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HaSpo Bayreuth: Sieg und Niederlage für Bayreuths Handballer

Die Bayernliga-Männer von HaSpo Bayreuth haben ihr Auswärtsspiel bei Aufsteiger TuS Fürstenfeldbruck nach knapper 17:16-Pausenführung letztlich deutlich mit 38:28 gewinnen können. Die Bayreuther Damen unterlagen beim TSV Haunstetten II mit 24:28 (12:15).

Führungswechsel

In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der die Führung mehrmals die Seite wechselte. HaSpo bekam dabei wenig Zugriff auf die beiden Rückraumakteure der Oberbayern Benedikt Hagitte (9 Tore) und Noah Newel (7) und auch die Torhüter konnten kaum Chancen vereiteln. Obwohl nicht alles rund lief auf Bayreuther Seite, ließ sich das Team der Trainer Michael Werner und Marc Brückner nicht verunsichern und drehte den 14:16-Rückstand kurz vor der Pause noch in eine Führung (17:16).

Präsente Abwehr

Nach dem Seitwechsel starteten die Wagnerstädter dann gut und zogen schnell auf 22:18 (35.) davon. Der Vorsprung wurde anschließend nie mehr geringer als drei Tore und Fürstenfeldbruck hatte nun auch nicht mehr die Durchschlagskraft wie noch vor der Pause. Die Bayreuther Abwehr war jetzt deutlich präsenter und auch die Torhüterleistung war gut, sodass HaSpo spätestens beim 30:24 zehn Minuten vor Schluss die Weichen endgültig auf Sieg gestellt hatte. In der Schlussphase wurde der Vorsprung weiter ausgebaut und letztlich ein deutlicher 38:28-Erfolg eingefahren.

Die Herren I von HaSpo-Bayreuth im Training. Archivfoto: Frederik Eichstädt.

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Führung verspielt

Die HaSpo-Damen hingegen konnten leider auch das zweite Saisonspiel nicht gewinnen. Aufgrund mehrerer Ausfälle gestaltete sich die Personallage auf Bayreuther Seite kritisch und Trainer Udo Prediger musste ein wenig improvisieren. Überragende HaSpo-Akteurin war Elena Kerling mit zwölf Treffern. Der 12:15-Pausenrückstand war unnötig und ärgerlich, da man vorher mithalten konnte und sogar mit zwei Treffern geführt hatte. 

Drei Spielerinnen verletzt

Nach dem Seitenwechsel schaffte HaSpo jedoch schnell den 17:17-Ausgleich (35.) und auch den 17:20-Rückstand machten sie dank einer starken Mentalität wieder wett (21:21). In der Schlussphase fehlte aufgrund der mangelnden Wechseloptionen vielleicht ein wenig die Luft. Zudem schieden mit Sophia Löser, Hanna Bauer und Lena Eckert gleich drei weitere Spielerinnen im Laufe der zweiten Hälfte verletzungsbedingt aus.

Wäre ein HaSpo-Konter beim Stand von 24:22 für Haunstetten genutzt worden, wäre es wohl bis zum Ende spannend geblieben. Doch leider vergab HaSpo diese Chance und musste spätestens beim 26:22 realisieren, dass es nichts mit den ersten Puntken der Saison werden würde. Letztlich stand eine 24:28-Niederlage zu Buche.

Ausblick

Nächste Woche steht dann am Samstag wieder ein HaSpo-Heimspieltag an. Ab 17:30Uhr treffen die Damen auf die HSG Freising/Neufahrn, ehe die Männer auf den Drittliga-Absteiger HSC 2000 Coburg II treffen.


Text: David Schreibelmayer