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NachrichtenPolizeibericht

Geldautomat im Landkreis Bayreuth gesprengt – Mutmaßliches Fluchtfahrzeug gefunden

Update vom 13. Januar 2020 um 16:08 Uhr: Mutmaßliches Fluchtfahrzeug gefunden

Im Rahmen der Fahndung aufgrund der Sprengung des Geldausgabeautomaten am frühen Montagmorgen in Weidenberg, konnten Polizisten das mutmaßliche Tatfahrzeug, einen Roller, auffinden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Bayreuth laufen weiter auf Hochtouren.

Zahlreiche Polizeieinsatzkräfte fahndeten in der Folgezeit nach den Unbekannten. Kriminalbeamte aus Bayreuth nahmen die Ermittlungen vor Ort auf und führten eine umfassende Spurensicherung durch.

Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte eine Streifenbesatzung um die Mittagszeit in Weidenberg einen verdächtigen Roller ohne Kennzeichen im Bereich der Warmensteinacher Straße, nahe der Straße „Rosenhammer“, im Gebüsch auffinden. Die Beamten stellten das Zweirad für weitere kriminalpolizeiliche Untersuchungen sicher.

Aufgrund gewonnener Erkenntnisse durch den anschließenden Einsatz von Personensuchhunden der Oberfränkischen Polizei, könnten sich die Täter auf dem Parkplatz unterhalb der Kirche in der Straße „Rosenhammer“ aufgehalten haben.

Update vom 13. Januar 2020 um 10:30 Uhr: Fahndung in Weidenberg dauert an

Nach der Sprengung eines Geldausgabeautomaten am frühen Montagmorgen in Weidenberg, dauern die Fahndungsmaßnahmen nach den Tätern weiter an. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen und bittet um Mithilfe.

Nach bisherigen Erkenntnissen sprengten mindestens zwei Unbekannte gegen 2.55 Uhr den Geldautomaten der Bankfiliale in der Bahnhofstraße in Weidenberg mittels Einleiten eines Gasgemisches. Kurz darauf ergriffen vermutlich zwei Personen mit einem motorisierten Zweirad, möglicherweise einem Roller, die Flucht in Richtung Sportplatz beziehungsweise Industriegebiet.

Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr trafen kurz darauf bei der Bankfiliale ein. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Streifenbesatzungen verliefen bislang ohne Ergebnis. Die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes untersuchte in der Folgezeit den Tatort. Anschließend nahmen Kriminalbeamte aus Bayreuth die Ermittlungen vor Ort auf und führten umfassende Spurensicherungsmaßnahmen durch.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei erbeuteten die Täter kein Bargeld. Der Sachschaden an dem Automat dürfte sich auf einige Tausend Euro belaufen. Das Gebäude wurde nicht beschädigt, teilt die Polizei mit.

Die Kripobeamten bitten um Mithilfe und folgende Hinweise:

  • Wer hat am Montag, um etwa 2.55 Uhr, Wahrnehmungen im Bereich der Bankfiliale in der Bahnhofstraße gemacht?
  • Wem sind in der Zeit von zirka 2.30 Uhr bis 3.30 Uhr, verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge in Weidenberg und Umgebung aufgefallen?
  • Wer kann sonst Angaben machen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Bayreuth unter der Telefonnummer 0921/506-0 in Verbindung zu setzen.

Erstmeldung vom 13. Januar 2020 um 6 Uhr: Geldautomat gesprengt

Am frühen Montagmorgen (13. Januar 2020) haben bislang Unbekannte versucht den Geldautomaten einer Bankfiliale in Weidenberg (Landkreis Bayreuth) zu sprengen. Die Täter flüchteten mit einem Motorroller. Die Fahndung läuft.

Am Wochenende wurde ebenfalls im Landkreis Bayreuth ein Fleischautomat einer Metzgerei mit einem Böller gesprengt. Der Inhaber hat sich mit einem Post direkt an den Täter gewendet.

Ein lauter Knall

Gegen 2:55 Uhr knallte es laut in der Bankfiliale in der Bahnhofstraße. Anschließend flüchteten zwei dunkel gekleidete Personen aus der Bank und fuhren auf einem Motorroller davon. Die Fahndung blieb bis jetzt ohne Ergebnis. Die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr sperrten die Bankfiliale weiträumig ab.

Die Kripo ermittelt

Der Tatort wird durch die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) untersucht. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens oder einer möglichen Beute kann noch nichts gesagt werden, solange das LKA noch nicht eingetroffen ist. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen.

Ein Bayreuther war mit 1,4 Promille auf der Autobahn unterwegs. Das Kuriose: Der Führerschein war allerdings davor schon weg.