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medi bayreuth verliert Frankenderby gegen s.Oliver Würzburg

Am Sonntagabend hat medi bayreuth in der Oberfrankenhalle s.Oliver Würzburg empfangen. Für medi war es das zweite Derby im zweiten Heimspiel. Am Ende setzte es für das Team von Raoul Korner auch die zweite Niederlage. Am Ende verlor Bayreuth mit 79:88.

Den VIP-Talk mit Raoul Korner gibt’s im Anschluss an die Partie auf unserer Facebookseite und später als Video hier über dem Text.

Robinson bringt den Ball gegen Würzburg nach vorne. Foto: Frederik Eichstädt.

Ein Dreier zu Beginn

Die Mission für die Heroes of Tomorrow gegen die Unterfranken war klar. Nach drei Niederlagen in den ersten drei Pflichtspielen, zwei davon in der Bundesliga, sollte gegen Würzburg der erste Sieg her. Um das zu erreichen, schickte Raoul Korner Bryce Alford, James Robinson, Reid Travis, Evan Bruinsma und James Woodard ins Rennen. Und das funktionierte – erstmal. Nach einem ersten erfolgreichen Dreier übernahm medi kurz nach dem Jump die Führung.

Lucious Jones an der Freiwurflinie. Foto: Frederik Eichstädt.

Würzburg zieht davon

Doch dann kam Würzburg. Nach einem 8-Punkte-Lauf führten die Gäste mit 8:3, wenig später stand es 7:17 aus Sicht der Hausherren. Doch die Heroes of Tomorrow kämpften sich zurück und verkürzten auf vier Punkte. Aber Würzburg blieb treffsicherer. Bis zum Ende des ersten Viertels zogen die Unterfranken wieder auf elf Punkte davon. Im zweiten Abschnitt zeigte sich den Fans ein ähnliches Bild. Angeführt von Cameron Wells und Skyler Bowlin blieben die Gäste in Führung. Stand zur Pause: 38:47 aus Sicht der Heroes of Tomorrow.

Sieht schlimmer aus als es war: Kampf unter dem Korb zwischen Reid Travis und Luke Fisher. Foto: Frederik Eichstädt.

Unschön für Bayreuth. Kurz vor der Halbzeit blieb Lucious Jones nach einem Zweikampf unter dem Korb am Boden liegen. Weil er mit dem linken Bein nicht mehr auftreten konnte, musste er die Halle, im aufmunternden Applaus der Zuschauer, gestützt verlassen.

Um Zentimeter verpasst. Foto: Frederik Eichstädt.

Bayreuth läuft hinterher

Bayreuth stemmte sich weiter gegen die drohende Niederlage gegen den Lokalrivalen aus Würzburg, doch die Gäste in den schwarzen Trikots blieben die spielbestimmende Mannschaft und kamen durch Johannes Richter und Luke Fisher zu wichtigen Körben. Auf Seiten der Heroes of Tomorrow war James Robinson ein Aktivposten. Unter dem Korb machte Bryce Alford häufig Wirbel. Zehn Minuten vor Schluss stand es aus medi-Sicht 52:67.

Doch medi wollte den Erfolg und medi kämpfte für den Erfolg. Mannschaftlich geschlossen versuchte medi alles, um die Niederlage zu verhindern. Bei den Heroes of Tomorrow konnte sich jeder eingesetzte Spieler auch auf mit Punkten auf der Anzeigetafel verewigen. Kurz vor Schluss hatten sich Bastian Doreth und Co. dann auf sieben Punkte heran gekämpft. Nach zwei aufeinanderfolgenden Ballverlusten und einem weiteren Würzburg-Korb, waren sich die Würzburger Fans sicher: „Das isses!“ Und sie behielten Recht.

Doreth und Travis stoßen gegen Würzburg nach vorne. Foto: Frederik Eichstädt.