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medi-Maskottchen gesucht: Bayreuths erster Richie klärt auf!

medi bayreuth sucht einen neuen „Richie“. Dies haben Verein und Maskottchen in den sozialen Medien bekanntgegeben. Gesucht wird dabei natürlich kein neues Aushängeschild für die Seitenlinie, sondern nur ein neuer Kopf unter der Maske. Deshalb hat sich die bt-Redaktion mit dem Richie der ersten Stunde unterhalten, um zu zeigen, was die neue Stimmungskanone in der Oberfrankenhalle erwartet.

Anforderungsprofil

Florian Maßen schwärmt in den höchsten Tönen von seiner Zeit als Richie. Von 2012 bis 2016 bekleidete der Vorsitzende des Bayreuther Vereins MaliCrew e.V. mit Unterbrechungen die Position als medi-Maskottchen. Seinen Anfang nahm die Tätigkeit auf Social Media. Auch damals suchten die Heroes of Tomorrow auf Facebook nach jemanden, der in der neuen Saison das Maskottchen spielen würde. Dieses hieß damals noch Burnie und Maßen war Feuer und Flamme für die Idee. Daraufhin bewarb er sich und wenig später schlüpfte er das erste Mal in sein neues Kostüm.

Bei dieser Aufgabe kam ihm seine andere Leidenschaft, das Laufen, zu gute.

Um Maskottchen zu werden, sollte man auf jeden Fall fit sein, denn der Job ist wirklich anstrengend. Zwar ist der Kopf  des Kostüms nicht besonders schwer, aber man schwitzt in den Klamotten natürlich sehr. Die Dusche in der Oberfrankenhalle nach den Spielen waren immer eine richtige Genugtuung.

(Florian Maßen über seine Zeit als medi-Maskottchen)

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Das frühere Maskottchen Burnie. Foto: Florian Maßen.

Von Burnie zu Richie

Nach Burnie übernahm Maßen dann 2014 auch die Rolle des Richie: des ersten Richie. Sein Debüt feierte das neue Maskottchen im Dezember 2014 im Spiel gegen Brose Bamberg. Maßen hat das noch bestens in Erinnerung. Bis zum Spiel wurde das große Debüt geheim gehalten, folglich durfte auch keiner wissen, wer unter der Maske steckte. Für Maßen war das lustig, denn so konnte er Späße mit Freunden und Bekannten treiben, ohne dass diese wussten, mit wem sie es zu tun hatten.

De’Mon Brooks beobachtet medi-Maskottchen Richie. Archivfoto: Carolin Richter.

„Näher ran kommst du nicht“

Man sei nach den Heimspielen zwar geschafft, dennoch würde Maßen jedem Basketballfan empfehlen, in die Haut des Basketball-Maskottchens zu schlüpfen. Der Hauptgrund: die Nähe zum Spiel.

Näher kommst du nicht an medi bayreuth heran. Das Gefühl direkt an der Seitenlinie zu stehen – mittendrin statt nur dabei – das bekommst du anders nicht. Als Maskottchen ist das unglaublich.

(Der erste Richie über die medi-Spiele)

In besonders guter Erinnerung sind Maßen speziell die Partien gegen München und Bamberg geblieben, sowie natürlich enge Spiele mit Entscheidungen in den letzten Sekunden.

Radeln und Herumalbern

Auch die Tätigkeit in der Halle hat Maßen großen Spaß gemacht. Besonders das Herumalbern und Fotos machen mit Kindern hat dem ersten Richie das Herz aufgehen lassen.

Mit den Kids war es richtig süß. Am Anfang haben sich, besonders die Kleinen, erst vorsichtig an das Maskottchen herangetastet, dann wurden sie aber immer offener und begeisterter.

(Maßen über die Anziehungskraft des Kostüms auf Kinder)

Der Blick von innen. So sah es im Inneren der Burnie-Maske aus. Foto: Florian Maßen.

Für große tänzerische Einlagen und Akrobatik war Maßen, im Gegensatz zu seinem Nachfolger, nie der Typ. Aufgrund des eingeschränkten Sichtfelds wäre ihm das, selbst wenn er gewollt hätte, zu riskant gewesen. Auf das Fahrrad traute sich der Läufer in der Oberfrankenhalle dennoch. Mit Erfolg. Und in einigen Jahren werden sicher auch Maßens Nachfolger einiges zu erzählen haben.

Richie auf dem Fahrrad. Archivfoto: Marcus Förster.