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HaSpo Bayreuth vor schweren Auswärtsaufgaben

Beide Bayernligamannschaften von HaSpo Bayreuth müssen dieses Wochenende auswärts ran. Dabei steht sowohl für die Frauen, am Samstag ab 18 Uhr beim HSV Bergtheim, als auch für die Herren, am Sonntag ab 16:30 Uhr, beim TSV Friedberg eine hohe Auswärtshürde bevor. 

Gefährliche Friedberger

Die Männer reisen am Sonntag nach Schwaben zum TSV Friedberg, der aktuell mit 6:10-Punkten nur auf dem neunten Rang liegt. Ihre drei Siege fuhren die Hausherren dabei allesamt gegen Teams ein, die hinter ihnen stehen. In allen drei Fällen fielen die Erfolge gegen Rimpar II (31:18), beim TuS Fürstenfeldbruck II (32:22) und gegen den SV Anzing (30:26) jedoch klar aus. Bei den beiden Drittligaabsteigern HSC Coburg II (24:32) und TV Erlangen-Bruck (29:35) unterlag Friedberg deutlich. 

Gefährlich sind die Friedberger nicht nur über ihre guten Rückraumschützen Fabian Abstreiter und Manuel Scholz, sondern auch über ihren besten Werfer Karlo Tomic. Dieser liegt mit 44 Treffern auf Rang vier der Torschützenliste. Zudem verfügen die Gastgeber über einige Akteure, die schon Drittligaerfahrung gesammelt haben. Somit sind sie unabhängig von der Tabellenkonstellation ein ernstzunehmender Gegner.

Die Serie fortsetzen

HaSpo möchte als Spitzenreiter seine Erfolgsserie fortsetzen und nach den beiden Heimsiegen gegen Landshut (30:21) und München (29:22) nun auswärts die gute Form bestätigen. Grundstein dafür soll wieder eine aggressive Abwehr sein, die Ballverluste beim Gegner provoziert, sodass die Bayreuther über das Tempospiel zu einfachen Toren kommen können. Mit einem Erfolg würden die Wagnerstädter logischerweise an der Spitze der Tabelle bleiben. Der punktgleiche Konkurrent HSC Coburg II spielt bereits am Samstag beim starken Dritten VfL Günzburg und hat also die Möglichkeit vorzulegen. 

Angriff durch Saborowski. Archivfoto: HaSpo Bayreuth.

HaSpo-Damen in Unterfranken

Für die Damen steht beim HSV Bergtheim eine ebenso schwere Aufgabe an. Die Unterfränkinnen stehen mit 13:3-Punkten auf Rang drei. Dabei holten sie gegen den Spitzenreiter HSG Würm-Mitte ein respektables 29:29-Unentschieden. Lediglich die 29:31-Niederlage bei Aufsteiger VfL Günzburg trübt den bisher sehr guten Saisonverlauf. 

Eine alte Bekannte auf der Trainerbank

Mit Michaela Lehnert sitzt zudem eine ehemalige HaSpo-Spielerin auf der Trainerbank der Gastgeberinnen. Lehnert spielte selbst viele Jahre für Bayreuth, stieg 2014 in die dritte Liga auf und spielte mit HaSpo dann drei Jahre in der dritthöchsten Spielklasse, ehe es 2017 wieder runter in die Bayernliga ging. Nachdem sie letzte Saison noch als Spielerin mit Bergtheim gegen HaSpo spielte, hat sie nun das Ruder als Trainerin übernommen und das bisher überaus erfolgreich. 

Gute Erinnerungen

Obwohl die HaSpo-Damen mit einem Punktekonto von 8:8 nur als Tabellenachte anreisen, ist die Ausgangslage nicht aussichtslos. Vergangene Saison gewannen die Wagnerstädterinnen nicht nur zu Hause (37:24), sondern auch auswärts mit 24:22. Einige Spielerinnen wissen also, wie man in Bergtheim gewinnt, wenngleich sich die Ausgangslage im Vergleich zu letzter Saison etwas anders darstellt. Um diesen Erfolg wiederholen zu können, wird es darum gehen die eigene Fehlerquote möglichst gering zu halten, denn zuletzt stieg und fiel der Erfolg mit der Anzahl der eigenen Fehler.


Text: David Schreibelmayer


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