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Jetzt tut sich was: Wird Bayreuth zum sicheren Hafen für Geflüchtete?

Die Stadt Bayreuth soll zum sicheren Hafen werden. Diesen Bürgerantrag hat die Initiative Seebrücke Bayreuth am 12. November 2019 bei der Oberbürgermeisterin Brigitte Merk Erbe eingereicht. Ende November stimmte der Stadtrat Bayreuth zu, sich in einer zukünftigen Sitzung mit dem Thema zu befassen. Bislang ist dies nicht passiert. In einer Presseerklärung appelliert die Initiative nun an den Stadtrat, sich bald mit dem Thema zu befassen. Das Bayreuther Tagblatt hat daher bei der Stadt nachgefragt.

Im Interview spricht der Bayreuther Andreas Pohl auch über seine Zeit bei der Seenotrettung auf dem Mittelmeer.

Der Bayreuther Stadtrat beschäftigt sich bald mit dem Bürgerantrag “Sicherer Hafen”

Auf Nachfrage bei der Stadt erklärt Pressesprecher Joachim Oppold, dass das Thema derzeit intern in Federführung des Sozialreferats aufbereitet werde. In Kürze sollen sich die Stadtratsgremien dann mit dem Antrag befassen.

Darum soll Bayreuth zum sicheren Hafen werden

Die Initiative setzt sich die Seebrücke Bayreuth für eine konsequente Rettung von Menschen in Seenot, effektive Bekämpfung von Fluchtursachen und eine gerechte Verteilung von Geretteten in Europa sowie deren Integration ein. Deutschlandweit haben sich bereits über 120 Städte zum sicheren Hafen erklärt. In Bayern sind es bereits zehn, darunter Bamberg, Nürnberg oder auch München.

Unterschriften gesammelt

Um ihr Ziel zu erreichen, hat die Seebrücke Bayreuth auch Unterschriften gesammelt. Nach offizieller Zählung der Stadtverwaltung wurden von den fast 1400 eingereichten Unterschriften 935 formell gültig bestätigt: Damit ist der Antrag der Seebrücke zulässig. Die Initiative möchte so dafür sorgen, dass Menschen auf der Flucht auch in Bayreuth einen Ort zum sicheren Ankommen finden.