Anzeige

Mehr Sport

HaSpo Bayreuth empfängt den Tabellenletzten

Am Wochenende treten beide Teams von HaSpo Bayreuth gegen den Tabellenletzten an. Hier gibt’s alle Infos.


Zum Start in die Rückrunde gab es für beide Bayernliga-Mannschaften von HaSpo Bayreuth Auswärtssiege. Die Männer siegten 26:18 bei der Rimparer Zweitligareserve und die Damen 26:19 beim TSV Ismaning. Am Samstag stehen die ersten Aufgaben im heimischen Schulzentrum Ost an: Zunächst erwartet die Damen-Mannschaft von Trainer Udo Prediger das Tabellenschlusslicht TSV Haunstetten II und im Anschluss haben die HaSpo-Männer ab 19:30 Uhr mit dem TuS Fürstenfeldbruck II ebenfalls den Träger der roten Laterne zu Gast.

HaSpo Bayreuth gegen Fürstenfeldbruck

Für die Männer der Trainer Michael Werner und Marc Brückner geht es darum, den Anschluss an das Spitzenduo TG Landshut und VfL Günzburg zu halten. Gleichzeitig wollen sich die Wagnerstädter ein gutes Gefühl für das anstehende Derby beim HSC Coburg II holen. Da scheint die Aufgabe gegen den Tabellenletzten eine gute Möglichkeit, um sich mit einem Sieg das nötige Selbstvertrauen zu erspielen.

Doch ein Selbstläufer wird das keineswegs, warnen auch die Trainer: „Wer denkt, dass es von alleine läuft, der liegt völlig falsch. Fürstenfeldbruck steht zwar am Tabellenende, aber verfügt dennoch über eine Mannschaft mit guten Spielern in ihren Reihen, die Probleme machen können, wenn man sie nicht richtig angeht.“ 

Mit Konzentration zum Sieg

Im Hinspiel taten sich die Bayreuther eine Halbzeit lang schwer, lagen lange zunächst zurück und führten zur Pause nur mit 17:16. Erst nach dem Seitenwechsel konnte sich HaSpo absetzen und einen klaren 38:28-Erfolg eintüten. Also ist klar: Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage braucht die HaSpo-Mannschaft eine konzentrierte Leistung, um die Aufgabe zu lösen.

Theresa Stöcker in Aktion. Die HaSpo-Damen spielten am Wochenende beim 1. FCN 30:30
Theresa Stöcker, Archivfoto: HaSpo Bayreuth

Die HaSpo-Damen wollen Revanche für das Hinspiel nehmen

Bereits zuvor erwarten die HaSpo-Damen das Schlusslicht der Damen-Bayernliga. Leicht wird auch diese Aufgabe nicht, denn das Hinspiel verloren die Bayreutherinnen beim TSV Haunstetten II. Am Ende stand es 24:28 aus HaSpo-Sicht. Auch Trainer Prediger macht klar: „Wir dürfen uns nicht vom Tabellenstand täuschen lassen. Haunstetten hat gute Spielerinnen in ihren Reihen und zudem zeigen die jüngsten Ergebnisse, dass sie sich weiterentwickelt haben.“ 

Viele Ausfälle bei Bayreuth

Prediger meint die letzten beiden Auftritte von Haunstetten. Nach dem 31:27-Sieg zum Jahresauftakt gegen MTV Stadeln, mussten sie sich vergangene Woche gegen den Tabellensechsten HG Zirndorf nur hauchdünn mit 22:23 geschlagen geben. Neben der Formstärke des HaSpo-Gegners kommt auch noch die eigene personelle Lage hinzu, denn mit Julia Dörfler (privat verhindert), Hanna Duchon (krank) und Christina Hall (verletzt) fallen gleich drei Spielerinnen aus. Zudem ist Kapitänin Kim Koppold seit vergangenem Wochenende angeschlagen und konnte die komplette Woche nicht trainieren.

Trotz der eher schlechten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Revanche für die Hinspielniederlage wollen die Bayreutherinnen ihre beeindruckende Heimserie aufrechterhalten, denn mit Ausnahme des 16:24 gegen Ismaning zum Saisonstart konnte HaSpo alle weiteren Heimspiele für sich entscheiden. Mit einem Erfolg gegen Haunstetten könnten die Oberfränkinnen ihre Serie auf sieben Heimsiege hintereinander ausbauen.


Text: David Schreibelmayer