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Höhenflug geht weiter: Vechta gewinnt auch in Bayreuth

Vechtas Höhenflug geht weiter. Am Sonntag besiegten die Niedersachsen medi bayreuth in einem umkämpften Spiel mit 86:81. RASTA Vechta spielte mit dem Selbstvertrauen einer Spitzenmannschaft. Egal wie oft sich medi zurück ins Spiel kämpfte, die Gäste hatten immer einen Konter parat und zeigten wie zuletzt erneut eine beeindruckende Leistung. Den VIP-Talk zur Partie mit Raoul Korner gibt es auf unserer Facebookseite sowie hier über dem Video.

Vechta mit Rückenwind

Zum ersten Mal seit seiner Rückkehr nach Bayreuth stand Kyan Anderson im medi-Kader. Anfangs saß medis neue Nummer 7 wenig überraschend auf der Bank. Sein Team startete indes mit Eric Mika, Adonis Thomas, Kassius Robertson, Basti Doreth und dem wiedergenesenen De’Mon Brooks in die Partie. Die Gäste aus Vechta legten munter los und gingen zu Beginn der Partie direkt mit 5:0 in Führung. Dann kam medi ins Spiel. Durch einen Tipp-In mit anschließendem Freiwurf verkürzte Mika auf 3:5. Doch Vechta punktete weiter souverän. Nach viereinhalb Minuten gelang den Heroes of Tomorrow dann nach zwei Drei-Punkte-Würfen von Adonis Thomas in Folge der 9:9 Ausgleich. Doch RASTA war das Selbstvertrauen der letzten Wochen deutlich anzumerken. Die Niedersachsen gingen mit 8 Siegen in Serie in die Partie gegen medi. Und genauso spielten sie.

Kampf unter dem Korb. Foto: Redaktion.

Nach dem Ausgleich legte Vechta einen 10-Punkte-Sprint hin und zog auf 19:9 davon. Nach einer Auszeit kam Anderson unter lautem Beifall der Bayreuther Fans ins Spiel. Nach dem ersten Viertel stand es dennoch 13:24 aus Sicht der Bayreuther. Danach ging es umkämpft weiter. Das Team von Raoul Korner war mit vollem Einsatz dabei, doch Vechta hielt dagegen. Kurz vor der Pause kämpfte sich medi näher an den Aufsteiger heran. Mit 34:40 ging es dann in die Halbzeit.

medi kämpft sich in die Partie

Nach der Pause war medi der Wille das Spiel zu gewinnen deutlich anzumerken. Die Heroes of Tomorrow spielten couragiert nach vorne und blieben auch in der Defense stabil, sodass sie den Rückstand auf zwei Punkte verkürzten. Doch Vechta blieben ein unangenehmer Gegner und zogen wieder davon. Auf Bayreuther Seite stimmte die Moral. Nach einem unsportlichen Foul der Gäste und einem Ballgewinn glichen die Heroes of Tomorrow aus. 60:60. Die Oberfrankenhalle stand Kopf.

Doch wer zeigte sich davon unbeeindruckt? Vechta. Der Aufsteiger spielte souverän wie eine Spitzenmannschaft. Mit dem Team, das vor zwei Jahren in der BBL nur zwei Siege in der gesamten Saison sammeln konnte, hat dieses RASTA Vechta Team nichts mehr gemeinsam. Egal wie gut medi traf, die Niedersachsen machten es mindestens genauso gut. Traf medi einen Dreier, setzten auch die Gäste mit einem drei-Punkte-Wurf nach. Egal was die Heroes of Tomorrow taten, es schien als hätte das Team von Pedro Calles immer einen Konter parat. So blieb es auch am Ende. Die Gäste siegten mit 86:81

Bastian Doreth schnauft durch. Foto: Redaktion.

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