medi bayreuth

medi gegen ALBA: Zu Gast beim achtfachen Deutschen Meister

medi bayreuth trifft am Samstagabend um 18 Uhr in Berlin auf ein echtes Schwergewicht des Deutschen Basketballs.

Gegen ALBA war in den mittlerweile 71 Aufeinandertreffen oft nichts zu holen für die Bayreuther. 26 Siege stehen bei medi zu Buche, 43 bei ALBA, einmal trennte man sich unentschieden.

Die Berliner stehen in der Tabelle zwar nur auf Platz vier. Sie haben aber auch zwei beziehungsweise drei Spiele weniger als die weiter vorne platzierten Teams aus München, Oldenburg und Vechta. Noch dazu führen die Hauptstädter die Liga gleich in mehreren Kategorien an. So zum Beispiel ist das Team von Coach Aito Garcia Reneses mit 92,1 Punkten pro Partie das offensivstärkste der BBL. 24,3 Vorlagen sowie eine Teameffektivität von 112 sind ebenfalls Top-Werte in der Bundesliga.

Alba: Zuhause bisher ungeschlagen

Elf Siege und vier Niederlagen lautet die konkrete Saisonbilanz des neunfachen Pokalsiegers und achtfachen deutschen Meisters, der in eigener Halle in dieser Saison bislang noch ungeschlagen ist. In der Hauptstadt freut man sich auf das erste Bundesliga-Heimspiel des Jahres, nachdem man sich auswärts in der BBL zuletzt doch ab und an schwer tat. Am 15. Spieltag unterlag man 79:83 in Braunschweig und auch am letzten Spieltag gab es beim 85:91 in Göttingen nichts zu holen. Man werde sich vornehmen, konstant auf seinem Level zu bleiben, auch in Spielen, die vielleicht nicht so sexy sind, wird ALBA-Kapitän Niels Giffey in seinem Ausblick auf die zweite Saisonhälfte zitiert.

Dass sie es auch auswärts richtig gut drauf haben, hat ALBA erst am vergangenen Dienstag gezeigt, als man sich durch einen 75:61-Sieg beim AS Monaco bereits vorzeitig für das Viertelfinale im EuroCup qualifizieren konnte.

Das sagt Head Coach Raoul Korner:

„Berlin auswärts gehört zu den schwierigsten Aufgaben der Liga. Es muss uns gelingen, das Tempo aus ihrem Spiel zu nehmen und in der Offensive auf den Ball aufzupassen. Auch am Rebound müssen wir uns zum letzten Spiel massiv steigern.“

Die Top-Performer von ALBA Berlin

Bester Rebounder: Mit durchschnittlich 7,3 eingesammelten Rebounds pro Partie ist Luke Sikma aktuell der beste Rebounder der Albatrosse, knapp vor Neuzugang Landry Nnoko, der es im Schnitt auf 7,0 Rebounds bringt. Der wertvollste Spieler der Vorsaison ist auch in diesem Jahr das Herzstück der Berliner Mannschaft. Mit im Schnitt 25:34 Minuten Einsatzzeit bekommt der frisch gewählte ALLSTAR die meiste Spielzeit im Team von Trainer Aito Garcia Reneses was der Power Forward neben den Rebounds auch mit 10,8 Punkten, 5,7 Assists und einer Effektivität von durchschnittlich 20,0 zurückzahlt.

Bester Shotblocker: Seit Mitte Dezember ist der Kameruner Landry Nnoko erst im Team von ALBA, doch in seinen bisherigen sechs Bundesligapartien hat er schon gezeigt, welche zusätzliche Qualität er in die Mannschaft bringt. 9,7 Punkte, 7 Rebounds, ein geblockter Wurf, eine für einen Centerspieler mit 85,7% exzellente Freiwurfquote sowie eine Effektivität von 15,7 belegen seine Klasse.

Bester Scorer: Erfolgreichster Punktesammler der Berliner ist Rokas Giedraitis. Der 26-jährige Litauer bringt es durchschnittlich auf 14,4 Zähler pro Partie und ist damit einer von vier Spielern im Team, die es auf einen zweistelligen Punkteschnitt bringen (Hermannsson 13,0 / Giffey 10,9 / Sikma 10,8). Peyton Siva und Landry Nnoko liegen mit im Schnitt 9,7 Zählern unmittelbar dahinter und verdeutlichen eindrucksvoll die Stärke und Tiefe des Berliner Kaders. Apropos Tiefe: Nur Giedraitis und Luka Sikma stehen mehr als 25 Minuten auf dem Parkett. Überhaupt nur vier Spieler bekommen bei Coach Aito mehr als 20 Minuten Einsatzzeit pro Partie!

Bester Vorlagengeber: Auch Peyton Siva muss durchschnittlich nicht einmal eine komplette Halbzeit ran. In seinen 19:31 Minuten Einsatzzeit bringt es der 28-jährige US-Amerikaner jedoch auf 7,0 Vorlagen und ist damit top in seinem Team.

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