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Frankenderby: Alles zum medi-Gegner s.Oliver Würzburg

Derbyzeit! Am Sonntag empfängt medi bayreuth s.Oliver Würzburg in der Oberfrankenhalle. Im zweiten Heimspiel kommt es für die Heroes of Tomorrow also zum zweiten Frankenderby. Nach der 75:88-Niederlage am ersten Spieltag gegen Brose Bamberg, soll es gegen die Unterfranken besser laufen. Hier gibt’s alle Infos zu s.Oliver Würzburg.

Zwei Würzburger Siege

Letzte Saison gab es zwei Duelle zwischen den Bayreuthern und Würzburg. Für medi endeten beide Vergleiche mit einer Niederlage. Nach einer knappen 69:73-Niederlage bei den Unterfranken, gab es im Rückspiel in der Oberfrankenhalle eine deutliche Klatsche für das Team von Raoul Korner. Mit 99:84 triumphierte der fränkische Lokalrivale.

medi vs. Würzburg
Ein hart umkämpftes Aufeinandertreffen zwischen medi und s.Oliver im Mai 2019. Archivfoto: Frederik Eichstädt

Durch die Niederlage verspielte medi bayreuth damals seine letzte Chance auf eine Playoff-Teilnahme. Doch auch für Würzburg reichte es nicht. Trotz Punktgleichheit mit Braunschweig mussten sich die Unterfranken am Ende mit Rang neun begnügen.

Der Triumph zum Greifen nah

Ein Erfolg war die Saison für s.Oliver Würzburg dennoch. Im FIBA Europe Cup ging die Reise für das Team bis ins Finale. Nach Erfolgen gegen Saratov, Bakken und Varese, mussten sich die Unterfranken dort am Ende jedoch dem italienischen Team Sassari geschlagen geben.

Obwohl wir in der letzten Saison die Playoffs knapp verpasst haben, war es durch das starke Abschneiden im europäischen Wettbewerb eine gute Saison mit der wir zufrieden sein können.

(s.Oliver Würzburg Headcoach Denis Wucherer)

Denis Wucherer. Foto: s.Oliver Würzburg.

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Ziel: Playoffs

Für den Trainer sei es wichtig, dass er mit dem Kern des Teams aus der letzten Saison weiterarbeiten könne. Positiv blickt Wucherer auch auf die Neuverpflichtungen. Insgesamt schätze er den eigenen Kader dadurch stärker ein als in der letzten Spielzeit. Folgerichtig ruft der Coach die Playoffs als Saisonziel aus. Dabei pflichtet ihm auch der Geschäftsführer bei.

Nachdem wir die Playoffs zum zweiten Mal in Folge als Neunter ganz knapp verpasst haben, wollen wir auch in dieser Spielzeit bis zum Schluss im Kampf um einen Platz unter den besten acht Teams der Liga dabei sein und dann im Mai hoffentlich noch weiterspielen, wenn der Rest der Liga in den Urlaub fahren muss.

(s.Oliver Würzburg Geschäftsführer Steffen Liebler)

Nils Haßfurther. Foto: s.Oliver Würzburg.

Auf den Nachwuchs setzen

Neben den sportlichen Zielen in der BBL hat sich der Verein auch darüber hinaus Ziele gesetzt. In einer Pressemitteilung verkündete der Verein:

Wir wollen die Strukturen des Nachwuchsprogramms der s.Oliver Würzburg Akademie weiter ausbauen und junge deutsche Spieler erneut durch viel Spielzeit im ProB-Farmteam von Headcoach Eric Detlev auf die easyCredit BBL vorbereiten. Kein ProB-Team hatte in der Saison 2018/19 mehr ‚deutsche‘ Spielminuten als die TG s.Oliver Würzburg in der ProB Süd.

Wurf. Foto: s.Oliver Würzburg.

Start in die neue Spielzeit

Nach bisher zwei gespielten Partien in der easyCredit BBL stehen bislang ein Sieg und eine Niederlage auf dem Konto der Würzburger. Nach einer 82:90-Niederlage bei den EWE Baskets Oldenburg, gelang den Unterfranken am zweiten Spieltag ein 90:75-Erfolg gegen die BG Göttingen. Im Pokal musste das Team bereits im Achtelfinale die Segel streichen. Beim Vorjahresfinalisten ALBA BERLIN hieß es aus Sicht der Würzburger am Ende 81:92.

Die Transfers im Detail

Zugänge

William Sheehey (FC Porto), Brekkott Chapman (Weber State), Nils Haßfurther (Nürnberg Falcons), Luke Fisher (Gran Canaria), Noah Allen (Captial City), Jonas Weitzel (TG s.Oliver Würzburg)

Abgänge

Krešimir Lončar (Karriereende), Gabriel Olaseni, MIke Morrison (Peristeri), Xavier Cooks (Strasbourg), Devin Oliver (Nanterre), Brad Lösing (Jena)

Co-Kapitän Skyler Bowlin. Foto: s.Oliver Würzburg.