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Polizeibericht

Lkw brennt lichterloh auf A9

Am Montagabend (27.1.2020) hat ein Lkw auf der A9 gebrannt. Im Motorraum begann der Brand. Der Fahrer konnte das Fahrzeug noch rechtzeitig verlassen.

Im Kreis Bayreuth ist ein schwerer Unfall passiert. Eine Autofahrerin ist schwer verletzt.

Lkw brannte lichterloh

Gegen 23.30 Uhr meldete ein Mann einen brennenden Schwertransport auf der A9 Richtung München. Der Fahrer steuerte den Lkw zu der Ausfahrtsspur der Anschlussstelle Münchberg-Süd und stieg aus. Er blieb unverletzt. Der Schwertransport war mit einem 68 Tonnen schweren und 5,20 Meter breiten Brückenbauteil beladen. Die überbreite Ladung blockierte den rechten Fahrstreifen. Bis die Feuerwehr Münchberg und die Polizei eintrafen, stand der Lkw schon lichterloh in Flammen.

Schaden beträgt ca. 500.000 Euro

Außerdem war sehr viel Hydrauliköl ausgelaufen, welches die Fahrbahn verschmierte. Die Autobahn wurde in beide Richtungen gesperrt. Die Einsatzkräfte warnten sowohl die Bewohner in der Umgebung, als auch die im Stau stehenden Autofahrer, weil die Rauchentwicklung so stark war. Die Sattelzugmaschine brannte total aus. Der Tieflader und das aufgeladene Brückenteil wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehr musste wegen der Glutnester mehrmals Nachlöschen. Der entstandene Sachschaden beträgt schätzungsweise etwa 500.000 Euro.

Brückenteil wird am Abend abtransportiert

Fachleute reinigten die Fahrbahn.  Die Fahrbahn Richtung Berlin konnte nach zwei Stunden wieder freigegeben werden. Der Verkehr Richtung München konnte ab 4:30 Uhr wieder fließen. In der Nacht wurde kein Ersatzfahrzeug mehr gefunden, welches das schwere Brückenteil aufladen konnte. Deswegen kann die Bergung erst am Dienstagabend erfolgen. Die Autobahnmeisterei Münchberg stellte eine Absicherung auf, der Verkehr wird derweil auf den verbleibenden Mittel- und linken Fahrstreifen an dem ausgebrannten Fahrzeug vorbeifließen.