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Trainer Michael Werner: „HaSpo Bayreuth ist mehr als eine Mannschaft“

Michael Werner ist einer von drei Trainern der Herren I bei HaSpo Bayreuth. Auch als Spieler war der gebürtige Weidener bereits bei HaSpo Bayreuth aktiv, als er zum Lehramts-Studium nach Bayreuth gekommen ist. Seit der Saison 2014/15 coacht er das Team. Im Video spricht Michael Werner darüber, warum er gerne bei HaSpo ist und wie das Team eine schwere Zeit mit vielen Spieler-Ausfällen überwunden hat.

(v.l.n.r.) Michael Werner coacht die HaSpo Herren I gemeinsam mit Marc Brückner. Foto: Carolin Richter

HaSpo Bayreuth: Wer die Herren I trainiert

Seit 1985 ist Michael Werner bereits im Handball aktiv. Trainer ist er schon seit er 16 ist. „Mir gefällt die Kombination aus Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Taktik beim Handball. Es ist einfach die beste Ballsportart der Welt“, sagt der 39-Jährige und lacht. Faszinieren würde ihn die Komplexität des Spiels. Werner trainiert die Herrenmannschaft I gemeinsam mit Marc Brückner, Alexander Daut und Rolf Emrik Meyer-Siebert.

HaSpo Bayreuth: Unglaublich motiviert

Bei HaSpo Bayreuth habe er es einfach, sagt er, denn: „Der große Vorteil ist, dass die Jungs hier unglaublich motiviert sind Erfolg zu haben, weil sie es gerne machen und kein Geld dafür bekommen. HaSpo hat einfach einen wahnsinnigen Team-Spirit.“ Aktuell steht das Team an der Tabellenspitze der Bayernliga. Das Prinzip ist einfach: Jeder erkennbare Fortschritt motiviert das Team automatisch erneut, sagt Werner.

Drei Mal pro Woche wird im Schulzentrum-Ost in Bayreuth trainiert. Das Training gliedert sich in Ausdauer, Athletik, verschiedenen Spielformen und die konkrete Vorbereitung auf den Gegner, so Werner. Aber auch sonst verbringe das Team viel Zeit gemeinsam.

Michael Werner (1.v.r.) erklärt, woran das Team künftig noch mehr arbeiten muss. Foto: Redaktion

Diese Rituale hat HaSpo Bayreuth

Außerdem dürfen diese beiden Rituale nicht fehlen: „Vor den Spielen machen wir auch immer einen gemeinsamen Spaziergang, um den gewissen Fokus zu bekommen“, erklärt er. Und beim Training am Donnerstag gibt’s zum Aufwärmen immer eine Partie Fußball. Wichtig sei es einfach mit Spaß dabei zu sein.

Doch natürlich gebe es auch schwierige Zeiten: „In den letzten Jahren haben wir zwar eine ordentliche Hinrunde gespielt, hatten dann aber extremes Verletzungspech. Ich wusste erst einmal gar nicht, wie ich überhaupt eine Mannschaft zusammen bekomme“ sagt Werner. Doch das Team hatte Glück: Ehemalige Spieler konnten kurzfristig reaktiviert werden und die Mannschaft konnte spielen. „Der Verein ist einfach mehr als nur eine Mannschaft“, ergänzt er.

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