Bayreuth Tigers

Krise bei den Bayreuth Tigers – Geschäftsführer Wendel ist schockiert

Nach zuletzt sieben Niederlagen in Serie äußert sich der Geschäftsführer der Bayreuth Tigers, Matthias Wendel, zur sportlichen Misere bei den Tigers. Dabei nimmt Wendel kein Blatt vor den Mund.

Schock beim Chef

In einem offenen Brief erklärt der Tigers-Geschäftsführer, dass die Leistung der Bayreuth Tigers auf dem Eis in den letzten Wochen bei weitem nicht das gewesen sei, was der Verein und das Umfeld sich erwarten würde.

Gerade nach dem Sonntags-Spiel, und speziell über die Leistung im letzten Spieldrittel, war ich regelrecht schockiert. Solche Auftritte werden wir in Zukunft nicht mehr hinnehmen.

(Matthias Wendel)

Die Leistung in der Schlussphase gegen Ravensburg war für den Tigers-Geschäftsführer ein Schock.Foto: Karo Vögel

Sondierung des Spielermarktes

Wendel erklärt weiter, dass er in dieser Woche ein langes Gespräch mit Tigers-Trainer Petri Kujala geführt und auch eine deutliche Aussprache mit der Mannschaft gesucht habe. Nun gehe er davon aus, dass diese Worte auch angekommen seien. Ferner würde der Verein aber auch selbst Maßnahmen ergreifen.

Wir werden Maßnahmen ergreifen, die dann bis zur Länderspielpause umgesetzt werden. Dazu gehört auch die Sondierung des aktuellen Spielermarktes, wobei angemerkt werden darf, dass ein Handeln unsererseits sicher nicht zur Erhöhung der Kaderstärke führen wird.

(Matthias Wendel)

Im Sommer hieß Matthias Wendel Neuzugang Tomas Schmidt in Bayreuth Willkommen. Nun könnte es zu weiteren Neuzugängen kommen. Foto: Alex Vögel.

Sinkende Zuschauerzahlen

Besonders enttäuschend sei es für den Tigers-Geschäftsführer, dass die Entwicklung des Teams in den letzten beiden Spielen stetig bergab gegangen sei. Insbesondere nach der Euphorie der letzten Saison, als sich das Eishockey in Bayreuth in die „absolut richtige Richtung“ bewegt habe, sei diese Flaute frustrierend.

Das kann und ist nicht der Anspruch, der von unseren Partnern, von Euch als Fans und zuletzt auch von mir an unser Team gestellt wird.

(Der Tigers-Geschäftsführer)

Für die Zukunft hoffe Wendel, dass die Zuschauer die Männer auf dem Eis auch in den kommenden Spielen weiterhin bestmöglich unterstützen werden. So wäre es den Tigers möglich dieses Tal zu durchschreiten und auch künftig wieder spannungsgeladene und aufregende Matches im Tigerkäfig und den anderen Stadien der DEL2 präsentieren könnten.