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Hockey Turnier der Schulen: Neuling setzt sich durch

Was für ein Vormittag: Bei den 14. Schulhockey-Meisterschaften ging es heute heiß her, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Bei ungefähr 27 Grad und Sonne auf dem Hockeyplatz, haben sich die gegnerischen Teams nichts geschenkt. Mit dabei waren alle fünf Bayreuther Gymnasien sowie vier Grundschulen. Auch Neele Boderius war dabei und berichtet für das Bayreuther Tagblatt vom Turnier – auch auf Instagram. Am Ende gab es zwei Überraschungs-Sieger.

Wanderpokal wechselt ans WWG

Seit Jahren schon zieht der Wanderpokal von GCE zum GMG, und wieder zurück. Doch nicht dieses Mal. Beim Turnier setzte sich das WWG durch. Unterstützt wurden die Schüler von der Johannes-Kepler-Realschule und der Gesamtschule Hollfeld. Nach einem Unentschieden im Finale ging es ins Penaltyschießen. Beim Penaltyschießen läuft ein Schütze auf den Torwart zu und muss dann schießen.

Es ist wundervoll, also super geil gewesen. Es macht einfach immer wieder Spaß.

(Mitspieler des WWG nach dem Finalsieg)

Meisterschaften im Wandel der Zeit

Seit 2006 werden die Schulhockey-Meisterschaften schon veranstaltet. Einige Änderungen hat es seit dem gegeben. Früher haben die Grundschüler gegen die weiterführenden Schulen gespielt. Was ziemlich unfair war, da die älteren Schüler teilweise fast vier Köpfe größer sind. Deswegen wurde 2007 ein eigener Pokal für die Grundschüler eingeführt. Von nun an spielen Grundschüler gegen Grundschüler. Vertreten waren heute die Montessori Schule, die Grundschule St. Georgen, die Lerchenbühl Grundschule und die Graserschule.

Bei einem spannenden Finale setzte sich der Neuling, die Motessorischule, gegen die Graserschule durch.

Mir macht es Spaß, weil meine Freunde auch mitspielen.

(Schülerin der Graserschule, acht Jahre alt)

Ein besonderes Turnier

Schüler jeden Alters, jedem Geschlechts und jedem Leistungsniveaus stehen zusammen auf dem Platz und geben alles, um ihrer Schule den Sieg zu bringen.

Bei dem Schulhockeytunier merkt man schon, dass es nicht mehr darum geht mit wem ich sonst in einer Mannschaft spiele, sondern dann zählt nur noch meine Schule.

(Mitorganisator Felix Rausch)

Ein zehn Jahre alter Graserschüler spielte zum Beispiel mit, obwohl er sich zuvor die Elle gebrochen und die Speiche verschoben hatte. Nach dem Okay der Ärztin konnte er trotz Schiene am Arm dabei sein. Sein Motto war: „Ich will mein Team unterstützen.“ Bei einer Grundschülerin war eine Freundin aus Berlin zu Besuch. Und was macht man dann? Ganz einfach: Mitspielen! Und die Freundin? Die kämpfte einfach mit für die Schule.


Text und Fotos: Neele Boderius