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Kleider tauschen und der Umwelt einen Gefallen tun

Wer kennt es nicht? Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten und doch hat man nie etwas anzuziehen. Da hilft meist nur eins: ausmisten. Noch gute, aber nicht mehr getragene Kleider loswerden, kann man zum Beispiel am Samstag, den 17. August, am Kleidertausch-Stand der Organisation Fridays for Future Bayreuth am Neptunbrunnen ab 13 Uhr.

Getauscht werden dürfen alle Klamotten, die man selbst nicht mehr anziehen möchte, die aber noch gut erhalten – also nicht kaputt – sind.

Das Gute an unserem Kleidertausch ist, dass alle Klamotten mitbringen, die sie selbst nicht mehr tragen und gegen Sachen tauschen können, die andere nicht mehr tragen. So kommen die Sachen, die man nicht mehr schön findet aus dem Kleiderschrank raus und neue Sachen rein. Das Grundprinzip besteht darin, dass man für jeden Kleidungsstück das man mitbringt ein anderes mitnehmen kann. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn man nicht ganz eins zu eins tauscht.

(Magdalena Schlags, Organisatorin des Kleidertausch-Standes)

Klamotten

Auch wer selbst nichts mitbringe, dürfe gerne bei der Aktion vorbeischauen. Mit dem Kleidertausch möchten die Fridays for Future-Aktivisten auf die Folgen für die Umwelt aufmerksam machen.

Das Kaufen von Klamotten, besonders von Fast-Fashion, ist sehr schlecht für die Umwelt, da die Produktion viele Ressourcen verbraucht, besonders viel Wasser. Oft ist auch Plastik in den Klamotten zu finden. Mit dem Kleidertauschstand geben wir Menschen die Möglichkeit, neue Klamotten zu bekommen, ohne sie kaufen zu müssen.

(Magdalena Schlags, Organisatorin des Kleidertausch-Standes)

Pro Jahr werden weltweit etwa 80 Milliarden Kleidungsstücke produziert. Dabei setzt die Textilindustrie insbesondere bei der Produktion von Jeans Chemikalien ein, die Umwelt und Gesundheit auf eine harte Belastungsprobe stellen. Bis 2020 wollen einige führende Modemarken zwar giftfrei produzieren, allerdings wäre es wesentlich nachhaltiger, Kleidung langfristig zu tragen anstatt alle paar Wochen neue Schäppchen  anzuhäufen. Schließlich hat jede Frau in Deutschland durchschnittlich 118 Teile im Schrank, bei Männern sind es etwa 73. Doch jedes fünfte Teil bleibt ungetragen in den Schränken zurück. (Quelle: Greenpeace)