Kulturelle Einblicke: Die bt-Kultur-Kolumne

Herzlich willkommen in unserer facettenreichen Rubrik „bt-Kultur-Kolumne“ im Bayreuther Tagblatt Magazin! Hier verweben sich lokale Kulturschätze aus Bayreuth mit allgemeinen Themen zu einer faszinierenden Kolumne. Tauchen Sie ein in inspirierende Beiträge, spannende Perspektiven und kulturelle Entdeckungen, die Ihre Neugier wecken. Von aktuellen Veranstaltungen bis zu zeitlosen Kulturthemen – erleben Sie die Vielfalt der bt-Kultur-Kolumne.

Bilder: Jean Paul, Portraitzeichnung von unbekannter Hand, 1823 Bildnachweis: Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth und Richard Wagner, Portraitzeichnung von Franz von Lenbach, 1880/81, Bildnachweis: Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, BayreuthBilder: Jean Paul, Portraitzeichnung von unbekannter Hand, 1823 Bildnachweis: Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth und Richard Wagner, Portraitzeichnung von Franz von Lenbach, 1880/81, Bildnachweis: Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth

Wagner und Jean Paul

Auf den ersten Blick gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen den beiden großen Bayreuthern. Als Jean Paul vor 200 Jahren am 14. November 1825 im Alter von 62 starb, war Wagner gerade 12. Jean Paul war und blieb stets bierseliger Oberfranke von echtem Schrot und Korn, der „schnupfende Gnom aus Sachsen mit dem Bombentalent und dem schäbigen Charakter“ (Thomas Mann) Richard Wagner gelangte erst in seinem letzten Lebensjahrzehnt und beinahe zufällig hier her.
Dr. Sven Friedrich - RWM Bayreuth
Über Dr. Sven Friedrich

Dr. Sven Friedrich

ist Theater-, Literatur- und Kommunikations­wissenschaftler. Seit 1993 leitet er in Bayreuth das Richard Wagner Museum mit Nationalarchiv und Forschungsstätte der Richard-Wagner-Stiftung, das Franz-Liszt- und das Jean-Paul-Museum.

Die Meistersinger von Nürnberg, 1. Aufzug, 3. Szene, Kurt Böhme als Veit Pogner, Bayreuth 1963. ©Wilhelm Rauh, Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth – Zustiftung Wolfgang Wagner.Die Meistersinger von Nürnberg, 1. Aufzug, 3. Szene, Kurt Böhme als Veit Pogner, Bayreuth 1963. ©Wilhelm Rauh, Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung, Bayreuth – Zustiftung Wolfgang Wagner.

Eine Komödie?! – „Die Meistersinger von Nürnberg“

Wagner bezeichnete das Werk anfangs sogar als „komische Oper“ – später jedoch nicht mehr. Kein Wunder, denn für die Komik hatte Wagner in etwa so viel Begabung wie für’s Geld. Aber gleichwohl: hier raunt einmal nicht der Mythos, hier klingen nicht Erlösungssehnsucht und überirdische Transzendenz...

Richard Wagners Opern „schnell erzählt“

Sven Friedrich, Museums- und Archivdirektor des Richard Wagner Museums Bayreuth, fasst für euch alle Aufführungen der Bayreuther Festspiele 2025 kurz zusammen.

Lohengrin – schnell erzählt ⏵

„Lohengrin“ ist die frühestes Werk von Richard Wagner, das dieses Jahr bei den Festspielen vorkommt. Gezeigt wird eine Inszenierung von Yuval Sharon.

Parsifal – schnell erzählt ⏵

„Parsifal“ ist die letzte Oper Richard Wagners. In Bayreuth wird eine Inszenierung von Jay Scheib gezeigt.

Tristan und Isolde – schnell erzählt ⏵

„Tristan und Isolde“ ist ein Stück, in dem sich die Handlung größtenteils in der Musik entfaltet – in einer Inszenierung von Thorleifur Örn Arnarsson.

Die Meistersinger von Nürnberg – schnell erzählt ⏵

„Die Meistersinger von Nürnberg“ eröffnen in diesem Jahr die Festspiele. Gezeigt wird eine neue Inszenierung von Matthias Davids.

Das Rheingold – schnell erzählt ⏵

„Das Rheingold“ ist der erste Teil von vier von „Der Ring des Nibelung“ . Gezeigt wird eine neue Inszenierung von Valentin Schwarz.

Die Walküre – schnell erzählt ⏵

„Die Walküre“ ist der zweite von insgesamt vier Teilen der Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelung“ . Gezeigt wird eine Inszenierung von Valentin Schwarz.

Siegfried – schnell erzählt ⏵

„Siegfried“ ist der dritte von insgesamt vier Teilen der Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelung“ . Gezeigt wird eine Inszenierung von Valentin Schwarz.

Götterdämmerung – schnell erzählt ⏵

„Götterdämmerung“ ist der letzte von insgesamt vier Teilen der Opern-Tetralogie „Der Ring des Nibelung“ . Gezeigt wird eine Inszenierung von Valentin Schwarz.

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