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Ratten in Kulmbach: Stadt gibt Verhaltenstipps zur Bekämpfung
In den vergangenen Wochen wurden im Stadtgebiet Kulmbach vermehrt Ratten gesichtet – insbesondere in der Innenstadt. Das städtische Ordnungsamt bittet die Bevölkerung um Mithilfe, um die Ausbreitung der Nager einzudämmen.
„Ratten sind nicht nur lästig, sondern auch ein Gesundheitsrisiko“, warnt die Stadt Kulmbach. Daher sei ihre Bekämpfung in öffentlichem und privatem Bereich wichtig.
Was unternimmt die Stadt?
Die Stadtwerke Kulmbach kontrollieren regelmäßig über 100 Stellen im Kanalsystem. Dort werden Rattenköder angebracht. Im aktuellen Fall in der Langgasse wurde festgestellt, dass die Tiere nicht aus der Kanalisation stammen. Hier bittet die Stadt um erhöhte Aufmerksamkeit der Anwohner.
Wer ist zuständig?
- Öffentlicher Bereich: Die Stadtverwaltung übernimmt die Bekämpfung.
- Privatgrundstück: Eigentümer oder Mieter müssen selbst aktiv werden und ggf. einen Schädlingsbekämpfer beauftragen.
Rattensichtungen melden
Ratten sind nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Sichtungen bitte dem Ordnungsamt melden. Wenn die Tiere aus dem Kanal kommen, sind die Stadtwerke Kulmbach zu informieren.
Verhaltenstipps für Bürgerinnen und Bürger
Die Stadt Kulmbach ruft Eigentümer und Bewohner dazu auf, folgende Maßnahmen zu beachten:
- Keine Essensreste über Toilette oder Spüle entsorgen.
- Speisereste nur über die Biotonne oder verschlossene Kompostbehälter entsorgen.
- Mülltonnen stets geschlossen halten.
- Gelbe Säcke bis zur Abholung sicher lagern.
- Keine wildlebenden Tiere füttern.
- Futterreste bei Tierhaltung regelmäßig entfernen.
- Futtermittel sicher lagern.
Vorsicht bei Vogelfütterung
Vogelfutter zieht auch Ratten an – besonders bei unsachgemäßer Handhabung. Die Stadt empfiehlt:
- Futter nur in kleinen Mengen auslegen.
- Heruntergefallenes Vogelfutter täglich entfernen.
- Keine Fütterung direkt auf dem Boden.
- Vogelhäuschen nicht in der Nähe von Hecken oder Büschen platzieren.
- Bei Rattensichtungen: Fütterung sofort einstellen.
In öffentlichen Grünanlagen und auf Straßen ist das Füttern von Wildtieren nicht erlaubt. Festgestellte Futterstellen werden entfernt.











©Olena Albert
So sieht die Auffahrt zum Festspielhaus einige Stunden vor Beginn der Premiere aus. Foto: bt-Redaktion