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Klimaschutz oder Klimawahn? Redakteurin fordert: „Lasst uns die Köter abschaffen“

Der Klimaschutz ist in aller Munde. Zahlreiche Bewegungen setzen sich für den Klimaschutz ein, die Politik will mehr tun und auch privat wollen viele Menschen nachhaltiger leben und zum Beispiel auf Plastik verzichten. Doch wie weit würden die Menschen dem Klima zuliebe gehen? Würden sie auch auf ihr geliebtes Haustier verzichten? Die Journalistin der sozialistischen Tageszeitung „Neues Deutschland“ mit Sitz in Berlin, Katharina Schwirkus, sorgt mit einem Kommentar für Aufsehen. Sie fordert: „Lasst uns die Köter abschaffen!“

Ihre Begründung: Hunde verschmutzten nicht nur Parks, sie seien auch schlecht fürs Klima. „Denn sie fressen Fleisch und tragen damit zum Ausstoß von Kohlenstoffdioxid bei“, schreibt Schwirkus in ihrem Kommentar. Die Ökobilanz eines Hundes entspreche einer jährlichen Autofahrleistung von 3.700 Kilometern, die einer Katze 1.400 gefahrene Kilometer. Deshalb hat die Journalistin nicht nur etwas gegen Hunde, sondern auch gegen Katzen. Zudem sei Hunde- und Katzenkot extrem schlecht abbaubar und somit eine Belastung für die Umwelt.

Dabei gibt es die Plastikkotbeutel mittlerweile auch in abbaubarem Öko-Plastik, Katzenstreu bekommt man in kompostierbarer Form und etliche Haustierbesitzer ernähren ihren Tiere vegetarisch. Ob der Vierbeiner wegen also tatsächlich unser Klima vor die Hunde geht?

Da die Vierbeiner nun schon einmal da sind und egal wo CO2 produzieren, fordert Schwirkus jedenfalls einen radikalen Schritt.

Langfristig sollte die Züchtung der Vierbeiner eingestellt werden.

(Katharina Schwirkus, Redakteurin bei der Tageszeitung „Neues Deutschland“)

Bis dahin aber sollte nach Meinung der Journalistin das „romantische Bild von Haustieren endlich dekonstruiert werden“. Schon Kindern sollte klar gemacht werden, wie egoistisch es sei, in der Stadt ein Haustier zu halten.