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HaSpo Bayreuth will im Topspiel einen kühlen Kopf in lautstarker Halle bewahren

Am Samstag (7.3.2020) steht den Herren I von HaSpo Bayreuth eine schwere Aufgabe bevor. Dabei spielen die Wagnerstädter auswärts bei der TG Landshut.

Den Vorbericht zum Spiel der Damen am Wochenende beim TSV EBE Forst United gibt’s hier.

Topspiel im Aufstiegsrennen für HaSpo Bayreuth

Es ist die nächste richtig hohe Hürde für die Mannschaft der Trainer Michael Werner und Marc Brückner, wenn sie am Samstag um 20 Uhr zu Gast im Sportzentrum West der TG Landshut sind. Die Niederbayern benötigen dringend einen Heimsieg, wenn sie nicht endgültig aus dem Aufstiegsrennen ausscheiden wollen.

HaSpo hingegen möchte weiterhin ungeschlagen bleiben und mit einem Auswärtssieg die Meisterschaftsfrage zu einem Zweikampf machen, denn im Falle eines Bayreuther Erfolges, würde der Vorsprung von HaSpo (29:7) auf die Landshuter (26:10) fünf Punkte und auf den VfL Günzburg (28:6) vier Punkte betragen, wobei die Schwaben sogar noch ein Spiel weniger absolviert haben.

Landshuts Formkurve zeigt nach unten

Aufgrund der jüngsten Ergebnisse und auch wegen des deutlichen 30:21-Sieges im Hinspiel gehen die Bayreuther wohl als leichter Favorit in die Begegnung, wenngleich ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei Top-Teams der Bayernliga erwartet werden darf. Die Formkurve der TGL zeigt aktuell jedoch stark nach unten, denn die letzten drei Partien in Lohr (25:28), gegen Waldbüttelbrunn (28:35) und in Günzburg (24:27) wurden allesamt verloren. Für HaSpo ist es das Ziel auch im siebten Spiel in Folge ungeschlagen zu bleiben und Landshut somit einen herben Dämpfer zu verpassen.

HaSpo will einen kühlen Kopf bewahren

Trotz all dieser Resultate ist klar, dass es sich um zwei Mannschaften handelt, die über sehr gute Spieler verfügen und das brisante Duell für sich entscheiden wollen. Für die Bayreuther Defensive gilt es vor allem den körperlich starken Rückraum der Gastgeber im Blick zu haben. Neben Matthias Müller (78 Tore), dem kosovarischen Nationalspieler Enis Kabashi (66) und Tobias Gretsch (55) ist auch Landshuts bester Torschütze Lukas Eichinger (93) auf Rückraum Mitte zu beachten. Nicht mit dabei sein wird Linkshänder Daniel Scheibengraber (69), da er sich beim letzten Spiel wohl schwer verletzte und auf unbestimmte Zeit ausfallen wird.

Für HaSpo geht es darum in der lautstarken und gut gefüllten Landshuter Halle kühlen Kopf zu bewahren und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Wenn das gelingt und der Schwung aus der starken Schlussphase des Waldbüttelbrunn-Spiels mitgenommen werden kann, stehen die Chancen gut, das nächste Erfolgserlebnis zu feiern. 


Text: David Schreibelmayer