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medi bayreuth

medi bayreuth: Dramatisches Ende gegen BG Göttingen

Am Donnerstagabend hat medi bayreuth die BG Göttingen in der Oberfrankenhalle empfangen. Ein dramatischer Schlussakt hat die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Hier gibt’s alle Infos zum besonderen Aufeinandertreffen am zweiten Weihnachtstag.

Den VIP-Talk mit Raoul Korner gibt’s nach der Partie auf der Facebookseite des Bayreuther Tagblatts.

Rundum besonders

Die Partie zwischen medi bayreuth und der BG Göttingen war ein besonderes Spiel. Sie war besonders, weil sie am zweiten Weihnachtsfeiertag stattfand. Besonders, weil Bastian Doreth gegen die Veilchen sein zweihundertstes Spiel im medi-Trikot bestritt. Auch für Kyan Anderson und Joanic Grüttner-Bacoul war das Aufeinandertreffen eine spezielle Partie. Für den Ex-medi-Spieler Kyan Anderson war es eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. Im Sommer wechselte der US-Amerikaner von den Heroes of Tomorrow nach Göttingen. Grüttner-Bacoul ging den anderen Weg und trägt seit dieser Saison nun die Farben medi bayreuths.

Letzte Saison Teamkollegen, dieses Jahr Gegner: Bastian Doreth und Kyan Anderson. Foto: Frederik Eichstädt.

Hin und her

Zu Beginn schickte Raoul Korner Lucky Jones, James Woodard, Bastian Doreth Andreas Seiferth und Nate Linhart aufs Parkett. Doch Göttingen kam besser ins Spiel und zog direkt zu Beginn auf 5:0 davon. Doch medi kämpfte sich ins Spiel und drehte die Partie binnen weniger Minuten auf 11:7. Dann übernahm abermals Göttingen das Kommando und ging wieder in Führung: 18:14 hieß es dann am Ende des ersten Viertels. 

Im zweiten Abschnitt konnte sich Göttingen etwas absetzen. Besonders Elias Laisi und Terry Allen machten wichtige Punkte für die Gäste. Doch medi blieb dran. Insbesondere James Robinson, der im zweiten Viertel elf Punkte erzielte, sorgten dafür, dass beide Teams zur Pause gleichauf lagen. Da stand es 38:38.

Doreth mit dem freien Wurf. Foto: Frederik Eichstädt.

medi setzt sich ab

Nach der Pause drehten beide Teams auf und schmissen sich gegenseitig die Drei-Punkte-Würfe um die Ohren. Doch medi wurde besser. Besonders Bryce Alford und Nate Linhart nahmen das Heft für die Heroes of Tomorrow immer öfter in die Hand. Mit Erfolg. Zum Ende des dritten Viertels hatte sich medi mit fünf Punkten abgesetzt. So hoch führten die Heroes of Tomorrow in der Partie vorher nie. Insgesamt wechselte die Führung alleine im dritten Viertel neun Mal.

Umkämpfte Schlussphase

Und auch im letzten Abschnitt wechselte die Führung. Rund viereinhalb Minuten vor Schluss waren es wieder die Göttinger, die in Führung lagen. Es war ein enges Match. Zwei Minuten vor dem Ende hatten sich wieder Göttingen abgesetzt. 75:81 stand es da, aus Bayreuther Sicht. Und am Ende wurde es dann doch deutlicher als gedacht. Göttingen besiegte medi mit 90:75.