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Google Street View: Bayreuth bleibt weißer Fleck

Seit Anfang dieser Woche sind wieder Google-Street-View-Autos in Bayreuth unterwegs. Doch keine Panik: Niemand wird Aufnahmen von sich unfreiwillig im Internet finden – zumindest laut Google. Wie der Konzern auf seiner Homepage betont, werden die Aufnahmen nicht veröffentlicht. Sie dienen lediglich der Aktualisierung des Kartenmaterials auf Google Maps. Das Material wird also ausschließlich dazu verwendet, richtige Straßennamen, Straßenschilder und Informationen über Geschäfte beispielsweise zu erfassen und zu aktualisieren.

Mit Google in die Bayreuther Katakomben

Virtuell umsehen kann man sich in Bayreuth nur an den Hotspots der Stadt und an Orten, die private Nutzer aufgenommen haben – mit 360-Grad-Fotos, die nicht von Street View selbst stammen. Wer also keine Lust hat, sich die Sehenswürdigkeit selbst anzusehen, kann mit Google zum Beispiel in die Bayreuther Katakomben abtauchen, die Maximilianstraße entlang schlendern oder über den Uni-Campus tingeln, am Röhrensee spazieren gehen, sich eine Portion Bildung im Urwelt-Museum holen oder auch einen Blick in den Eingangsbereich des Klinikums werfen. Alle Orte, die einen Rundum-Blick bieten, sind auf Google Maps mit einem blauen Punkt markiert.

Screenshot: Google Maps

Nach Ladenschluss noch umsehen

Auch etliche Unternehmen nutzen den Dienst, um sich ihren Kunden zu präsentieren. 360-Grad-Bilder ermöglichen einen Einblick in die Geschäftsräume auch jenseits der Öffnungszeiten oder die Möglichkeit, sich vor dem Gebäude etwa nach Parkplätzen umzusehen.

Abgesehen von den Daten und Bildern, die Google für seinen Kartendienst Maps benötigt und die derzeit wieder aufgenommen werden, sowie den Fotos von privaten Nutzern und Unternehmen, ist Bayreuth von Google Street View nicht erfasst. Wer durch die Straßen der Stadt düsen will, muss schon selbst ins Auto steigen und losfahren. Virtuell geht in dieser Hinsicht nichts.