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Mafia-Film von der Uni Bayreuth: „Der einsame Held“ verblüfft

Vier Studentinnen der Uni Bayreuth haben sich in den vergangenen Monaten an ein besonderes Projekt gewagt: Bei ihrer Praxisarbeit haben sie einen schwarz-weiß Film im Mafia-Stil gedreht. Worum es in „Der einsame Held“ geht und welche Schwierigkeiten es im Verlauf des Projektes zu überwinden gab, erzählt Studentin Carla Sticker im Video.

Die erste Idee zum Film „Der einsame Held“ in einer Skizze visualisiert. Foto: Carla Sticker

Uni Bayreuth: Ein gnadenlos cooler Ermitter

„Wir wollten einen Streifen drehen mit einem verruchten, eiskalten Ermittler. Im 50er Jahre Mafia-Stil, ganz in Schwarz-Weiß“, sagt Carla Sticker. Angefangen hat alles mit einer Zeichnung. „Wir haben uns gefragt, was die Leute gerne schauen und wollten etwas Fiktives drehen“, ergänzt sie. Als der Professor das Konzept absegnete, ging es los: Das Drehbuch entwickelte Thea Binter. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ermittler Ed – gnadenlos cool und Kettenraucher. Seine Aufgabe ist es, die kompliziertesten Fälle zu lösen. Doch die Story überrascht mit einer spontanen Wendung, verrät Carla Sticker.

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Kleidung aus Großmutters Zeiten

Jennifer Weiß organisierte die Kostüme. „Einige davon stammen von den Dachböden verschiedener Großeltern und Großtanten“, sagt Carla Sticker. Der Film dauert in der finalen Fassung sieben Minuten – allerdings stecken ganze zwölf Monate Arbeit dahinter. „Vor allem in das Konzept haben wir viele Stunden Arbeit gesteckt“, erklärt sie.

Foto: Carla Sticker

„Es war auch gar nicht so einfach, gute Schauspieler zu finden“, erklärt Carla Sticker. „Wenn wir direkt bei Theatergruppen angefragt hatten, wollten viele eine hohe Vergütung für ihr Können – das war für uns als Studentenprojekt natürlich nicht möglich“, sagt sie.

Szenen aus Bischberg und Bayreuth

Vor der Kamera standen hauptsächlich Laienschauspieler der Uni Bayreuth. „Abgedreht haben wir alles innerhalb von einer Woche in Bayreuth und Bischberg“, erklärt sie. Wir waren zum Beispiel in einer Bar und bei Comixart im Rotmaincenter.

Wer wissen möchte, wie der Film ausgeht, kann ihn schon bald im Schaufenster des Studienganges sehen. 

Die Studenten haben unter anderem im Bayreuther ComixArt gedreht. Foto: Carla Sticker