Sie auch: Die bundesweite Reichsbürger-Razzia führte die Polizeikräfte auch in den Landkreis Bayreuth.

Polizei sucht Täterin

Noch ist nicht bekannt, um wen es sich bei der Dame handelt. Laut Polizeiangaben ist die unbekannte Täterin etwa 30 bis 40 Jahre alt. Sie hat langes blondes Haar und hellblaue Augen. Zur Tatzeit trug sie einen Mund-Nasen-Schutz und ein Stirnband.

Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden unter der Telefonnummer 0921-5062130.

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Reichsbürger-Razzia bei Bayreuth: Verdächtiger im Landkreis festgenommen https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/reichsbuerger-razzia-bayreuth-festnahme-polizei-oberfranken-bayern/ Wed, 07 Dec 2022 12:28:08 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196181 Heute gab es bundesweit Razzien gegen mutmaßliche Reichsbürger, eine davon fand im Landkreis Bayreuth statt. Das ist bisher bekannt.

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Polizei

Reichsbürger-Razzia bei Bayreuth: Verdächtiger im Landkreis festgenommen

Heute gab es bundesweit Razzien gegen mutmaßliche Reichsbürger, eine davon fand im Landkreis Bayreuth statt. Das ist bisher bekannt.

Ein mutmaßlicher Reichsbürger aus dem Landkreis Bayreuth wurde heute festgenommen. Er soll dem Führungsstab des „militärischen Arms“ angehört haben.

Das bt hat bei der Bundesanwaltschaft in Erfahrung gebracht, was bisher bekannt ist.

Reichsbürger-Razzia bei Bayreuth

Spezialkräfte der Polizei haben heute früh, am 7. Dezember 2022, in elf Bundesländern zugeschlagen. Sie stürmten die Wohnungen mutmaßlicher Reichsbürger, die gemeinsam Terror-Akte geplant haben sollen. 22 mutmaßliche Mitglieder sowie drei mutmaßliche Unterstützer haben die Polizeikräfte festgenommen. Auch in Bayern gab es Festnahmen.

Die Bundesanwaltschaft war federführend bei der Aktion. Das bt hat dort nachgefragt, wo die Polizei in Bayern mutmaßliche Reichsbürger festgenommen hat. Wie sich herausstellt, kommt einer der Festgenommenen aus dem Landkreis Bayreuth. Lesen Sie auch: Cyber-Angreifer haben diese Woche in Bayreuth zugeschlagen.

Spuren führen ins Bayreuther Land

Die Bundesanwaltschaft wirft den Festgenommenen vor, Mitglieder oder Unterstützer einer terroristischen Vereinigung zu sein. Laut dem Ermittlungsstand haben sich die Beschuldigten als Reichsbürger untereinander vernetzt und spätestens Ende November 2021 eine terroristische Vereinigung gegründet. Diese habe das Ziel gehabt, „die bestehende staatliche Ordnung in Deutschland zu überwinden und durch eine eigene, bereits in Grundzügen ausgearbeitete Staatsform zu ersetzen“, so die Bundesanwaltschaft.

In ihren Planungen hätten sie Gewalt gegen Vertreter des Staates und auch Tötungen gebilligt. „Die Beschuldigten verbindet eine tiefe Ablehnung der staatlichen Institutionen und der freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland“, teilt die Bundesanwaltschaft mit. Die Gruppe habe konkrete Vorbereitungen begonnen, die Republik gewaltsam zu beseitigen.

Die Mitglieder der Gruppierung hängen laut Bundesanwaltschaft der Reichsbürger- sowie QAnon-Ideologie an. Sie würden davon überzeugt sein, dass Deutschland von einem „Deep State“, einem geheimen Staat im Staat, regiert werde. Dieses angebliche System habe die Gruppierung gewaltsam beseitigen wollen. Dazu hätte die Gruppe verwaltungsähnliche Strukturen aufgebaut, Ausrüstung beschafft, Schießtrainings durchgeführt, Mitglieder rekrutiert. Sie wollten laut Bundesanwaltschaft die Regierung selbst übernehmen.

Ein Teil der Gruppierung ist der „militärische Arm“, so die Bundesanwaltschaft. Einige der Mitglieder waren demzufolge früher bei der Bundeswehr. Dieser Teil der Terror-Gruppe sollte „die geplante Machtübernahme mit Waffengewalt durchsetzen“. Hier führen die Spuren in den Landkreis Bayreuth.

Peter W. aus dem Landkreis Bayreuth

Wie das bt von der Bundesanwaltschaft erfahren hat, gab es eine Festnahme im Landkreis. Sie hat östlich von Bayreuth stattgefunden. Der Festgenommene ist Peter W. Er gehörte laut dem aktuellen Ermittlungsstand zum Führungsstab des „militärischen Arms“.

Zu den Aufgaben des Führungsstabs führt die Bundesanwaltschaft aus: „Der Führungsstab befasste sich unter anderem mit der Rekrutierung neuer Mitglieder, der Beschaffung von Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen, dem Aufbau einer abhörsicheren Kommunikations- und IT-Struktur, der Durchführung von Schießübungen sowie Plänen für die künftige Unterbringung und Verpflegung der ‚Heimatschutzkompanien‘.“

Konkret wirft die Bundesanwaltschaft Peter W. die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vor, so ein Behördensprecher gegenüber dem bt. Nach der Festnahme sei er nach Karlsruhe gekommen, wo er zusammen mit den anderen Festgenommenen dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werde.

Weitere Festnahme in Oberfranken

Peter W. ist nicht der einzige aus Oberfranken, der bei den Razzien festgenommen wurde. Auch Thomas M. aus dem Landkreis Forchheim zähle zu den Festgenommenen. Das teilte die Bundesanwaltschaft auf bt-Anfrage mit. Auch Thomas M. soll zum Führungsstab des „militärischen Arms“ gehört haben. In Bayern gab es außerdem Festnahmen in den Landkreisen Schweinfurt, Ansbach, Miesbach und Freyung-Grafenau.

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Auf was es an Weihnachten wirklich ankommt: Ein Kommentar zur Krisen-Weihnachtszeit https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/weihnachten-kommentar-krise-advent-einkaufen-sparen-geschenke/ Wed, 07 Dec 2022 10:48:57 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196061 Weihnachten steht vor der Türe - die Krise hat schon Einzug gehalten. Sie sollte als Chance angesehen werden - ein Kommentar.

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Weihnachten

Auf was es an Weihnachten wirklich ankommt: Ein Kommentar zur Krisen-Weihnachtszeit

Weihnachten steht vor der Türe – die Krise hat schon Einzug gehalten. Sie sollte uns jedoch nicht das Weihnachtsfest verderben, sondern als Chance angesehen werden. Ein Kommentar.

Lichterkette, Weihnachtsgans, Geschenke – das gehört zu einem guten Weihnachtsfest. Oder etwa nicht? Die aktuelle Krise wirft einen Schatten auf die sonst so lichtreiche Adventszeit. Wenn wir ein Weihnachten wie immer wollten, müssten wir tiefer in die Tasche greifen. Auch wenn ein schnelles Ende der Krise auf mancher Wunschliste stehen mag, den Wunsch wird uns das Christkind wahrscheinlich nicht erfüllen. Wir sollten stattdessen auf einigen Dekor verzichten, um den Kern des Weihnachtsfestes wieder zu entdecken.

Weihnachten heißt nicht nur Geld ausgeben

Man wird nicht gleich zum Grinch, wenn man dieses Jahr mal auf seine Weihnachtsbeleuchtung verzichtet. An Weihnachten geht es nicht darum, ein  Lichtspiel vor der Haustür zu veranstalten. Und auch nicht um die Frage: Welcher Nachbar hat den am schönsten beleuchteten Eingangsbereich? Konkurrenzkämpfe zwischen Nachbarn sorgen nicht nur für Unruhe. Sondern kosten in diesem Jahr dazu noch viel Geld.

Die aktuelle Krisenzeit regt mit Sicherheit jeden von uns dazu an, genauer auf den eigenen Geldbeutel zu schauen. Schon der Kauf von einem Joghurt genügt, um zu merken, wie die Preise gestiegen sind. Viele haben schon zu sparen angefangen – oder denken zumindest darüber nach. Da kommt das Weihnachtsfest doch ungelegen. Denn bei den Geschenken für die Enkel und der Weihnachtsgans für die Familie – da darf man doch nicht sparen. Oder?

Doch, man darf. Denn Weihnachten dreht sich vor allem um das Beisammensein mit den Liebsten. Es geht darum, dass die Oma endlich mal wieder das Enkelkind auf dem Schoß sitzen hat. Dass der Sohn, der längst in Berlin lebt und kaum noch nachhause kommt, endlich mal wieder am heimischen Herd sitzt. Ich denke, daran müssen wir uns manchmal selbst erinnern. Mit den teuren Geschenke und der fetten Gans ist es wie mit dem Lametta am Weihnachtsbaum: Wenn man zu viel davon hat, sieht man gar nicht mehr, um was es eigentlich geht.

Sparen ist nicht immer eine Tugend

Natürlich gibt es auch Dinge, bei denen man trotzdem tiefer in die Tasche greifen sollte an den Weihnachtsfeiertagen. Wenn die sechsjährige Tochter nicht die Baby Born-Puppe geschenkt bekommt, die sie auf ihren Wunschzettel geschrieben hat, sondern nur ein günstiges Imitat, könnte das schon für ein langes Gesicht unterm Weihnachtsbaum sorgen. Es wäre schwierig zu erklären, wieso das Christkind dieses Jahr sparen musste – oder ein bestimmtes Geschenk nicht herbekommen hat.

Vielleicht kann man den Kleinen schon vorab klar machen, dass das Christkind nicht jedem Kind alles erfüllen kann, weil es so viel gar nicht tragen könnte. Und dass die anderen Kinder schließlich auch etwas bekommen wollen.

Ein kleineres Weihnachtsfest ist kein schlechteres

Sparen muss nicht heißen, die Enkelkinder leer ausgehen zu lassen und kein einziges Lichtlein aufzuhängen. Es heißt abzuwägen, auf welche Dinge man verzichten kann. Vielleicht sorgt es wirklich für Unbehagen, wenn es zum ersten Mal keine teure Weihnachtsgans gibt. Sondern Bratwürste und Kartoffelsalat. Oder wenn man der Oma eigentlich den schönen Wollpullover kaufen wollte, ihr aber letztlich doch nur ein paar Handschuhe schenkt. All das erinnert uns an die Krise, in der wir uns befinden. Doch es kann uns auch daran erinnern, warum wir Weihnachten überhaupt feiern.

Es geht darum, sich am gemeinsamen Tisch gegenseitig von den Dingen zu erzählen, die wir erlebt haben, die uns beschäftigen, die wir uns wünschen. Es geht darum, dass die Familie in der kalten Jahreszeit endlich mal wieder zusammenrückt. Es geht darum, für ein paar Tage im Jahr nicht nur Dinge zu erledigen und Erwartungen zu erfüllen, sondern sich zusammen wohlzufühlen. Dazu braucht es keine teure Weihnachtsbeleuchtung, keine teuren Geschenke und kein teures Weihnachtsessen. Sparen zu müssen ist eine Chance, keine Schande.

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Doppelmord in Mistelbach bei Bayreuth: An diesem Tag soll das Urteil fallen https://www.bayreuther-tagblatt.de/nachrichten-meldungen-news/doppelmord-in-mistelbach-an-diesem-tag-soll-das-urteil-fallen/ Wed, 07 Dec 2022 08:50:32 +0000 https://www.bayreuther-tagblatt.de/?p=196108 Beim Prozess um den Doppelmord von Mistelbach am Landgericht Bayreuth steht nun fest, wann das Urteil verkündet werden soll.

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Gerichtsprozess

Doppelmord in Mistelbach bei Bayreuth: An diesem Tag soll das Urteil fallen

Beim Prozess um den Doppelmord von Mistelbach am Landgericht Bayreuth steht nun fest, wann das Urteil verkündet werden soll. Der Termin wurde verschoben.

Beim Doppelmord-Prozess hat das Landgericht Bayreuth den ursprünglichen Termin zur Urteilsverkündung verschoben. Der Grund ist die Erkrankung eines Richters.

Das Landgericht Bayreuth hat den neuen Termin heute, am 7. Dezember 2022, mitgeteilt.

Doppelmord-Prozes in Bayreuth

Der Prozess um den Doppelmord in Mistelbach startete am 19. Oktober 2022. Seitdem läuft er unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Nun gab es seit Langem wieder eine Neuigkeit aus dem Landgericht Bayreuth: Der Terminplan hat sich geändert.

„Die zeitliche Verschiebung ist erforderlich, weil wegen Erkrankung eines Richters zwei Termine in der laufenden Woche aufgehoben werden mussten“, teilte das Landgericht Bayreuth heute, am 7. Dezember 2022, mit. Lesen Sie auch: Diese Strafen drohen den Angehörigen.

Das sind die neuen Termine

„Vorläufig sind Schluss der Beweisaufnahme und Plädoyers für Freitag, 16.12.2022 vorgesehen“, teilt das Landgericht Bayreuth mit. „Im Anschluss hieran wird der genaue Termin der Urteilsverkündung bekanntgegeben werden.“

Einen groben Termin für die Urteilsverskündung gibt es aber schon. Er ist kurz vor Weihnachten: Am Donnerstag, den 22.Dezember 2022, soll nachmittags im Bayreuther Justizpalast das Urteil fallen.

Über das Verfahren dringt weiter nichts nach außen. „Über die Inhalte des bisherigen Verfahrensverlaufs kann über die bereits erfolgten Mitteilungen hinaus derzeit nichts gesagt werden“, teilt das Landgericht Bayreuth mit.

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