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HaSpo-Damen verlieren gegen Tabellenschlusslicht

Sowohl die Bayernliga-Männer als auch die Bayernliga-Damen von HaSpo Bayreuth hatten am 15. Spieltag das jeweilige Schlusslicht ihrer Liga zu Gast im Schulzentrum Ost. Während die Männer gegen den TuS Fürstenfeldbruck II deutlich mit 41:21 gewannen, mussten sich die Damen gegen den TSV Haunstetten II knapp mit 25:26 geschlagen geben.

Deutlicher Sieg der HaSpo Bayreuth-Männer

Dank des Sieges sind die HaSpo-Männer auf den zweiten Platz der Bayernliga vorgerückt, denn zeitgleich unterlag der VfL Günzburg beim TSV Friedberg mit 24:27, sodass HaSpo nun wieder punktgleich mit den Schwaben ist.

Gegen insgesamt schwache Gäste aus Fürstenfeldbruck benötigten die Bayreuther etwas Anlauf, um dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Nach einem 1:3-Rückstand drehten die Hausherren die Begegnung zum 6:3, mussten sich im Anschluss allerdings bei ihrem Torhüter Robin Hennig bedanken, der beim Stand von 7:6 einen 7-Meter hielt. Im Gegenzug stellte HaSpo auf 8:6 und zog dann weiter auf 14:6 nach 20 Minuten davon. In den letzten zehn Minuten vor der Pause konnten die Gäste bis zur Pause noch auf 11:17 verkürzen.

Jeder Spieler ein Torschütze

Im zweiten Durchgang steigerte sich das Bayreuther Team, das sich ein gutes Gefühl für das anstehende Oberfranken-Derby am kommenden Sonntag beim HSC Coburg II holen wollte. Durch einen 8:1-Lauf zum 25:12 schaffte HaSpo bereits nach gut 40 Minuten eine Vorentscheidung. Der Rest war Formsache. Das HaSpo-Trainergespann Michael Werner und Marc Brückner wechselten fleißig durch und gaben jedem Akteur Spielzeit. So konnte sich am Ende des Tages jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. 

Dass der Endstand mit 41:21 so deutlich ausfiel, obwohl die Begegnung schon lange vor Ende entschieden war, zeigte, dass die Bayreuther Lust auf mehr haben. Nach den beiden Pflichtaufgaben zum Start in die Rückrunde in Rimpar und gegen Fürstenfeldbruck, kommen nun die Wochen der Wahrheit. Denn jetzt steht zunächst die schwere Auswärtsaufgabe bei der Zweitligareserve des HSC Coburg an, ehe eine Woche später der andere Drittligaabsteiger TV Erlangen-Bruck ins Schulzentrum Ost kommt.

Knappe Niederlage der HaSpo-Damen

Nicht so erfolgreich verlief das Wochenende für die HaSpo-Damen. Sie verloren ihr Heimspiel gegen den TSV Haunstetten II, der bis dato am Tabellenende stand, mit 25:26. Dabei konnte das Team von Trainer Udo Prediger nicht an die gute Leistung beim ersten Auswärtssieg (26:19 in Ismaning) der Saison anknüpfen. Da HaSpo die nötige Durchschlagskraft fehlte und die HaSpo-Abwehr gegen technisch gut spielende Gäste zu löchrig war, gingen die Damen mit einem 11:16-Rückstand in die Pause.

Auch nach Wiederbeginn änderte sich das Bild zunächst nicht. Stattdessen bauten die Schwaben ihre Führung sogar auf 20:14 aus. Dabei machte der HaSpo-Defensive allen voran die drittligaerfahrene Sabrina Smotzek Probleme, die insgesamt zehn Tore erzielte. Als eben diese Spielerin eine Zweiminutenstrafe kassierte, begann die Aufholjagd der Hausherrinnen.

Gegentore in Unterzahl

Angetrieben von Kapitänin Kim Koppold, die mit sieben Treffern beste Torschützin ihres Teams war, stellten sie den 19:20-Anschluss her. Wenige Augenblicke später war beim Stand von 21:21 der Ausgleich geschafft. Knackpunkt in der Schlussphase waren dann zwei Zeitstrafen für HaSpo. Nachdem Koppold (51.) für zwei Minuten auf die Bank geschickt wurde, erhielt auch Trainer Prediger eine Zeitstrafe, da er aus Sicht der Schiedsrichter zu lautstark reklamiert hatte. Die Überzahl nutzten die Gäste, um von 23:22 auf 25:22 davon zu ziehen.

In den verbleibenden fünf Minuten hielt Torhüterin Hanna Bauer ihr Team mit drei Paraden noch im Spiel. Allerdings scheiterte auch HaSpo mit seinen eigenen Chancen. Der 25:26-Anschluss wenige Sekunden vor Ende kam zu spät, sodass Haunstetten einen nicht unverdienten Sieg im Schulzentrum Ost feiern konnte.


Text: David Schreibelmayer