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Kampf wird nicht belohnt: medi unterliegt in Oldenburg

Gut gekämpft, aber am Ende hat es nicht gereicht. Vor 6.000 Zuschauern in der EWE Arena zeigte die Mannschaft von Head-Coach Raoul Korner in dessen 100. Bundesligapartie als medi-Head Coach zwar eine vor allem kämpferisch sehr starke Leistung gegen die EWE Baskets Oldenburg. Am Ende mussten sich die Bayreuther aber dennoch mit 81:90 (40:42) dem Tabellenzweiten geschlagen geben. medi muss sich damit vorerst mit Tabellenplatz 11 zufrieden geben. Oldenburg dagegen bleibt dem FC Bayern auf den Fersen.

Foto: medi

Die ersten Minuten hatten die Burschen von Head-Coach Raoul Korner regelrecht verschlafen, kämpften sich dann aber in die Partie und lagen am Ende des ersten Viertels sogar knapp mit 21 zu 20 Punkten in Front.

Auch nach dem zweiten Viertel war mit nur zwei Zählern Rückstand noch alles drin. Mitte des dritten Viertels fingen Paulding und Schwethelm von jenseits der 6,75-Meter-Linie Feuer und die Oldenburger konnten sich absetzen. medi aber zeigte Charakter und ließ sich nicht abschütteln. 6:30 Minuten vor dem Ende kam man erneut auf 70:73 heran.

Am Ende hieß es 90:81 für Oldenburg. Beste Werfer auf Seiten der Bayreuther: Will Cummings mit 21 Punkten und Eric Mik mit 17 Punkten.

Foto: medi

Dass medi das Spiel letztlich nicht doch noch drehen konnte, lag an Kleinigkeiten, wie Kapitän Bastian Doreth nach dem Spiel analysierte.

Wir haben am Ende Kleinigkeiten falsch gemacht, Freiwürfe daneben geworfen, Offensivrebounds zugelassen. Vielleicht ist es auch das Glück, was nicht auf unserer Seite war. Im dritten Viertel hätten wir das Spiel eigentlich abpfeifen können, denn da wollten es die Schiedsrichter mehr den Oldenburgern schenken. Aber wir müssen es uns natürlich auch erarbeiten, dass die Refs wieder auf unserer Seite sind und von daher geht der Sieg für Oldenburg auf jeden Fall in Ordnung.

(Bastian Doreth, medi bayreuth)

Die Bayreuth Bats sahen den Grund für die Niederlage in einer grundsätzlich eher durchwachsenen Leistung der Mannschaft und einer schlechten Freiwurfquote, wie sie im bt-Interview verraten:

Am kommenden Sonntag geht es in der Oberfrankenhalle gegen die Telekom Baskets Bonn, die derzeit auf dem siebten Tabellenplatz stehen.