Freizeit

Fest im Sattel: Schon mit zwei Jahren auf dem Reiterhof

Ein Sprichwort besagt: „Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde“. Wenn es nach Tanja Amschler vom Gestüt Connemara Penancing Brook in Busbach geht, dann stimmt diese Aussage voll und ganz. Gemeinsam mit ihrem Großvater Konrad Weggel leitet die 31-Jährige den Reiterhof in Busbach. Um schon den Kleinsten die Freude an Pferden zu vermitteln, gründete Tanja Amschler im Jahr 2018 die Fohlengruppe. Dort lernen Kinder ab zwei Jahren alles rund um das Pferd. Im Video über dem Text bekommen Sie einen Einblick in eine Trainingsstunde.

Von klein auf

Tanja Amschler hat selbst schon als Kind den Umgang mit den Tieren gelernt. Ihr Großvater züchtet seit Mitte der 60er-Jahre Pferde. Spezialisiert hat er sich auf Connemara. Diese Rasse sei besonders robust und vielseitig. Somit sei sie sowohl für Erwachsene als auch Kinder bestens geeignet.

Tanja Amschler mit ihrer Connemara-Zucht. Foto: Susanne Jagodzik

Bevor ich laufen konnte, saß ich schon auf einem Pony. Da ich gerne mit Kindern arbeite und auch unsere Rasse sich sehr gut für die Arbeit mit Kindern eignet, kam ich auf die Idee der Fohlengruppe.

(Tanja Amschler)

Früh übt sich

Die meisten Reiterhöfe würden Kurse für Kinder ab sechs oder sieben Jahren anbieten. Für Tanja Amschler ist das schon zu spät.

Ich finde es wichtig, dass schon die Kleinsten lernen, dass man es hier mit Lebewesen zu tun hat und die Tiere kein Spielzeug sind.

(Tanja Amschler)

Gerade in der heutigen Zeit, in der das Leben vieler Menschen stark von den Medien geprägt wird, sei es wichtig den Kindern schon von Klein auf andere Werte wie Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Respekt untereinander und den Ponys gegenüber zu vermitteln. Durch viele Spiele soll dabei aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Zusätzlich werde durch die Arbeit mit den Pferden und den verschiedenen Übungen auch der Gleichgewichtssinn und die Motorik gefördert, so die 31-Jährige.

Einblick in die Fohlengruppe. Foto: Susanne Jagodzik