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HaSpo Bayreuth vor Top-Spiel in Coburg

Am Wochenende treten die HaSpo-Teams erst am Sonntag an. Die Bayernliga-Männer von HaSpo Bayreuth sind dabei ab 16 Uhr zum Oberfranken-Derby beim HSC 2000 Coburg zu Gast. Die Bayernliga-Damen spielen bei der HSG Freising-Neufahrn. Die Partie beginnt um 14:30 Uhr. Hier gibt’s alle Infos.

Top Spiel und Oberfrankenderby für HaSpo Bayreuth

Die HaSpo-Herren starteten gut in die Rückrunde. Zuletzt gab es Siege in Rimpar (26:18) und gegen Fürstenfeldbruck (41:21). Nun kommt es für den Tabellenzweiten Bayreuth zu einem echten Top-Spiel. Am Sonntag ab 16 Uhr sind die HaSpo Herren zu Gast beim Drittligaabsteiger HSC 2000 Coburg II. Die Vestestädter stehen aktuell auf dem vierten Platz und liegen drei Zähler hinter HaSpo.

Spannung im Hinspiel

Schon das Hinspiel war ein richtiges Highlight mit Spannung bis zum Schluss. HaSpo führte dabei zur Pause mit 13:12. Bis Minute 40 bauten die Wagnerstädter ihren Vorsprung dann auf 19:13 aus, gerieten jedoch fünf Minuten vor dem Ende mit 22:23 in Rückstand. In der letzten Minute schaffte HaSpo dann doch noch den Ausgleich. Das Spiel endete 26:26.

Schwere Aufgabe

Im Rückspiel möchten die Bayreuther nun gewinnen, das Trainerteam ist sich aber auch bewusst, dass das eine sehr schwere Aufgabe wird. „Coburg hat eine sehr gute Mannschaft mit erfahrenen und auch vielen jungen und in der eigenen Jugend gut ausgebildeten Spielern.“, erzählt HaSpo-Coach Werner, der selbst einige Jahre für Coburg in der zweiten Liga spielte. Ebenfalls in der Coburger Jugend spielte HaSpo-Torhüter Robin Hennig. „Es wird eine sehr schwere Aufgabe, aber wir wollen alles reinwerfen, was wir haben.“, macht er klar. 

Mit einem Heimerfolg könnte Coburg bis auf einen Zähler an die Bayreuther heranrücken. Fans aus Bayreuth, die ihre Mannschaft vor Ort unterstützen wollen, wird empfohlen, mindestens eine halbe Stunde vor Anwurf in der engen BGS-Halle zu sein, da nicht allzu große Zuschauerkapazitäten vorhanden sind.

Schwierige Personalsituation

Es wird ein brisantes Duell zweier Mannschaften erwartet, die sich nichts schenken wollen. Bei der Frage nach der Favoritenrolle kann man keine klare Antwort geben. Zumal auf Seiten von HaSpo noch nicht klar ist, mit welchem Kader angetreten werden kann. Torhüter Nick Tornow und Linksaußen Steffen Berghammer konnten diese Woche krankheitsbedingt weiterhin nicht trainieren und auch bei Tom Elschner ist nicht klar, ob er spielen kann. Außerdem waren die Trainingsbedingungen in dieser Woche nicht optimal, da in jeder Trainingseinheit andere Spieler aus diversen Gründen fehlten. 

Antonia Wülfert von HaSpo Bayreuth im Angriff. Foto: HaSpo Bayreuth.

Ein Auswärtssieg wäre für die HaSpo-Damen Gold wert

Für die Damen von HaSpo-Bayreuth geht es am Sonntag (14:30 Uhr) zur HSG Freising-Neufahrn. Die Oberbayerinnen stehen derzeit zwei Ränge und vier Punkte hinter dem Team von HaSpo-Trainer Udo Prediger. Im schlimmsten Fall – bei drei bayerischen Absteigern aus der dritten Liga – wäre auch Rang zehn ein Abstiegsplatz. Somit wäre ein weiterer Auswärtssieg für HaSpo Gold wert, um sich von der gefährlichen Zone weiter abzusetzen und sich stattdessen im gesicherten Mittelfeld festzusetzen. 

Ein hauchdünner Sieg im Hinspiel

Zu unterschätzen ist Freising jedoch nicht. Im Hinspiel führte der gast lange im Schulzentrum Ost und HaSpo konnte erst durch eine deutliche Leistungssteigerung in der letzten Viertelstunde in der Defensive den Grundstein für eine Wende in der Partie legen. Nach 11:16-Rückstand knapp zwölf Minuten vor dem Ende siegte HaSpo noch hauchdünn mit 18:17.

Große Probleme bereitete damals Christina Schredl, die am Ende mit zehn Treffern beste Schützin der Partie war. Auch über die komplette Saison gesehen, ist sie bei Freising am erfolgreichsten, was das Torewerfen angeht. In der Bayernliga-Torschützinnenliste liegt sie mit 122 Treffern auf Rang drei. 

Drei Niederlagen in Serie für Freising

Zu Gute kommt den Bayreutherinnen, dass sich Freising zuletzt nicht gerade formstark zeigte. Ihre drei bisherigen Spiele in diesem Jahr gegen Würm-Mitte (21:32), gegen Stadeln (23:28) und in Zirndorf (28:30) verloren sie allesamt. Zudem dürfte den HaSpo-Damen auch der letzte Erfolg in der Fremde im Gedächtnis geblieben sein, als man dank eines konzentrierten Auftrittes mit 26:19 beim TSV Ismaning den ersten Auswärtssieg der Saison einfahren konnte.


Text: David Schreibelmayer