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HaSpo-Damen erkämpfen sich ersten Auswärtssieg

Am Wochenende haben die Bayernliga-Männer von HaSpo Bayreuth den erhofften Auswärtssieg beim Tabellenvorletzten SG DJK Rimpar II eingefahren. Auch die HaSpo-Damen gewannen ihr Duell gegen den TSV Ismaning. 

Starker Beginn der HaSpo-Männer

Nach der jüngsten Niederlage in Günzburg, wo HaSpo Bayreuth den Start verschlief, präsentierten sich die Bayreuther von Beginn an hellwach. In der offensiven Abwehr waren die Bayreuther präsent und erzielten einige Ballgewinne. Im Angriff tat sich in der Anfangsphase vor allem Tom Elschner hervor, der nach monatelanger Pause sein zweites Spiel absolvierte und gegen Rimpar vier seiner insgesamt sechs Treffer in den ersten gut zehn Minuten erzielte. Die Folge war ein klarer 6:2-Vorsprung für HaSpo.

Schlechte Chancenverwertung

Dass das Spiel nicht zur Pause schon zu Gunsten der Bayreuther entschieden war, lag einzig und allein an der schlechten Chancenverwertung. Insgesamt scheiterten die Gäste an diesem Abend ganze 20 Mal am gut aufgelegten Torhüter Markus Leikauf im Gehäuse der Gastgeber. Das 10:6 zur Pause war für die Hausherren also etwas schmeichelhaft.

Sieg nie in Gefahr

Im zweiten Abschnitt zog HaSpo dann schnell auf 13:7 davon und ließ die Unterfranken nie mehr näher als auf vier Treffer herankommen. Über 16:11 und 19:13 bauten sie den Vorsprung bis auf 21:14 aus (50.), sodass spätestens zehn Minuten vor Schluss die Messe gelesen war. Auch auf das letzte Aufbäumen von Rimpar zum 17:21-Anschluss hatte das Team der HaSpo-Trainer Michael Werner und Marc Brückner die passende Antwort, denn vier Tore in Folge bedeuteten mit dem 25:17 die bis dato höchste Führung im Spiel. Das 26:18 war letztlich ein verdienter Sieg, zu dem keine Spitzenleistung auf Seiten von HaSpo nötig war und trotzdem noch höher hätte ausfallen können.

“Wir wissen, dass das nicht unsere beste Leistung war”

Werner sagte im Anschluss: „Über die zwei Punkte freuen wir uns, aber wir wissen, dass das nicht unsere beste Leistung war. Wir werden die Trainingswoche nutzen, um dann gegen Fürstenfeldbruck wieder überzeugender aufzutreten.“

Am kommenden Samstag ist ab 19:30 Uhr nämlich mit der TuS Fürstenfeldbruck II das Schlusslicht der Bayernliga zu Gast im Schulzentrum Ost. Dann sind zwei Punkte Pflicht, um am Spitzenduo TG Landshut und VfL Günzburg dranzubleiben. Zudem wäre ein überzeugender Sieg gut für das Selbstvertrauen, um mit breiter Brust in das folgende Derby beim HSC Coburg II gehen zu können.

TG Heidingsfeld meldet Mannschaft vom Spielbetrieb ab

Bereits nach der Hinrunde steht der erste Absteiger aus der Männer-Bayernliga fest, denn mit der TG Heidingsfeld, die bisher sieben Punkte gesammelt hatte, hat sich ein Verein vom Spielbetrieb zurückgezogen. Das hat auch Auswirkungen auf den weiteren Saisonverlauf der Bayernliga, da alle bisherigen Spiele der Heidingsfelder annulliert wurden. Die zwei Punkte durch den 27:23-Erfolg am zehnten Spieltag wurden HaSpo Bayreuth nun nämlich wieder abgezogen.

Da der bis dahin punktgleiche VfL Günzburg gegen die Unterfranken zum Anfang der Saison am dritten Spieltag mit 22:26 das Nachsehen hatte, erfahren die Schwaben keinen Punktverlust, sodass sie nun zusammen mit der TG Landshut (22:4) zwei Zähler vor den Bayreuthern liegen.

Zweikampf bei den HaSpo-Damen. Foto: Frederik Eichstädt.

HaSpo-Damen feiern ersten Auswärtssieg

Nach zuvor sechs Auswärtsniederlagen hat es im siebten Versuch geklappt. Mit 26:19 (10:9) fiel der Sieg der HaSpo-Damen beim TSV Ismaning, gegen den man im Hinspiel zum Saisonstart noch deutlich unterlegen war (16:24), sogar hoch aus.

Duell der Tabellennachbarn

Die bis dato punktgleichen Tabellennachbarn lieferten sich im ersten Abschnitt ein Duell auf Augenhöhe. Zunächst legten die Gastgeberinnen mit 2:0 und 3:1 vor, ehe die HaSpo-Damen das Blatt zum 6:3 zu ihren Gunsten wendeten. Bis zur Pause ließen sich die Münchner Vorstädterinnen nicht abschütteln, sodass beim 10:9 für HaSpo noch alles offen war. Auch durch die rote Karte gegen Laura Brahm nach gut 20 Minuten ließen sich die Bayreutherinnen um ihre Kapitänin Kim Koppold, die mit acht Treffen beste Schützin der Partie war, nicht aus dem Tritt bringen.

Starke Abwehrleistung der HaSpo-Damen

In Halbzeit zwei legte zwar Ismaning nun wieder vor (12:11 und 13:12). Im Anschluss übernahm HaSpo beim 14:13 jedoch erneut die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Grundlage dafür war eine zwischen der 36. und 51. Minute fantastische Abwehrleistung, da in dieser Zeit nur ein einziges Tor zugelassen und vorentscheidend auf 21:14 (50.) davonzogen werden konnte, sodass die ersten beiden Auswärtspunkte der Saison so langsam Gewissheit wurden.

In der Schlussphase ließ sich HaSpo auch nicht verunsichern als Ismaning nochmal auf 18:22 verkürzte. Vielmehr sorgten die Bayreutherinnen durch drei weitere Treffer zum 25:18 endgültig für klare Verhältnisse und fuhren somit letztlich den verdienten 26:19-Erfolg ein.

“Endlich ein Auswärts-Sieg”

Trainer Udo Prediger war im Anschluss sehr glücklich: „Endlich konnten wir auch auswärts den Bock umstoßen. Das war wichtig, damit die Mädels sehen, dass sie es auch in fremder Halle können.“ Durch den Sieg kletterte HaSpo auf Rang sieben vorbei an den direkten Konkurrentinnen aus Ismaning und hat am kommenden Samstag (17:30 Uhr) die Chance mit einem weiteren Erfolgserlebnis gegen Schlusslicht TSV Haunstetten II das Punktekonto (14:14) positiv zu gestalten.


Text: David Schreibelmayer