Freizeit

Letzte CO2-Fasten-Challenge: Warum Video-Verzicht gut für die Umwelt ist

Die Klimaschutzmanager von Stadt und Landkreis Bayreuth haben sich mit den Kollegen der Metropolregion Nürnberg zusammengetan. Herausgekommen ist die CO2-Fasten-Challenge 2019, ein Blog, der täglich eine neue Herausforderung zum Thema Klimaschutz bereit hält. Challenge Nummer 15 lautet: Auf Fernsehen und Videos aller Art zu verzichten.

Die letzte Challenge ist eine Herausforderung und bedeutet gegen den Strom zu schwimmen: Einen Tag lang auf Fernsehen und jegliches Videostreaming verzichten.

Streaming-Verzicht: Was das konkret bedeutet

Den Fernseher einen Tag aus zu lassen, ist nicht kompliziert. Anstrengender wird es allerdings, wenn man auch Videos am Laptop oder am Smartphone vermeiden soll. Denn es geht dabei nicht nur um Video- und Streaming-Portale, sondern auch die sozialen Netzwerke: Ein Tag lang kein Facebook, Instagram, Twitter und so weiter. Die Videos werden hier meist automatisch, ohne zusätzlichen Klick abgespielt.

Frau mit Tablet PC
Foto: Pixabay

Wieviel Energie weltweit für das Internet gebraucht wird

Doch es geht noch weiter: Wenn man es ganz genau nimmt, müsste man fast gänzlich auf die Nutzung des Internets verzichten, denn auf fast jeder Seite gibt es Video-Werbeanzeigen. Da Videos mit einem sehr großen Teil am Datenaufkommen des Internets beteiligt sind, beeinflussen sie auch dessen Energieverbrauch: Sieben Prozent des gesamten Stromes weltweit, werden für das Internet aufgewendet! Dabei geht es nicht nur um den Energiebedarf in den Rechenzentren, sondern auch um den der Endgeräte, wie PCs, Laptops oder Smartphones.

Der Stromverbrauch bei verschiedenen Streaming-Diensten ist zwar ähnlich hoch. Er unterscheidet sich aber  durch den von den Anbietern genutzten Strom im CO2-Fußabdruck stark.

Deswegen: Statt dem ständigen Blick in den Laptop, lieber mal einen Spaziergang machen. Und die Video-Chats über Social Media mit einem persönlichen Treffen zum Kaffee oder zum Essen tauschen. Ist schaffbar, oder?

(Quelle: Lukas Schorner)