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Warnschild wegen Überflutung missachtet – Auto steckt im Graben
Ein 22-jähriger Autofahrer missachtete bei Neudrossenfeld ein „Durchfahrt verboten“-Schild wegen einer überfluteten Straße und vertraute stattdessen seinem Navi. Als die Weiterfahrt nicht möglich war, rutschte sein Wagen beim Wenden in einen Graben und musste geborgen werden.
Ein 22-jähriger Autofahrer ist am Donnerstagabend (12. Februar 2026) auf der Kreisstraße KU 16 bei Neudrossenfeld mit seinem Fahrzeug im Graben gelandet, teilt die Polizei mit. Der Mann war gegen 19:08 Uhr mit einem schwarzen Suzuki von Katschenreuth in Richtung Bayreuth unterwegs.
Statt auf die Beschilderung zu achten, folgte er seinem Navigationsgerät und missachtete das Verkehrszeichen „Durchfahrt verboten“. Das Schild war wegen einer Überflutung der Straße aufgestellt worden.
Fahrzeug steckt nach Wendemanöver fest
Kurz darauf bemerkte der Fahrer, dass die Straße aufgrund des Wasserstandes tatsächlich nicht passierbar war. Beim anschließenden Wendemanöver kam das Fahrzeug von der Fahrbahn ab und blieb mit der Front etwa einen Meter tief im Graben stecken.
Bergungsversuche mit einem Traktor blieben zunächst erfolglos. Schließlich wurde der Wagen von einem Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert.
Einsatzkräfte vor Ort – Bußgeld droht
Die Feuerwehr Neudrossenfeld sowie das Technische Hilfswerk aus Kulmbach unterstützten den Einsatz vor Ort. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld wegen des Missachtens der Beschilderung.
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Symbolbild: Pixabay
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